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In Etappen - Wandertouren in Europa und Großbritannien Archiv

12 Episoden
35 Minuten
In Staffel 2 von „In Etappen“ geht es in die Normandie. Wir pilgern zum Mont St. Michel – 100 Kilometer in vier Etappen.

Folge 3

Das große Finale: Heute geht’s auf die letzte Etappe zum Mont St. Michel. Der Wecker klingelt um 5 Uhr. Wir haben nochmal knapp 30 Kilometer vor uns heute und das letzte Stück sind wir sieben Kilometer durch die Bucht vor dem Mont St. Michel unterwegs. Wir starten mit der aufgehenden Sonne im Rücken, genießen ein Frühstück mit Brioche, Kaffee und Calvados. Und auch wenn mein Französisch nicht perfekt ist, genieße ich die Unterhaltungen mit den anderen Pilger:innen, das ist inzwischen mehr als Small Talk und gemeinsam ziehen wir kurz vor dem Ende der Tour ein kleines Zwischenfazit. Hinter der Brücke von Pontaubault (wer sich für Geschichte und den zweiten Weltkrieg interessiert, hat vielleicht schon mal was von dieser Brücke gehört) machen wir nochmal ein langes Picknick, bevor es dann über die Salzwiesen zur Bucht vor dem Mont St. Michel geht. Hier erwartet uns Rafael, der uns sicher durch die Bucht bringen wird. Die Dynamik der Gezeiten hier ist einmalig in Europa und es ist gut zu wissen, wie man sich aus dem Treibsand befreit, sollte man einsinken. Barfuss und in kurzen Hosen laufen wir erst noch ein Stück an der Küstenlinie entlang, dann weiter durchs Watt. Es ist unbeschreiblich, sich dem Mont St. Michel auf diese Weise zu nähern. Und noch unbeschreiblicher dann dort anzukommen. An diesem Ort, der eine faszinierende Geschichte hat und schon für die Kelten „ein Kraftplatz“ war.

Wir feiern unsere Ankunft bei Galettes und Bier. Danach machen wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz im Freien, auf der Esplanade des Mont St. Michel. Was für ein absolutes Privileg.

Es wird in dieser Nacht nochmal ein bisschen abenteuerlich. Aber als wir morgens gemeinsam mit den Nonnen und Mönchen den Tag in der Klosterkirche beginnen und uns danach nochmal sammeln und jeder erzählt, was ihn auf dieser Tour bewegt hat – da wird ziemlich deutlich, dass diese Tour viel mehr war als ein Outdoor-Abenteuer.

Links:

Die Compagnons du Sentier organisieren von März bis Dezember jeden Monat Touren zum Mont St. Michel, hier bekommt ihr alle Infos dazu: https://www.lesentier.org/

Timestamps:

00:00 – Intro: Die letzte Etappe zum Mont St. Michel

00:46 – Früher Start, Miraculixbäume in der aufgehenden Sonne

05:40 – Frühstück in Ducier mit Brioche und Calvados

07:12 – Die Brücke von Pontaubault

08:55 – Erste Pilgererkenntnisse

11:42 – Über die Salzwiesen zur Bucht

12:52 – Die Bucht und ihre Besonderheiten

14:35 – Barfuss und in kurzen Hosen durchs Watt

18:00 – Ankunft am Mont St. Michel

21:18 – Galettes & Bier in „La Cloche“

22:19 – Schlafen auf dem Mont St. Michel – was für ein Privileg

24:31 – Und dann regnet es doch noch!

27:28 – Unbeschreiblich: Start in den Tag mit den Nonnen & Mönchen in der „Merveille“

29:56 – Abschluss mit Don Martin

31:04 – Ein bewegendes Fazit und kein Abschied für immer

Mehr Infos auf https://in-etappen.de

Impressum: https://in-etappen.de/impressum/

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33 Minuten
In Staffel 2 von „In Etappen“ geht es in die Normandie. Wir pilgern zum Mont St. Michel – 100 Kilometer in vier Etappen.

Folge 2

Wir starten auf die zweite Etappe, von Lonlay l’Abbaye nach Mortain. Die Strecke heute soll die anspruchsvollste der Tour sein. Die Sonne geht gerade auf, als wir unser Zelt hinter dem Kloster von Lonlay abbauen. Ein zauberhafter Start in den Tag – auch wenn es mit 5 Grad ziemlich frisch ist. Auf dem Dorfplatz wartet eine Überraschung auf uns, bevor wir in der Gruppe auf die Wanderung starten. Diese Etappe führt uns die meiste Zeit abseits der Straßen durch die Natur - viel Wald und Reste des Armorikanischen Massivs, darunter auch die Fosse Arthour, ein mystischer Ort, wie wir sehr lebendig erfahren. Wir machen viele Pausen und genießen französisches „Savoir-Vivre“, diese Art zu wandern ist neu – und yes! We’re hooked. Bevor es auf die letzten sieben Kilometer mit zwei größeren Anstiegen geht, machen wir nochmal Pause in einer Kirche. Was dort passiert, ist magisch. Ebenso wie die Ankunft an der Alten Mühle von Mortain, wo wir die Nacht verbringen werden.

Kurze Denkaufgabe: Was ist das Unangenehmste, das euch passieren kann, wenn ihr auf einer längeren Gruppenwanderung unterwegs seid?

Ja, genau das hat mich erwischt und wird mich auf der dritten Etappe des Sentiers begleiten. Die ist zum Glück nicht sehr anstrengend zu laufen, zumindest körperlich. 22 Kilometer nach Isigny-le-Buat, die meiste Zeit geradeaus durch eine baumbestandene Allee. Wenn ihr schon mal auf dem Jakobsweg in Spanien unterwegs wart: Das ist heute ähnlich wie in der Meseta, es gibt sehr wenig Ablenkung und viel Raum für innere Einkehr. Wenn man das möchte. In Isigny-le-Buat bauen wir das Zelt für die Nacht neben einem Bolzplatz auf, holen uns noch einen Tetrapack Suppe, die wir auf dem Gaskocher warm machen. Heute geht’s früh ins Bett: Der Wecker morgen klingelt um 5 Uhr – wir starten zum großen Finale, der letzten Etappe zum Mont St. Michel. 

 

Links:

Die Compagnons du Sentier organisieren von März bis Dezember jeden Monat Touren zum Mont St. Michel, hier bekommt ihr alle Infos dazu: https://www.lesentier.org/

Timestamps:

00:00 – Intro: Pilgern zum Mont St. Michel

1:01 – Fröstelnder Morgen & Überraschungsfrühstück auf dem Dorfplatz

01:49 – Wir brauchen einen Bäcker!

02:30 – Der Duft von frisch gebackenen Keksen

03:27 – Off the path: Bocage und viel Wald

04:15 – Die Legende von König Artus & geheimnisvolle Rituale

07:34 – Savoir-Vivre, c’est ca!

09:00 – Notre-Dame de l’Assomption & Momente voller Magie

12:21 – Aufstieg zur Kapelle bei Dunkelheit & erste Sicht auf den Mont

13:29 – Unsere Pilgerherberge in der alten Mühle von Mortain

15:13 – Die Nacht: Verloren im Dunkeln

18:04 – Rewind: Der Abend in der Mühle von Mortain

18:45 – Au revoir, Fred!

19:40 – Es geht los: Etappe 3 nach Isigny-le-Buat

20:36 – Warum man nicht christlich sein muss, um die Pausen in der Kirche zu genießen

23:16 – „La voie vert“, die Meseta des Sentier

25:16 – Powertool Pilgerstab

29:06 – Die Kraft der Gemeinschaft

30:17 – Ankunft in Isigny-le-Buat

Mehr Infos auf https://in-etappen.de

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34 Minuten
In Staffel 2 von „In Etappen“ geht es in die Normandie. Wir pilgern zum Mont St. Michel – 100 Kilometer in vier Etappen.

Folge 1

Wir starten in die Basse-Normandie, nach Champsecret. Dort schließen wir uns einer Gruppe von Pilger*innen an. Organsiert wird die Pilgerwanderung von den „Compagnons du Sentier“. Betrand, Gründer der Compagnons, erzählt uns, wie er den Weg „wiederentdeckt“ hat und wie das Pilgern zum Mont St. Michel dadurch in den letzten 10 Jahren wieder richtig beliebt geworden ist. Die Strecke war im Mittelalter immerhin einer der drei großen Pilgerwege Europas, neben den Strecken nach Santiago de Compostella und Rom. In dieser ersten Folge sprechen wir darüber, was das „Pilgern“ vom normalen Wandern unterscheidet. Wir machen unsere ersten Erfahrungen mit dem Wandern in einer Gruppe – zugegeben: Große Gruppen sind eigentlich nicht so mein Ding. Haha, ihr werdet hören, wie sich das entwickelt . Neben dem Ankommen in Champsecret, den Basics zur Tour und den ersten Eindrücken von der landschaftlichen Idylle der Normandie, geht’s natürlich auch ums Wandern und Draußen-Sein in dieser Folge. Wir starten auf die erste Etappe von Champsecret nach Lonlay l’Abbaye, das sind 21 Kilometer. Wir sind im März unterwegs, genießen die ersten Frühlingstage und die Wanderung an Tag 1 fühlt sich eher an wie ein Sonntagsspaziergang. Wir kommen vorbei an Kirchen, lernen den Bocage kennen (eine für die Normandie typische Landschaft) und bauen unser Zelt am Abend an einem Bach hinter einem ehemaligen Kloster auf. Klar – Kirchen und Klöster gehören auf dieser Pilgerwanderung dazu. Es braucht aber keinen religiösen Background, um hier dabei zu sein (den haben Frank und ich auch nicht). Ob diese Tour am Ende trotzdem eine spirituelle Erfahrung wird? Dazu mehr in den Folgen 2 & 3.

 

Links:

Die Compagnons du Sentier organisieren von März bis Dezember jeden Monat Touren zum Mont St. Michel, hier bekommt ihr alle Infos dazu: https://www.lesentier.org/

Der Camembert von der „Ferme du Champ Secret“ ist tatsächlich der beste, den ich je gegessen habe. Wenn ihr dort seid, lohnt sich ein Besuch, ihr könnt euch auch anschauen, wie der Camembert noch ganz traditionell hergestellt wird: https://www.fermeduchampsecret.com/

Timestamps:

00:00 – Hi! Darum geht’s in Staffel 2 von „In Etappen“

01:27 – Die Normandie: Natur, Geschichte, Wetter & Kulinarik

02:28 – Wandern / Pilgern: Was ist der Unterschied?

05:20 – Bertrand und die Wiederentdeckung des Sentier

10:37 – Aufbruch in die Normandie: Anreise, Supermarkt, Unterhosen

13:02 – Besuch in der Ferme du Champ Secret

14:20 – Start als Pilger mit Donativo und Pilgerpass

16:20 – Der erste Zeltplatz: Feuerstelle, Buddha, Sonnenuntergang 

16:48 – Gemeinsames Pilger-Abendessen im Pub „The Secret Night“

19:45 – Vorfreude, Aufregung & leises Zähneklappern vor der ersten Etappe

20:22 – Start Etappe 1: Champsecret – Lonlay l‘Abbaye, 21 Kilometer

22:57 – Erste Gespräche: Motivation und Erwartung

26:05 – Die Rolle der Normandie im zweiten Weltkrieg und die Bedeutung des Bocage

28:18 – Ankunft in Lonlay l’Abbaye, Zelten im Klostergarten und Rotwein am Feuer

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2 Minuten
In Etappen nimmt dich mit auf die schönsten Wandertouren in Europa und Großbritannien. Staffel 1 startet in Schottland – auf der Isle of Skye. Der Skye Trail führt uns über zauberhafte Naturpfade, entlang der Steilküste, vorbei an den spektakulären Cuillin Mountains und über die Trotternish Ridge mit dem Old Man of Storr. 120 Kilometer in sieben Etappen bis zum nördlichsten Punkt der Insel: Rubha Hunish. Ich bin Jasmine, ich nehme euch mit auf die Tour und wir sprechen in diesem Podcast nicht nur übers Wandern und übers Draußen-sein, sondern ihr seid wirklich mit dabei. Trefft die Menschen, die ich unterwegs treffe, bekommt mit, wenn’s spannend wird auf der Tour und erfahrt mehr zu Geschichte und Kultur entlang des Weges.

In Etappen gibt’s überall, wo’s Podcasts gibt. Ich freue mich riesig, wenn ihr reinhört.

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"In Etappen" ist ein Reise Reportage Feature.

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15 Minuten
Wir werden von Sonnenstrahlen geweckt – ein Geschenk zum Abschied vom Skye Trail. Heute geht es auf 12 Kilometern entlang der Küste bis nach Rubha Hunish. Eine rundum entspannte Strecke, nur sanfte Auf – und Abstiege und leichte Wasserüberquerungen. Angekommen an der Lookout Bothy von Rubha Hunish sind wir erschöpft und glücklich. Und genießen für eine Stunde ganz still den Ausblick vom nördlichsten Punkt der Insel. Der perfekte Abschluss: Der Trail hat uns gefordert, vor allem auf Grund des vielen Regens. Aber er war auch eines der schönsten Abenteuer unseres Lebens. Eine unglaublich vielseitige Landschaft, wilde Natur, Stille. Gleichzeitig so viele herzliche und hilfsbereite Menschen. Eine Tour, die auf jeden Fall noch lange nachwirken wird.

Ihr erfahrt,

was Flora MacDonald zu einer Heldin der schottischen Geschichte macht

über welche tierische Begegnung wir uns besonders freuen

wie's in der Lookout Bothy von Rubha Hunish aussieht

was wir uns nach der Tour im Supermarkt besorgen

wie Johanna und Lukas die Tour auf dem Skye Trail mit der Wanderung auf dem West Highland Way vergleichen

dass eine Postkarte reicht, um alles zusammenzufassen, was es über diese Tour zu sagen gibt.

Ihr hört

Johanna und Lukas

Mehr Infos auf https://in-etappen.de

Hinweis: Einige der Einspieler in diesem Podcast werden von AI-Voices gesprochen.

"In Etappen" ist ein Mix aus Reise Reportage, Feature und Tagebuch.

Impressum: https://in-etappen.de/impressum/

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15 Minuten
Die Königsetappe des Skye Trails – 27 Kilometer über die Trotternish Ridge. Und zum ersten Mal auf dieser Tour ist für den ganzen Tag Sonne vorhergesagt. Ein absoluter Traum. Die Landschaft ist einzigartig. Am Old Man of Storr ist so früh am Morgen zum Glück noch nicht ganz so viel los und wir sehen den Old Man tatsächlich – oft versteckt er sich sonst in den Wolken. Wir laufen an diesem Tag 12 Stunden. Die Auf – und Abstiege sind zum Teil echt knackig. Wir spüren jedes Gramm zu viel in unseren Rucksäcken. Glücklicherweise haben wir eine gute Ausrede, wenn wir zwischendurch stehen bleiben und verschnaufen: Der Aublick ist spektakulär.

Ihr erfahrt

warum ihr bei eurer Reiseplanung auf jeden Fall checken solltet, wann Busse auf Skye fahren

eine der sagenhaften Geschichten rund um den Old Man of Storr

wie die Trotternish Ridge entstanden ist

warum es schöner wäre, diese Strecke in zwei Etappen zu gehen

dass man im Garten des Hostels in Flodigarry nicht mehr zelten kann und wo ihr stattdessen einen tollen Platz für die Nacht findet.

Ihr hört

Mark Purrett von Skye Geography Tours, https://skyegeographytours.co.uk/

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13 Minuten
Wir verlassen Portree mit einem letzten Blick auf die bunten Häuser am Hafen und gehen dann für zwei Kilometer auf dem Scorrybreac Circuit, bevor der Pfad versteckt abzweigt und über einen Trampelpfad auf einer Wiese die Steilküste hinaufführt. Oben angekommen ist die Aussicht großartig – so lange wir nicht eingehüllt sind in Nebel: Vor uns liegt die Insel Raasay und dahinter das schottische Festland. Der Weg führt entlang der Abbruchkante mit leichten Auf – und Abstiegen bis zu den Storr Lochs. Eigentlich wollen wir heute noch den ersten Anstieg der Trotternish Ridge zum Old Man of Storr hinter uns bringen - es nicht zu tun, erweist sich aber als ziemlich guter Plan.

Ihr erfahrt

warum es keine gute Idee ist, in Flip Flops vor dem Regen zu flüchten

warum wir uns auf dem Campingplatz in Sligachan so wohl gefühlt haben

wie schön Portree früh am Morgen ist, wenn der Ort gerade erwacht

mal wieder: wie unglaublich schön es hier ist

aber auch: wie uns das Wetter so langsam echt zu schaffen macht (Spoiler: Es ist das letzte Mal, dass wir über das Wetter jammern, versprochen!)

Ihr hört:

Claire vom Campingplatz in Sligachan

Johanna und Lukas, die zur gleichen Zeit wie wir auf dem Skye Trail unterwegs sind

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Hinweis: Einige der Einspieler in diesem Podcast werden von AI-Voices gesprochen.

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20 Minuten
Pausentag: Frank braucht eine Regenhose und unsere Sachen müssen in den Trockner. Wir nutzen die Zeit außerdem für ein Whisky-Tasting in Seamus Bar. Dann geht's weiter: Unsere vierte Etappe startet am Campingplatz in Sligachan. Und schon kurze Zeit später stehen zwei größere Flußüberquerungen an. Mal wieder ein großes Abenteuer nach den starken Regenfällen am Tag davor. Der Naturpfad entlang des Loch Sligachan ist etwa fünf Kilometer lang. Danach geht es 12 Kilometer auf Asphalt durch die Braes. Landschaftlich ist dieser Teil der Wanderung nicht ganz so spektakulär wie das, was wir bislang gesehen haben. Aber wir begegnen auch heute wieder einem bedeutenden Kapitel der schottischen Geschichte. Und wir können nach dieser Etappe gut nachvollziehen, warum viele Menschen, die auf Skye leben, keine Lust mehr auf Tourist*innen haben.

Ihr erfahrt

was ein reißender Fluss mit "ewiger Schönheit" zu tun hat

wo ihr unterwegs eine Regenhose (und weiteres Outdoor-Equipment) bekommt

welchen Whisky ihr trinken könnt, wenn ihr's eher fruchtig und nicht ganz so torfig mögt

wie ihr erkennt, ob es eine gute Idee ist, einen Fluss zu überqueren

wie die Bewohner*innen der Braes schottische Geschichte geschrieben haben

warum Skye's Beliebtheit bei Schottland-Urlauber*innen auch ein Problem für die Insel ist.

Ihr hört

Matt aus Seamus Bar, https://www.sligachan.co.uk/seumas-bar/

Stewart vom Campingplatz in Sligachan, https://www.sligachancampsite.com/

Mark Purrett von Skye Geography Tour, https://skyegeographytours.co.uk/

Links:

Runrigs Song über das Highland Land League Movement der1880er https://www.youtube.com/watch?v=O4oe92ij9To

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14 Minuten
Es gibt eine Variante des Skye Trails, die über den berüchtigten Bad Step am Lake Coruisk in den Black Cuillins vorbeiführt, einem der schönsten Seen Großbritanniens. Der See ist nur mit dem Boot oder zu Fuß zu erreichen. Da uns der Bad Step mit den großen Rucksäcken auf dem Rücken zu riskant war, haben wir beschlossen, eine kleine Bootstour zum See zu machen, bevor wir weiterlaufen. Eine großartige Entscheidung: Seamus und Sean von Misty Isle Boat Trips haben unterwegs tolle Geschichten erzählt. Und wir haben Baby-Seehunde gesehen. Unsere kleine Wanderung am See war wie ein Ausflug in eine Märchenwelt. Allerdings war es dann schon Nachmittag, als wir auf die 18km Tagesetappe nach Sligachan aufgebrochen sind. Das erste Stück ganz nah entlang der Steilküste war mit etwas Nervenkitzel verbunden, da der Pfad durch den vielen Regen der Wochen davor ziemlich matschig war. Der Weg an der Küste endet an der traumhaften Camasunary Bay. Hier können Wanderer in einer Schutzhütte kostenlos übernachten. Wir sind an diesem Tag weitergelaufen, durch das Glen Sligachan, das die Black und die Red Cuillins voneinander trennt. Wieder eine absolute Märchenwelt. Stille, Wasserfälle an den Hängen und immer wieder Wasserläufe, die wir auf Kieseln überquert haben. Zum Glück hat es an diesem Tag nicht geregnet und der Wasserstand war niedrig. Was wir nicht wussten: Das Wetter würde an diesem Tag noch umschlagen und zwar dramatisch. Mit heftigen Regenfällen und Sturmböen von 80 mph in der Nacht.

Ihr erfahrt unter anderem

wie die Black Cuillins entstanden sind und warum Geologen aus aller Welt hierherreisen, um sie sich anzuschauen

warum sich eine Bootstour zum Loch Coruisk auf jeden Fall lohnt

was Bonnie Prince Charly mit Elgol zu tun hat

wo ihr Proviant bekommt

warum die Camasunary Bay auch ein gutes Etappenziel ist

und wie unglaublich schön es hier ist :)

Ihr hört

Mark Purrett, Skye Geography Tours (https://skyegeographytours.co.uk/)

Seumas Mackinnon, Misty Isle Boat Trips (https://mistyisleboattrips.co.uk/)

Anthony Robin, Landschaftsfotograf / Skye Camping (https://www.anthonyrobin.com/, https://campingskye.com/)

Johanna

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16 Minuten
Unsere zweite Etappe auf dem Skye Trail startet am nördlichsten Zipfel des Loch Slapin kurz hinter Torrin. Dort hatten wir im strömenden Regen am Abend zuvor einen schönen Lagerplatz neben der Brücke gefunden. Einen Kilometer weiter befindet sich der Wanderparkplatz des Bla Bheinn mit einer Trockentoilette und einem kleinen Unterstand, der sich bei Regen gut für einen Frühstücksstopp eignet. Auf einem Naturpfad geht es bis Kirkibost, dann vorbei am Friedhof von Kilmarie, an der Küste entlang bis Glasnakille und von dort nach Elgol. Nach Wochen voller Regen war diese Etappe zeitweise ein sehr wildes Abenteuer :).

Ihr erfahrt

wie man sich unterwegs einen Regenrock bastelt

warum Renaturierung ein so großes Thema auf Skye und in Schottland generell ist

was Ian Anderson, Frontmann von Jethro Tull, mit dieser Etappe zu tun hat

warum Elgol und Umgebung - auch rückblickend betrachtet - einer der schönsten Orte dieser Tour ist.

Ihr hört

Mark Purret von Skye Geography Tours (https://skyegeographytours.co.uk/)

Seumas Mackinnon, Misty Isle Boat Trips (https://mistyisleboattrips.co.uk/)

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17 Minuten
Die erste Etappe unserer Wanderung auf dem Skye Trail startet in Broadford, auf dem Skye Camping. Der Weg führt entlang des Marble Line Footpaths an Suardal vorbei, bis zur Steilküste am Loch Eishort, durch die Ruinendörfer Boreraig und Suardal bis nach Torrin.

Traumhafte Ausblicke und Geschichte hautnah – ein wunderschöner Start der Tour.

Ihr erfahrt unter anderem

warum der Zeltplatz in Broadford (https://campingskye.com/) für uns perfekt für den Start der Reise war.

wo ihr Proviant einkaufen könnt

mehr zur Geschichte, die euch auf dieser Etappe auf beeindruckende Weise begegnet

wo's nach einem langen Wandertag leckeren, hausgemachten Kuchen gibt (https://www.instagram.com/place.amys/)

und wo ihr einen guten Platz fürs wilde Campen findet

Ihr hört:

Landschaftsfotograf Anthony Robin, https://www.anthonyrobin.com/about-me/

Emma von der Selkie Collective, https://www.theselkiecollective.com/

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17 Minuten
Der Skye Trail im Überblick - von A wie Anreise bis Z wie Zelten.

In dieser ersten Folge stecken wir die Basics ab für eure Reise:

Was ist so besonders am Skye Trail und Trekking auf der Isle of Skye?

Wie ist das mit dem wilden Campen in Schottland?

Was sollte unbedingt in den Rucksack?

Und wann ist die beste Zeit für die Wanderung auf dem Skye Trail?

Hier bekommt ihr meine ganz persönliche Reise-Erfahrung im Mix mit dem, was Menschen zu erzählen haben, die auf der Isle of Skye leben.

Ihr hört

Mark Purret von Skye Geography Tours (https://skyegeographytours.co.uk/)

Landschaftsfotograf Anthony Robin (https://www.anthonyrobin.com/, https://campingskye.com/)

Seumas Mackinnon von Misty Isle Boat Trips (https://mistyisleboattrips.co.uk/)

und Johanna und Lukas, die im Sommer 2024 auch den Skye Trail gewandert sind.

Links:

Outdoor Access Code https://www.outdooraccess-scotland.scot/

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