Hanspeter Bäni und Karin Hofmann

Hanspeter Bäni und Karin Hofmann

Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie ...
52 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige
IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der
Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei
Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie und ihren
Alltag. Karin Hofmann (56), ehem. IKRK-Delegierte und Leiterin von
«Wohnenbern»: Dreizehn Jahre lang war Karin Hofmann für das
Internationale Komitee vom Roten Kreuz tätig. Ihre Arbeit führte
sie mitten in Kriege, Konflikte und humanitäre Ausnahmezustände
rund um den Globus. Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau und dem
Studium der Sozialarbeit suchte sie bewusst die Herausforderung.
Was als ein oder zwei Einsätze geplant war, entwickelte sich zu
einer dreizehnjährigen Laufbahn im Dienst der Menschlichkeit. Die
Erfahrungen aus dieser Zeit prägen ihren Blick auf die Welt bis
heute. Nach der Rückkehr in die Schweiz begann für die
alleinerziehende Mutter ein neues Kapitel. Heute ist Karin Hofmann
Geschäftsführerin von «Wohnenbern», das Menschen, die von
Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, Wohnraum und
professionelle Wohnbegleitung ermöglicht. Ihre Erlebnisse aus den
Krisengebieten verarbeitete sie auch literarisch. In ihrem viel
beachteten Buch «In jeder Hölle ein Stück Himmel» gewährt sie
eindrückliche Einblicke in den Alltag humanitärer Arbeit. Dieses
Jahr erschien zudem ihr erster Roman. Hanspeter Bäni (69),
Dokumentarfilmer, Journalist: Selten hat ein Dokumentarfilmer in
der Schweiz mit seinen Geschichten so viel Aufmerksamkeit erregt
wie Hanspeter Bäni. Er löste Debatten aus – etwa um den
jugendlichen Straftäter «Carlos» – und erzählte bewegende
Lebensgeschichten, unter anderem in Langzeitbeobachtungen wie der
«Bauernfamilie Epp». Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und
Maurer reiste er in jungen Jahren drei Jahre lang durch Nord- und
Südamerika. Er lebte bei indigenen Völkern, geriet in Kriegsgebiete
und machte prägende Grenzerfahrungen. Später holte er die Matura
nach und stieg in die Medienbranche ein – zunächst als Moderator
bei Privatradios, dann beim Schweizer Fernsehen, wo er über zwanzig
Jahre als Reporter und Dokumentarfilmer Fernsehgeschichte schrieb.
Seine Pensionierung verarbeitete er wandernd: Fast drei Monate war
er zu Fuss durch Deutschland unterwegs. Daraus entstand ein
Kinofilm. Sein neuestes Werk ist ein Buch, in dem er auch Einblicke
hinter die Kulissen seiner Arbeit gibt.
_______________________________________ Moderation: Dani Fohrler

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