114. Warum wir nachts nicht loslassen können – und was sicherer Schlaf wirklich bedeutet
vor 5 Monaten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Monaten
Schlaf ist mehr als nur Ausruhen.
Er ist ein zutiefst sozialer Zustand und damit
auch ein Moment, in dem wir den Menschen um uns rum vertrauen,
dass wir sicher sind.
Doch viele von uns haben verlernt, loszulassen,
sich sicher zu fühlen und dem Körper zu
erlauben, wirklich in die Tiefe zu sinken.
In dieser Folge spreche ich darüber,
warum wir manchmal nicht einschlafen können,
obwohl wir müde sind,
was unsere Bindungserfahrungen mit Schlaf zu tun
haben,
wie Oxytocin, Cortisol und Noradrenalin in
diesem Prozess zusammenspielen,
und warum es für Kinder (und Erwachsene!) so wichtig ist, sich
beim Schlafen geborgen und verbunden zu fühlen.
Ich lade dich ein, hinzuspüren:
Wie sicher fühlst du dich in der Nacht – in deinem Körper, in
deinem Bett, in dir selbst?
Denn Schlaf entsteht dort, wo Sicherheit beginnt.
Wenn unser Nervensystem begreift: Ich bin hier, und ich bin
sicher, dann darf der Parasympathikus
übernehmen, Oxytocin fließt, und Körper wie Geist dürfen endlich
loslassen.
Wir schauen gemeinsam auf:
die Verbindung zwischen Bindungssicherheit und
Schlafqualität
Studien zeigen: Menschen mit sicherer Bindung schlafen
tiefer, wachen seltener auf und haben geringere
Stresshormon-Spiegel.
die Rolle von Körperkontakt und Nähe
Oxytocin, das sogenannte „Kuschelhormon“, fördert Vertrauen
und Entspannung – es ist das biochemische Gegenprogramm zum
nächtlichen Alarmzustand.
was passiert, wenn wir nachts „unsicher“ werden
Dann springt der Locus coeruleus an,
Noradrenalin steigt, Cortisol aktiviert – der Körper bereitet
sich auf Alarm statt auf Schlaf vor.
warum das Loslassen so eng mit dem Gefühl
von Sicherheit verknüpft ist – und wie wir es wieder lernen
können.
Meine 10-Tage Abendroutine-Reise The Sleep Reset ist bereits
vorbei.
Wenn du dir wünschst, abends besser abzuschalten
und zur Ruhe zu kommen, leg ich dir mein
1:1 Coaching ans Herz. Dort lösen wir deine
Daueranspannung an der Wurzel, sodass du Arbeit wieder einfach
Arbeit sein lassen kannst.
️ Sicher dir hier ein kostenfreies
Kennenlerngespräch: www.insauhlenkamp.com/coaching
Wissenschaftliche Inspiration & Quellen
(Auswahl)
Hu L. et al. (2024) – Attachment and sleep
quality in adults: A multilevel meta-analysis.
Zeigt: sichere Bindung = bessere Schlafqualität.
Xie Y. et al. (2024) – A narrative review of
non-sexual social touch and sleep.
Soziale Berührung aktiviert Oxytocin & Parasympathikus,
fördert Sicherheit und Schlaf.
Hayat H. et al. (2020) – Locus coeruleus
norepinephrine activity mediates sensory awakenings from
sleep.
Neurobiologische Erklärung, warum Unsicherheit nachts „wach
macht“.
Ly J. et al. (2015) – Poor sleep as a
pathway underlying stress and diurnal cortisol changes.
Cortisol & Stress beeinflussen Schlafrhythmus.
Schneider E. et al. (2023, eLife) –
Affectionate touch and diurnal oxytocin levels.
Zeigt die heilsame Wirkung von liebevoller Berührung auf
unser Hormon- und Stresssystem.
Weitere Episoden
24 Minuten
vor 1 Tag
30 Minuten
vor 2 Wochen
32 Minuten
vor 1 Monat
22 Minuten
vor 3 Monaten
52 Minuten
vor 3 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.