Pilgern in der Normandie: Wanderung zum Mont St. Michel (2/3)

Pilgern in der Normandie: Wanderung zum Mont St. Michel (2/3)

In Staffel 2 von „In Etappen“ geht es in die Normandie. Wir pilgern zum Mont St. Michel – 100 Kilometer in vier Etappen. Folge 2 Wir starten auf die zweite Etappe, von Lonlay l’Abbaye nach Mortain. Die Strecke heute soll die anspruchsvollste der T...
33 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten

In Staffel 2 von „In Etappen“ geht es in die Normandie. Wir
pilgern zum Mont St. Michel – 100 Kilometer in vier Etappen.





Folge 2





Wir starten auf die zweite Etappe, von Lonlay l’Abbaye nach
Mortain. Die Strecke heute soll die anspruchsvollste der Tour
sein. Die Sonne geht gerade auf, als wir unser Zelt hinter dem
Kloster von Lonlay abbauen. Ein zauberhafter Start in den Tag –
auch wenn es mit 5 Grad ziemlich frisch ist. Auf dem Dorfplatz
wartet eine Überraschung auf uns, bevor wir in der Gruppe auf die
Wanderung starten. Diese Etappe führt uns die meiste Zeit abseits
der Straßen durch die Natur - viel Wald und Reste des
Armorikanischen Massivs, darunter auch die Fosse Arthour, ein
mystischer Ort, wie wir sehr lebendig erfahren. Wir machen viele
Pausen und genießen französisches „Savoir-Vivre“, diese Art zu
wandern ist neu – und yes! We’re hooked. Bevor es auf die letzten
sieben Kilometer mit zwei größeren Anstiegen geht, machen wir
nochmal Pause in einer Kirche. Was dort passiert, ist magisch.
Ebenso wie die Ankunft an der Alten Mühle von Mortain, wo wir die
Nacht verbringen werden.


Kurze Denkaufgabe: Was ist das Unangenehmste, das euch passieren
kann, wenn ihr auf einer längeren Gruppenwanderung unterwegs
seid?


Ja, genau das hat mich erwischt und wird mich auf der dritten
Etappe des Sentiers begleiten. Die ist zum Glück nicht sehr
anstrengend zu laufen, zumindest körperlich. 22 Kilometer nach
Isigny-le-Buat, die meiste Zeit geradeaus durch eine
baumbestandene Allee. Wenn ihr schon mal auf dem Jakobsweg in
Spanien unterwegs wart: Das ist heute ähnlich wie in der Meseta,
es gibt sehr wenig Ablenkung und viel Raum für innere Einkehr.
Wenn man das möchte. In Isigny-le-Buat bauen wir das Zelt für die
Nacht neben einem Bolzplatz auf, holen uns noch einen Tetrapack
Suppe, die wir auf dem Gaskocher warm machen. Heute geht’s früh
ins Bett: Der Wecker morgen klingelt um 5 Uhr – wir starten zum
großen Finale, der letzten Etappe zum Mont St. Michel. 


 


Links:


Die Compagnons du Sentier organisieren von März bis Dezember
jeden Monat Touren zum Mont St. Michel, hier bekommt ihr alle
Infos dazu: https://www.lesentier.org/





Timestamps:





00:00 – Intro: Pilgern zum Mont St. Michel


1:01 – Fröstelnder Morgen & Überraschungsfrühstück auf dem
Dorfplatz


01:49 – Wir brauchen einen Bäcker!


02:30 – Der Duft von frisch gebackenen Keksen


03:27 – Off the path: Bocage und viel Wald


04:15 – Die Legende von König Artus & geheimnisvolle Rituale


07:34 – Savoir-Vivre, c’est ca!


09:00 – Notre-Dame de l’Assomption & Momente voller Magie


12:21 – Aufstieg zur Kapelle bei Dunkelheit & erste Sicht auf
den Mont


13:29 – Unsere Pilgerherberge in der alten Mühle von Mortain


15:13 – Die Nacht: Verloren im Dunkeln


18:04 – Rewind: Der Abend in der Mühle von Mortain


18:45 – Au revoir, Fred!


19:40 – Es geht los: Etappe 3 nach Isigny-le-Buat


20:36 – Warum man nicht christlich sein muss, um die Pausen in
der Kirche zu genießen


23:16 – „La voie vert“, die Meseta des Sentier


25:16 – Powertool Pilgerstab


29:06 – Die Kraft der Gemeinschaft


30:17 – Ankunft in Isigny-le-Buat





Mehr Infos auf https://in-etappen.de





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