Folge 57 - Herbstgedanken
1 Stunde 6 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Monaten
Wenn der Wind die Blätter trägt und die Luft nach Holz, Regen und
Aufbruch riecht, dann beginnt im Thingcast die Zeit der inneren
Feuer. Wir sitzen hell erleuchtet (aber nicht in weißer Kutte)
zwischen Witz, Weisheit und Wirklichkeit und sprechen über den
Herbst als Spiegel des Lebens. Über Wandel, Rückzug, Loslassen.
Über das Schöne im Vergehen.
Diese Folge ist ein Spaziergang durch den Jahreskreis des
modernen Heidentums, mit Geschichten, Humor und
Tiefe. Es geht um die Kunst, Naturspiritualität
nicht zu dekorieren, sondern zu leben. Um die Haltung, die
Heiden verbindet: Achtsamkeit, Bewusstsein und
den Mut, in die Dunkelheit zu schauen.
Jan erzählt von alten Sagen, den Quellen unter der Erde und den
Bergen, in denen sich das Echo alter Götter noch immer hält. Alex
spricht über Animismus, über Klänge in Höhlen,
über Erde, die antwortet. Gemeinsam fragen sie: Was lässt du
fallen, wenn die Bäume ihre Blätter verlieren? Was willst du
nähren, wenn die Dunkelheit dich nach innen ruft?
Der Herbst wird zur Einladung: zum Entrümpeln, zum Staunen, zum
langsamen Gehen. Paganismus gestalten heißt,
diese Zeit zu nutzen, mit Räucherwerk, Stille, Feuer, Reflexion.
Pagansimus (wie sie augenzwinkernd sagen) ist
hier kein Etikett, sondern ein lebendiger Weg zwischen Alltag und
Mythos.
Es geht um Gemeinschaft, Dankbarkeit und Humor, denn auch Heiden
lachen, wenn sie Laubbläser für mythische Wesen halten. Und
zwischen all den Geschichten liegt eine Wahrheit:
Paganismus beginnt dort, wo du der Natur
zuhörst, statt sie zu erklären.
Wenn du bereit bist, deine eigene Jahreszeit zu betreten, hör
rein.
Der Herbst spricht. Die Erde atmet. Das Feuer wartet.
️ Der Thingcast – Gespräche zwischen Glut, Geist und
Gelassenheit.
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