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  4. Andrea Hlubek & Dörte Kiprowski - Wir waren "Wochenkinder"
Man müsste mal...den Austausch wagen und anderen den Weg
erleichtern!

Abgegeben. In den 1950-er Jahren errichtete die DDR landesweit
Wochenkrippen und Wochenheime, in denen die Säuglinge und
Kleinkinder ab der sechsten Lebenswoche von Montag bis
Freitag/Samstag mit Übernachtung betreut wurden. Am Wochenende
waren die Kinder dann wieder bei den Eltern untergebracht. Die
Einrichtungen, in denen die wochenweise Betreuung stattfand,
hießen für das Alter von 0-3 Jahren Wochenkrippen und für das
Alter 3-7 Jahre Wochenheime.

Abgeben wurden auch Andrea Hlubek (1970) und Dörte Kiprowski
(1969). Ab ihrer sechsten bzw. siebten Lebenswoche verbrachten
sie als kleine Kinder die Wochentage einige Jahre in der Krippe
und später im Wochenheim. Beide Frauen sind heute Mitglieder der
Selbsthilfegruppe "MeckPomm-Wochenkinder" in Schwerin.

Vorwürfe macht Dörte Kiprowski ihren Eltern nicht. Für die Eltern
war es eine Lösung zur Kinderbetreuung. Diese galt obendrein als
große sozialistische Errungenschaft.

Die Betreuung der „Wochenkinder“ wurde von Kinderpsychologen
relativ schnell als schädlich erkannt. Die Kinder waren öfter
krank, hatten Entwicklungsverzögerungen und als Folge der
vorschnellen und wiederkehrenden Trennung von der Mutter, große
emotionale Defizite. Trotzdem wurden diese Betreuungsformen bis
in die achtziger Jahre in der DDR aufrechterhalten.

Wer erfahren möchte, in welcher Weise die Selbsthilfegruppe
"Wochenkinder" den Betroffenen eine Unterstützung im Alltag der
Erwachsenen „Wochenkinder“ bietet, erfährt diese in dieser Folge
vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus
Oellerking.

Diese Folge haben wir am 2. Oktober 2025 aufgenommen.

Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/

Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/

Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/

Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W

iTunes
https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952

Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de

Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V.

Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“.

Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und
bürgerschaftliches Engagement M-V

Wer: Selbsthilfegruppe "MeckPomm-Wochenkinder" für ehemalige
DDR-Wochenkinder.

Wann: Jeden letzten Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Wo: Hybrid (in Präsenz und online); der genaue Ort wird bei
Anmeldung per E-Mail bekannt gegeben.

Kontakt: Anmeldung per E-Mail an meckpomm@wochenkinder.de.

Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.
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„Andrea Hlubek & Dörte Kiprowski - Wir waren "Wochenkinder"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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