Doku: Nordkreuz vor Gericht – die juristische Aufarbeitung des „Hannibal“-Netzwerks und die Konsequenzen für den antifaschistischen Selbstschutz

Doku: Nordkreuz vor Gericht – die juristische Aufarbeitung des „Hannibal“-Netzwerks und die Konsequenzen für den antifaschistischen Selbstschutz

60 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren

Die Meldung über aufgeflogene Nazi-Netzwerke in deutschen
Sicherheitsbehörden, rassistische Polizei-Chats oder „verlorene“
Munition bei der Bundeswehr überschlagen sich seit Jahren. Das
enge Geflecht aus Strukturen innerhalb der Sicherheitsbehörden
erstreckt sich über Polizei, Militär und Verfassungsschutz. Der
Rechtsruck, dessen Rückgrat – die AfD – auf einem Erfolgs-Plateu
angekommen zu sein scheint, und seine Akteure haben sich längst
von der parlamentarischen Ebene als alleinigem Kampffeld gelöst.
In den letzten Jahren sind es vermehrt staatliche Behörden, deren
ohnehin bestehendes autoritäres und rechtes Potential von ihrem
Personal gezielt zugespitzt wird. So haben die Drohungen des NSU
2.0, die Hitlergruß-Partyexzesse von Elite-Soldaten und die
Einkaufslisten mit Leichensäcken eines gemeinsam: Ihre
Protagonsist*innen stehen auf Gehaltslisten des deutschen
Staates.


Caro Keller berichtete am 11.07.2022 in Köln über die juristische
Aufarbeitung des Nordkreuz Netzwerkes und den Prozess gegen einen
der zentralen Akteure – Marko G. Sie ist Teil des bundesweiten
antifaschistischen Netzwerkes NSU Watch und schreibt für Analyse
& Kritik. Die Veranstaltung wurde organisiert von Antifa AK
Cologne, mit NIKA NRW, AG CGN und Gruppe
Polaris.

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