#56 Lebendig sein oder nur existieren und welche Rolle unser Nervensystem dabei spielt...
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Beschreibung
vor 4 Monaten
Sich getrennt und abgeschnitten fühlen von seinen eigenen Tiefen,
von seiner inneren Quelle ist der Zustand der meisten Menschen
auf diesem Planeten. Die bewusste Wahl zu treffen, sich nicht
mehr taub und/oder wie auf der Flucht zu fühlen und mehr
Lebendigkeit in sich zu spüren steht und fällt mit der Kapazität
unseres Nervensystems intensive Zustände halten zu können. Wenn
wir als Kinder nie gehalten wurden in starken inneren Bewegungen,
dann haben wir rein biologisch nie gelernt uns selbst darin zu
halten. Wir trennen uns von unserem inneren Erleben durch Denken
anstatt zu fühlen, arbeiten dagegen, atmen es weg und lenken uns
ab mit diversen Dingen und sind damit nicht in uns zu Hause. Das
Leben erscheint uns als Konsequenz fad und nüchtern, scheinbar
sicher, aber wir spüren keine Verbundenheit in uns und mit der
Welt. Die gute Nachricht ist, wir können es nachlernen und
entwickeln uns zu halten in allem was in uns auftaucht. Wir
können ungefiltert im präsenten Moment durch uns fliessen zu
lassen, was sich in uns zeigt, ohne damit etwas tun zu müssen. So
spüren wir uns wahrhaftig in unserem Körper und fühlen uns
zutiefst lebendig, das Leben pulsiert in uns, denn nichts ist in
Wahrheit getrennt von uns, wir sind das Leben selbst.
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