Entscheiden über Leben und Tod: Das Dilemma Triage
vor 8 Monaten
In Ausnahmesituationen mit vielen Verletzten muss priorisiert
werden. Wem wird direkt geholfen, wem später – und wem gar nicht
mehr? Dahinter steht die Triage. Das Verfassungsgericht hat ein
Gesetz dazu gekippt. Und nun?
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Beschreibung
vor 8 Monaten
In medizinischen Ausnahmesituationen mit vielen Verletzten müssen
Ärztinnen und Ärzte priorisieren. Wem wird direkt geholfen, wem
später – und wem gar nicht mehr? Das Verfahren nennt sich Triage.
Es ist in solchen Notfällen wichtig. Aber es ist auch eine extreme
Verantwortung für jene, die im Zweifel über Leben und Tod
entscheiden. Die Bundesregierung wollte das Verfahren mit einem
Gesetz regeln. Das geht zurück auf die Corona-Zeit. Doch nun wurde
das Gesetz vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt.
In dieser Folge erklärt Alexander Kekulé zunächst, woher der
Begriff Triage stammt und wo er sie selbst schon erlebt hat –
nämlich beim Oktoberfestattentat 1980 in München. Wir sprechen
darüber, warum der Bund in der Pandemiezeit dazu verpflichtet
wurde, ein Triage-Gesetz auf den Weg zu bringen. Es ging unter
anderem darum, dass Menschen mit Behinderung nicht benachteiligt
werden. Außerdem sprechen wir darüber, warum das Gesetz nun vom
Verfassungsgericht kassiert wurde. Kekulé erklärt, wie die Triage
alternativ geregelt werden könnte. Dabei geht es auch um die
Unabhängigkeit von Ärztinnen und Ärzten.
Podcast-Tipp: ARD Klima Update -
https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp
Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
Ärztinnen und Ärzte priorisieren. Wem wird direkt geholfen, wem
später – und wem gar nicht mehr? Das Verfahren nennt sich Triage.
Es ist in solchen Notfällen wichtig. Aber es ist auch eine extreme
Verantwortung für jene, die im Zweifel über Leben und Tod
entscheiden. Die Bundesregierung wollte das Verfahren mit einem
Gesetz regeln. Das geht zurück auf die Corona-Zeit. Doch nun wurde
das Gesetz vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt.
In dieser Folge erklärt Alexander Kekulé zunächst, woher der
Begriff Triage stammt und wo er sie selbst schon erlebt hat –
nämlich beim Oktoberfestattentat 1980 in München. Wir sprechen
darüber, warum der Bund in der Pandemiezeit dazu verpflichtet
wurde, ein Triage-Gesetz auf den Weg zu bringen. Es ging unter
anderem darum, dass Menschen mit Behinderung nicht benachteiligt
werden. Außerdem sprechen wir darüber, warum das Gesetz nun vom
Verfassungsgericht kassiert wurde. Kekulé erklärt, wie die Triage
alternativ geregelt werden könnte. Dabei geht es auch um die
Unabhängigkeit von Ärztinnen und Ärzten.
Podcast-Tipp: ARD Klima Update -
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