Podcaster
Episoden
19.02.2026
53 Minuten
Wir waren unterwegs im Harz. Drei Orte. Drei Begegnungen. Und
eine Frage, die bleibt: Was geschieht, wenn ein Kraftort uns
berührt?
In dieser Folge sprechen wir über Heidentum und
Naturspiritualität aus gelebter Erfahrung. Wir erzählen von
Rosstrappe und Hexentanzplatz, von steilen Wegen, glattem
Untergrund und innerer Bewegung. Wir teilen, was geschieht, wenn
Heiden einen Ort betreten, der seit Generationen als heilig
empfunden wird. Paganismus zeigt sich hier als
Beziehungsgeschehen zwischen Mensch und Landschaft.
Ein Kraftort trägt eine eigene Signatur. Er verstärkt, was in uns
lebt. Freude gewinnt an Weite. Zweifel treten klarer hervor.
Schatten zeigen Kontur. Animismus wird erfahrbar, wenn Felsen,
Schluchten und alte Bäume als Gegenüber erlebt werden.
Naturspiritualität entfaltet sich als Dialog mit dem Land.
Wir sprechen über Ernsthaftigkeit und Haltung. Über Respekt statt
Konsum. Über die Frage, wie Heiden heilige Orte besuchen.
Paganismus gestalten heißt, achtsam zu gehen, bewusst zu fühlen
und Verantwortung zu übernehmen. Jeder Schritt wird Teil des
Rituals. Jeder Atemzug Teil der Begegnung.
Wir fragen, was einen Kraftort ausmacht. Liegt es an Leylinien,
an geomantischen Strukturen, an der Geschichte eines Platzes?
Oder an der Schwingung, die durch Jahrhunderte kultischer Praxis
gewachsen ist? Heidentum öffnet hier einen Raum, in dem
Landschaft als lebendiges Wesen erfahren wird.
Wir sprechen über Orte, die willkommen heißen, und über Orte, die
Widerstand spürbar machen. Über Plätze, an denen Initiation
geschieht. Über Räume, die Frieden schenken oder alte Themen
verstärken. Paganismus zeigt sich als Weg der Selbsterkenntnis,
getragen von Naturspiritualität.
Diese Folge lädt dazu ein, Kraftorte zu wecken. Draußen im Wald.
Auf Felsen. Am eigenen Altar. Heiden erschaffen heilige Räume im
Haus und entdecken heilige Räume im Land. Animismus verbindet
beides.
Kraftorte erinnern daran, dass Spiritualität lebendig ist. Dass
das Heilige im Stein, im Wind, im eigenen Herzen schwingt. Und
dass jede Begegnung mit einem Ort eine Begegnung mit uns selbst
sein kann.
Habt eine heile Zeit.
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05.02.2026
1 Stunde 7 Minuten
In dieser Folge des Thingcast entfalten wir ein Bild, das
Spiritualität begreifbar macht wie eine Bewegung im eigenen
Körper. Spiritualität gleicht dem Fahrradfahren. Am Anfang
braucht es Aufmerksamkeit, Übung und Vertrauen. Mit jedem Schritt
wächst Sicherheit. Mit jedem Erleben entsteht ein eigenes
Gleichgewicht. So wird Heidentum zu einem Weg, der durch Tun
reift und durch Erfahrung Form annimmt.
Wir sprechen über Paganismus als gelebte Praxis und über
Naturspiritualität als etwas, das ins Sein übergeht. Animismus
zeigt sich hier als Beziehung zur Welt, zu Bäumen, Wegen,
Jahreszeiten und zum eigenen Inneren. Pagan bedeutet in dieser
Folge, Spiritualität selbst zu gestalten und den eigenen Rhythmus
zu finden. Nicht aus Büchern heraus, sondern aus Begegnung,
Bewegung und Wahrnehmung.
Wie beim Fahrradfahren genügt Wissen allein nicht. Erst das
Wiederholen schafft Vertrauen. Erst das Fallen und Aufstehen
verwandelt Unsicherheit in Erfahrung. So entsteht ein
spiritueller Weg, der tragfähig wird, weil er verkörpert ist.
Heiden entwickeln ihre Praxis aus dem Alltag heraus. Rituale
wachsen aus dem Moment. Jahreskreisfeste entstehen dort, wo
Menschen beginnen, sich als Teil der Natur zu erleben.
Wir sprechen über Authentizität als innere Haltung. Spiritualität
wird wahrhaftig, wenn sie gelebt wird. Sie zeigt sich im Umgang
mit anderen Menschen, im Blick auf die Welt, im Respekt vor dem
eigenen Tempo. Paganismus gestalten bedeutet, Verantwortung für
den eigenen Weg zu übernehmen und ihn Schritt für Schritt zu
gehen.
Diese Folge lädt dazu ein, Spiritualität als Erfahrungsweg zu
verstehen. Wie ein Rad, das sich erst durch Bewegung trägt. Wie
ein Pfad, der sich unter den Füßen bildet. Heidentum,
Naturspiritualität und Animismus verbinden sich hier zu einem
lebendigen Lebensgefühl, das durch Übung wächst und durch
Bewusstsein Tiefe gewinnt.
Spiritualität wird zur Praxis des Alltags. Sie entsteht im Tun.
Sie reift im Erleben. Sie wird zu einem Teil des eigenen Wesens.
Wie Fahrradfahren. Erst wackelig, dann fließend, schließlich
selbstverständlich.
Der Thingcast öffnet in dieser Folge einen Raum für ein paganes
Verständnis von Spiritualität, das verbindet, trägt und
verwandelt. Ein Gespräch über Weg, Erfahrung und die Kunst, den
eigenen spirituellen Rhythmus zu finden.
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22.01.2026
1 Stunde 27 Minuten
Heidentalk mit Filip ist ein Gespräch über
Werdegang, Haltung und gelebte Spiritualität. Wir sprechen mit
Filip über seinen Weg ins Heidentum, über die Kraft von
Mythologie, Ahnenbindung und persönlicher Entscheidung. Aus einem
jungen Menschen, der sich lange orientierungslos fühlte, entsteht
Schritt für Schritt ein Heide mit Standpunkt, Disziplin und
innerer Stabilität.
Im Zentrum steht Heidentum als lebendige Naturspiritualität.
Filip beschreibt, wie ihn nordische Bilder, Runen und Mythen
zunächst faszinierten und wie daraus ein eigener spiritueller Weg
wuchs. Der Übergang vom nordischen Paganismus hin zu einem
stärker mitteleuropäisch geprägten Heidentum zeigt, wie
individuell Paganismus gestaltet wird und wie Animismus im Alltag
Form annimmt.
Wir sprechen über Selbstermächtigung durch Eigenverantwortung.
Über die Wahl, wie mit Druck, Wut und innerer Spannung umgegangen
wird. Über Disziplin als Ausdruck von Würde. Über Körperarbeit,
Bewegung und bewusste Lebensführung als Teil spiritueller Praxis.
Heidentum erscheint hier als Verbindung von Geist, Körper und
Handlung.
Ein zentrales Thema ist der Ahnenbezug. Filip erzählt, wie die
Vorstellung, den eigenen Vorfahren würdig zu leben, zu einer
klaren inneren Orientierung führt. Aus diesem Bewusstsein
entstehen Entscheidungen, die das eigene Leben formen. Paganismus
zeigt sich als Weg der Verantwortung, als schöpferische Kraft,
als gelebte Beziehung zu Geschichte, Land und Herkunft.
Wir sprechen über Schattenarbeit, über den Umgang mit Emotionen
und über die Fähigkeit, innere Energie in lebensbejahende Bahnen
zu lenken. Wut wird als Urkraft verstanden, die gelenkt und
verwandelt werden kann. Animismus erscheint dabei als Wahrnehmung
von Lebendigkeit in allem, was wirkt.
Dieser Heidentalk öffnet einen Raum für Austausch, Entwicklung
und Perspektive. Für Heiden, Pagans und alle, die Paganismus
gestalten möchten. Für Menschen, die Naturspiritualität als
gelebte Praxis erfahren wollen. Für alle, die ihren eigenen Weg
im Heidentum gehen und vertiefen möchten.
Der Thingcast bleibt ein Ort des Dialogs. Offen, ehrlich,
verwurzelt.
Hier findest Du Filips Instagramkanal: Filmanskyr der Heide
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08.01.2026
40 Minuten
Ein neues Jahr öffnet sich als lebendiger Übergang. Der
Jahresbeginn trägt Bedeutung, Rhythmus und Richtung. Im Thingcast
betreten wir diesen Schwellenraum bewusst. Heidentum erscheint
als gelebte Haltung. Naturspiritualität wirkt als Beziehung zur
Welt. Heiden gestalten Sinn im Kreis der Zeit. Pagan lebt im
Alltag. Paganismus entfaltet sich durch Entscheidung, Präsenz und
Gemeinschaft. Animismus erinnert an die Beseeltheit allen Lebens.
Wir sprechen über die Rauhnächte als Erfahrungsraum. Rückzug,
Innenschau, Rituale, Trance, Trommel, Rune, Karte. Jeder Weg
bringt eine eigene Ordnung hervor. Der eine lauscht am Altar. Der
andere stellt Fragen an das Unterbewusstsein. Beide Bewegungen
führen zur Ausrichtung. Das Jahr beginnt dort, wo Innenwelt und
Außenwelt einander berühren. Klärung im Inneren öffnet Weite im
Erleben. Sinn entsteht durch Bewusstheit.
Selbstermächtigung zeigt sich als geistige Praxis. Segnen wirkt
als bewusstes Aussprechen von Gutem. Gemeinschaft trägt
heidnische Spiritualität. Entwicklung folgt dem Zyklus.
Wiederholung stärkt Tiefe. Rituale sprechen zwischen den Welten.
Runen, Bilder und Zeichen schärfen Wahrnehmung und klären den
Geist. Naturspiritualität lebt im Lauschen, im Handeln, im
bewussten Gestalten des Alltags.
Der Thingcast Jahresbeginn öffnet den Kreis für Austausch.
Begegnung nährt das Feld. Geschichten verbinden Menschen.
Erfahrungen finden Sprache. Fragen öffnen Wege. Heidentum wächst
durch Gemeinschaft. Paganismus reift in Beziehung. Animismus
wirkt durch Aufmerksamkeit im gelebten Leben.
Diese Folge setzt den Ton für das kommende Jahr. Ein Jahr der
Verbindung. Ein Jahr der Präsenz. Ein Jahr der bewussten
Bewegung. Wer diesen Weg geht, beginnt das Jahr im Ankommen, im
Lauschen, im Gestalten.
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25.12.2025
1 Stunde 38 Minuten
Es war einmal ein Gedanke, der leise begann und weit trug. Ein
Gedanke, der fragte, warum Geschichten Menschen seit
Jahrtausenden tragen. In dieser Folge öffnen wir den Kreis für
die alte Kunst des Erzählens. Heidentum, Naturspiritualität und
Animismus verweben sich mit Märchen, Sagen und Bildern, die
tiefer wirken als jede Anleitung.
Wir sprechen darüber, wie Resilienz durch Geschichten wächst. Wie
Kinder und Erwachsene über Erzählungen lernen, sich selbst zu
halten. Wie Heilung geschieht, wenn Worte Bilder werden und
Bilder zu inneren Wegen. Paganismus zeigt sich hier als gelebte
Erfahrung. Paganismus gestalten bedeutet, sich erinnern,
lauschen, deuten.
Wir folgen Spuren, die vertraut wirken und doch neu erscheinen.
Der Weihnachtsmann tritt aus dem Schatten moderner Erzählungen
hervor und zeigt ein älteres Gesicht. Ein Hüter von Übergängen,
ein Wanderer zwischen Welten. Die Drei Könige erscheinen als
Sinnbilder von Selbstermächtigung, Entscheidungskraft und innerer
Ausrichtung. Heiden erkennen darin archetypische Bewegungen, die
bis heute wirken.
Auch die scheinbar dunklen Figuren erhalten Stimme. Die
Stiefmutter tritt aus der Ecke der Angst und zeigt ihre Aufgabe
als Wächterin von Reifung und Grenze. Geschichten ordnen das
Leben, ohne es zu zähmen. Sie lehren durch Erfahrung, durch
Bilder, durch Wiederholung. So wirkt Naturspiritualität im
Alltag, im Dorf, im Wald, im eigenen Inneren.
Wir fragen, was geschieht, wenn die Welt voller Geschichten
erscheint. Wenn jede Begegnung eine Sage trägt. Wenn Landschaften
sprechen. Wenn der Winter bleibt und Tiefe schenkt, Stille
schenkt, Sammlung schenkt. Animismus wird spürbar als Beziehung
zu allem Lebendigen.
Zu Gast ist Carsten Kiehne vom „Sagenhafter Harz“. Gemeinsam
wandern wir durch alte Erzählräume, durch Berge, Täler und innere
Landschaften. Worte werden zu Fackeln. Bilder zu Wegmarken.
Geschichten zu Gefährten.
Diese Folge lädt ein, das sagende Hören wiederzuentdecken. Für
Heiden, für Pagans, für Menschen mit Sinn für Tiefe. Wer
Geschichten folgt, findet Kraft. Wer zuhört, erinnert sich. Wer
erzählt, gestaltet Welt.
Der Thingcast wird zum Märchenkreis. Und jedes Märchen beginnt
genau hier.
Hier geht es zur Webseite von Carsten Kiehne:
http://reiki-im-harz.de/sagenhafter-harz/
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Über diesen Podcast
Willkommen beim Thingcast! Wir, Jan und Alex, leben den paganen
Glauben und möchten mit diesem Podcast eine Plattform für alle
Heiden bieten, um sich auszutauschen und gemeinsam den Paganismus
zu gestalten. Als Lernende und Lehrende zugleich, erkunden wir
Themen wie Heidentum, Animismus und Naturspiritualität. Begleitet
uns auf unserer Reise und entdeckt mit uns die Vielfalt des
modernen Paganismus. Werdet Teil unserer Gemeinschaft und lasst uns
zusammen den alten Weg im neuen Licht erleben.
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