Der lange Arm der Mullahs – Irans Einfluss in Deutschland
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Beschreibung
vor 1 Woche
mit Bijan Razzavi
Mitschnitt der Veranstaltung vom 17.02.26 im Nordpol / Dortmund
In den vergangenen Jahren rückte die Islamische Republik Iran
immer wieder in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit: Wie
schon 2022/23 gehen auch aktuell Hundertausende, vielleicht
Millionen von Menschen in Iran auf die Straße und fordern trotz
der massiven, tödlichen Repression das Ende des Mullah-Regimes.
Die schiitische Theokratie unterdrückt nicht nur brutal alle
Freiheitsbestrebungen im Inneren, sondern hat – besonders nach
dem weitgehenden Wegfall der Sanktionen im Zuge des Abschlusses
des sog. „Atom-Deals“ 2015 – ein massives Expansionsprogramm in
der Region gestartet. Nicht nur unzählige Iraner*innen haben
deswegen ihre Heimat verlassen müssen, auch die Flucht vieler
Syrer*innen, Iraker*innen und Kurd*innen ist die Folge ihrer
Politik.
Doch der lange Arm der Mullahs reicht auch bis nach Deutschland.
Dass Menschen selbst im Ausland nicht vor dem Regime sicher sind,
ist keine Seltenheit. Iran unterhält ein internationales Netzwerk
von Gruppen und Organisationen, die versuchen in den jeweiligen
Gesellschaften Einfluss zu nehmen und gleichzeitig Geflüchtete
und Oppositionelle unter Druck setzen und bedrohen. Bijan Hassan
Pour-Razavi gibt in dem Vortag einen Überblick über
(pro)iranische Netzwerke in Deutschland und zeigt, warum sie eine
Gefahr sowohl für Geflüchtete aus Iran als auch für eine offene
und demokratische Gesellschaft in Deutschland sind.
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