Der Thingcast - Paganismus gestalten

Der Thingcast - Paganismus gestalten

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Episoden

Folge 69 Heidentalk mit Reini
02.04.2026
1 Stunde 25 Minuten
Im Heidentalk mit Reini betreten wir einen Raum, in dem Heidentum, Naturspiritualität und gelebter Alltag auf kraftvolle Weise zusammenfinden. Reini lebt sein Heidentum mitten im Unternehmertum, mitten in Verantwortung, mitten in harter körperlicher Arbeit und genau darin entsteht ein Blick auf Pagan, der berührt, erdet und erweitert.


Wir sprechen darüber, wie Spiritualität sich in einem Betrieb mit rund zwanzig Menschen verkörpern kann. Es geht um Dialog, um Wahrnehmung, um Respekt und um die Kunst, Menschen wirklich zu sehen. Reini erzählt, wie sich durch Offenheit, klare Kommunikation und menschliche Präsenz Spannungen lösen, wie aus Reibung wieder Verbindung wächst und wie ein Unternehmen zu einem Raum werden kann, in dem Menschen sich zeigen, entwickeln und atmen.


Dabei wird Heidentum greifbar als gelebte Haltung. Naturspiritualität erscheint hier als Bereitschaft, Schwingungen wahrzunehmen, Synchronizitäten ernst zu nehmen und den Menschen vor sich als lebendiges Gegenüber zu erleben. Animismus klingt in vielen Momenten dieser Folge an, in der Art, wie wir über Zeichen, über Resonanz und über die Magie des Alltags sprechen. Reini schildert seinen eigenen Weg, seinen Ruf durch die Runen, seine ersten intensiven Erfahrungen mit Rheido und die überraschenden Fügungen, die ihn tiefer in den Paganismus geführt haben.


Ein zentrales Bild dieser Folge ist das Ritual als gemeinsamer Rhythmus. Jeder Mensch bringt seinen eigenen Takt mit. Begegnung, Zuhören und gemeinsames Wirken führen dazu, dass sich dieser Takt angleicht und genau dort beginnt die Magie. So sprechen wir über Heiden als Menschen, die Raum lassen, die Wege öffnen und Paganismus gestalten, indem sie Bewusstsein in Beziehung bringen.


Diese Folge trägt Unternehmertum, Spiritualität, Runen, Synchronizität und Menschlichkeit in ein gemeinsames Feld. Sie zeigt, wie Heidentum im Alltag lebendig wird, wie Naturspiritualität in Begegnung aufblüht und wie Pagan als Weg des offenen Herzens, der klaren Worte und des gelebten Respekts Form annimmt.


Ein Heidentalk über Arbeit, Wahrhaftigkeit, Resonanz und die tiefe Kraft, die entsteht, wenn Spiritualität gelebt wird.


Hier ist der Link zu Reinis Podcast: https://open.spotify.com/show/3KPGL3uhUIgiZlV4CoKCST?si=175b7eed87014e52





Instagram: https://www.instagram.com/lespritdedagazpod/





Webseite: https://www.lespritdedagaz.ch/
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Folge 68 - Heidentalk mit Franzi
19.03.2026
1 Stunde 5 Minuten
Was entsteht, wenn Menschen beginnen, ihre Spiritualität zu teilen?


In dieser Folge von Der Thingcast öffnet sich ein Raum für echte Begegnung im Heidentum. Im Heidentalk mit Franzi wird Naturspiritualität greifbar durch gelebte Erfahrung, ehrlichen Austausch und den Mut, den eigenen Weg sichtbar zu machen.


Franzi bringt ihre Perspektive als moderne Hexe ein, verwurzelt im Alltag und getragen von dem Wunsch, Verbindung zu schaffen. Sie spricht darüber, wie wertvoll es ist, andere Heiden zu finden, gemeinsam zu wachsen und sich gegenseitig zu inspirieren. Genau hier beginnt Paganismus gestalten – im Miteinander, im Teilen von Gedanken, im Erleben von Gemeinschaft.


Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Kraft von Gemeinschaft. Menschen kommen zusammen, gehen gemeinsam in die Natur, erleben Rituale und erschaffen Räume, in denen Naturspiritualität lebendig wird. Animismus zeigt sich dabei als gelebte Haltung, die Verbindung schafft – zur Landschaft, zu den Elementen und zu allem, was ist.


Das Gespräch trägt eine klare Energie von Vielfalt. Unterschiedliche Wege im Pagan, verschiedene Erfahrungen im Heidentum und individuelle Ausdrucksformen fließen zusammen. Daraus entsteht ein Feld, in dem Lernen, Wachstum und echte Inspiration möglich werden.


Gleichzeitig öffnet sich eine tiefere Ebene persönlicher Entwicklung. Naturspiritualität führt zu innerer Klarheit, zu einem bewussteren Erleben der eigenen Fragen und zu einem Gefühl von Frieden im eigenen Sein. Paganismus wird zu einem Weg der Selbstermächtigung, getragen von Erfahrung, Reflexion und Verbindung.


„Heidentalk mit Franzi“ zeigt, wie Heiden heute ihren Weg gehen. Sichtbar. Verbunden. Echt. Eine Einladung, Pagan aktiv zu leben, Gemeinschaft zu erfahren und Naturspiritualität als kraftvolle Realität im eigenen Leben zu verankern.


Der Thingcast öffnet den Kreis. Begegnung beginnt genau hier.





Hier findet Ihr Franzi:


Instagram: https://www.instagram.com/winddisenhexenshop?igsh=dGQwMnV2cW5yMGRy





Etsy: https://www.etsy.com/de/shop/WindDisenHexenshop?ref=shop_profile&listing_id=4456600312
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Folge 67 Zurück in die Zukunft
05.03.2026
47 Minuten
Was geschieht, wenn wir Zukunft nicht vorhersagen, sondern gestalten?


In dieser Folge von Der Thingcast öffnen wir einen Raum zwischen Gegenwart und Möglichkeit. „Zurück in die Zukunft“ führt mitten hinein in eine Frage, die viele Heiden und Menschen auf dem Weg des Heidentum bewegt: Brauche ich Gewissheit über morgen – oder finde ich Kraft im Jetzt?


Wir sprechen über Naturspiritualität als Fundament innerer Stabilität. Wer seinen Platz im Kosmos spürt, wer sich als Teil eines lebendigen Ganzen erfährt, begegnet Zukunft mit Gelassenheit. Animismus wird hier lebendig als Erfahrung, dass alles beseelt ist – auch Zeit, Entscheidung und Wandel. Zukunft erscheint dadurch als Mitgestaltung im großen Geflecht, nicht als starres Drehbuch.


Im Gespräch tauchen wir ein in die menschliche Sehnsucht nach Kontrolle. Warum lassen sich Menschen ihre Zukunft deuten? Warum suchen sie Orakel, Runen, Tarot oder andere Werkzeuge des Pagan? Wir beleuchten, wie solche Praktiken im Paganismus gestalten können: als Spiegel, als Impuls, als Reflexion möglicher Wege. Zukunftsdeutung wird hier als Einladung verstanden, bewusster zu leben, nicht als Ersatz für eigene Entscheidungskraft.


Wir sprechen über Schöpferkraft, über Visionsarbeit und über das Spannungsfeld zwischen Determinismus und freiem Willen. Ist mein Weg festgeschrieben oder entsteht er in jedem Augenblick neu? Heidentum bietet hier keine dogmatische Antwort, sondern einen Erfahrungsraum. Paganismus eröffnet die Möglichkeit, Verantwortung für das eigene Sein zu übernehmen und gleichzeitig Teil eines größeren Rhythmus zu bleiben.


Auch die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit bekommt ihren Platz. Wer die eigene Endlichkeit akzeptiert, gewinnt Tiefe im Leben. Zukunft erhält Würze durch Ungewissheit. Überraschung bleibt lebendig. Gestaltung wird bewusst.


„Zurück in die Zukunft“ verbindet philosophische Reflexion mit praktischer Spiritualität. Eine Einladung an Heiden, Naturspirituelle und alle, die Pagan als Weg der Selbstermächtigung verstehen. Zukunft beginnt im Jetzt. Und im Jetzt liegt die Kraft, sie zu formen.


Der Thingcast ruft den Thingfrieden aus – und lädt dich ein, deine Zukunft bewusst zu gestalten.


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Folge 66 Kraftorte wecken
19.02.2026
53 Minuten
Wir waren unterwegs im Harz. Drei Orte. Drei Begegnungen. Und eine Frage, die bleibt: Was geschieht, wenn ein Kraftort uns berührt?


In dieser Folge sprechen wir über Heidentum und Naturspiritualität aus gelebter Erfahrung. Wir erzählen von Rosstrappe und Hexentanzplatz, von steilen Wegen, glattem Untergrund und innerer Bewegung. Wir teilen, was geschieht, wenn Heiden einen Ort betreten, der seit Generationen als heilig empfunden wird. Paganismus zeigt sich hier als Beziehungsgeschehen zwischen Mensch und Landschaft.


Ein Kraftort trägt eine eigene Signatur. Er verstärkt, was in uns lebt. Freude gewinnt an Weite. Zweifel treten klarer hervor. Schatten zeigen Kontur. Animismus wird erfahrbar, wenn Felsen, Schluchten und alte Bäume als Gegenüber erlebt werden. Naturspiritualität entfaltet sich als Dialog mit dem Land.


Wir sprechen über Ernsthaftigkeit und Haltung. Über Respekt statt Konsum. Über die Frage, wie Heiden heilige Orte besuchen. Paganismus gestalten heißt, achtsam zu gehen, bewusst zu fühlen und Verantwortung zu übernehmen. Jeder Schritt wird Teil des Rituals. Jeder Atemzug Teil der Begegnung.


Wir fragen, was einen Kraftort ausmacht. Liegt es an Leylinien, an geomantischen Strukturen, an der Geschichte eines Platzes? Oder an der Schwingung, die durch Jahrhunderte kultischer Praxis gewachsen ist? Heidentum öffnet hier einen Raum, in dem Landschaft als lebendiges Wesen erfahren wird.


Wir sprechen über Orte, die willkommen heißen, und über Orte, die Widerstand spürbar machen. Über Plätze, an denen Initiation geschieht. Über Räume, die Frieden schenken oder alte Themen verstärken. Paganismus zeigt sich als Weg der Selbsterkenntnis, getragen von Naturspiritualität.


Diese Folge lädt dazu ein, Kraftorte zu wecken. Draußen im Wald. Auf Felsen. Am eigenen Altar. Heiden erschaffen heilige Räume im Haus und entdecken heilige Räume im Land. Animismus verbindet beides.


Kraftorte erinnern daran, dass Spiritualität lebendig ist. Dass das Heilige im Stein, im Wind, im eigenen Herzen schwingt. Und dass jede Begegnung mit einem Ort eine Begegnung mit uns selbst sein kann.


Habt eine heile Zeit.
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Folge 65 Spiritualität ist wie Fahrradfahren
05.02.2026
1 Stunde 7 Minuten
In dieser Folge des Thingcast entfalten wir ein Bild, das Spiritualität begreifbar macht wie eine Bewegung im eigenen Körper. Spiritualität gleicht dem Fahrradfahren. Am Anfang braucht es Aufmerksamkeit, Übung und Vertrauen. Mit jedem Schritt wächst Sicherheit. Mit jedem Erleben entsteht ein eigenes Gleichgewicht. So wird Heidentum zu einem Weg, der durch Tun reift und durch Erfahrung Form annimmt.


Wir sprechen über Paganismus als gelebte Praxis und über Naturspiritualität als etwas, das ins Sein übergeht. Animismus zeigt sich hier als Beziehung zur Welt, zu Bäumen, Wegen, Jahreszeiten und zum eigenen Inneren. Pagan bedeutet in dieser Folge, Spiritualität selbst zu gestalten und den eigenen Rhythmus zu finden. Nicht aus Büchern heraus, sondern aus Begegnung, Bewegung und Wahrnehmung.


Wie beim Fahrradfahren genügt Wissen allein nicht. Erst das Wiederholen schafft Vertrauen. Erst das Fallen und Aufstehen verwandelt Unsicherheit in Erfahrung. So entsteht ein spiritueller Weg, der tragfähig wird, weil er verkörpert ist. Heiden entwickeln ihre Praxis aus dem Alltag heraus. Rituale wachsen aus dem Moment. Jahreskreisfeste entstehen dort, wo Menschen beginnen, sich als Teil der Natur zu erleben.


Wir sprechen über Authentizität als innere Haltung. Spiritualität wird wahrhaftig, wenn sie gelebt wird. Sie zeigt sich im Umgang mit anderen Menschen, im Blick auf die Welt, im Respekt vor dem eigenen Tempo. Paganismus gestalten bedeutet, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen und ihn Schritt für Schritt zu gehen.


Diese Folge lädt dazu ein, Spiritualität als Erfahrungsweg zu verstehen. Wie ein Rad, das sich erst durch Bewegung trägt. Wie ein Pfad, der sich unter den Füßen bildet. Heidentum, Naturspiritualität und Animismus verbinden sich hier zu einem lebendigen Lebensgefühl, das durch Übung wächst und durch Bewusstsein Tiefe gewinnt.


Spiritualität wird zur Praxis des Alltags. Sie entsteht im Tun. Sie reift im Erleben. Sie wird zu einem Teil des eigenen Wesens. Wie Fahrradfahren. Erst wackelig, dann fließend, schließlich selbstverständlich.


Der Thingcast öffnet in dieser Folge einen Raum für ein paganes Verständnis von Spiritualität, das verbindet, trägt und verwandelt. Ein Gespräch über Weg, Erfahrung und die Kunst, den eigenen spirituellen Rhythmus zu finden.
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Über diesen Podcast

Willkommen beim Thingcast! Wir, Jan und Alex, leben den paganen Glauben und möchten mit diesem Podcast eine Plattform für alle Heiden bieten, um sich auszutauschen und gemeinsam den Paganismus zu gestalten. Als Lernende und Lehrende zugleich, erkunden wir Themen wie Heidentum, Animismus und Naturspiritualität. Begleitet uns auf unserer Reise und entdeckt mit uns die Vielfalt des modernen Paganismus. Werdet Teil unserer Gemeinschaft und lasst uns zusammen den alten Weg im neuen Licht erleben.
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