Die Mühlen der Nachkriegsjustiz

Die Mühlen der Nachkriegsjustiz

vor 5 Monaten
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Beschreibung

vor 5 Monaten

Am 8.Mai 1945 kapituliert die deutsche Wehrmacht und am selben
Tag erlässt die provisorische Regierung in Wien das Verbotsgesetz
- das Kriegsverbrechergesetz folgt nur kurz darauf. Umgehend
macht sich ein polizeilicher Hilfsdienst auf die Suche nach
ehemaligen NS-Tätern und Volksgerichte nehmen ihre Arbeit auf. In
den folgenden Jahren werden 23 000 Urteile gefällt und 30
Todesurteile vollstreckt. Doch es gibt auch rechtsstaatliche
Bedenken gegen die Gerichte, die Alliierten etablieren jeweils
eigene Strafverfolgungsbehörden und mit dem Abschluss des
Staatsvertrags 1955, endet die Volksgerichtsbarkeit in
Österreich. Mariella Gittler im Gespräch mit Claudia
Kuretsidis-Haider, vom Dokumentationsarchiv des österreichischen
Widerstandes.
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