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vor 2 Monaten
Verkaufsoffene Sonntage in der Vorweihnachtszeit waren in den
1920er Jahren eine feste Institution. Im Einzelhandel zählte man
seinerzeit nicht den ersten, zweiten, dritten und vierten Advent,
sondern freute sich auf den kupfernen, silbernen und goldenen
Sonntag, an dem Menschenmassen in die Innenstädte strömten und
große Teile ihrer Weihnachtseinkäufe verrichtete. Der Hamburgische
Correspondent berichtet in seiner Ausgabe vom 13. Dezember 1925 von
diesem Brauch, der 1957 durch das „Gesetz über den Ladenschluss“
eine starke Einschränkung erfuhr. Auch wenn die Gesetze in den
letzten Jahrzehnten wieder sukzessive liberalisiert wurden, scheint
der „Silberne Sonntag“ heute in den meisten Regionen als Begriff
deutlich weniger verbreitet als der „Black Friday“. Rosa Leu hat
sich für uns ins Getümmel gestürzt.
1920er Jahren eine feste Institution. Im Einzelhandel zählte man
seinerzeit nicht den ersten, zweiten, dritten und vierten Advent,
sondern freute sich auf den kupfernen, silbernen und goldenen
Sonntag, an dem Menschenmassen in die Innenstädte strömten und
große Teile ihrer Weihnachtseinkäufe verrichtete. Der Hamburgische
Correspondent berichtet in seiner Ausgabe vom 13. Dezember 1925 von
diesem Brauch, der 1957 durch das „Gesetz über den Ladenschluss“
eine starke Einschränkung erfuhr. Auch wenn die Gesetze in den
letzten Jahrzehnten wieder sukzessive liberalisiert wurden, scheint
der „Silberne Sonntag“ heute in den meisten Regionen als Begriff
deutlich weniger verbreitet als der „Black Friday“. Rosa Leu hat
sich für uns ins Getümmel gestürzt.
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