E.T. – Der Außerirdische / Der unheimliche Besucher

E.T. – Der Außerirdische / Der unheimliche Besucher

Von draußen aus der Dunkelheit
52 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten

Von draußen aus der Dunkelheit



Zwei Filme um einen Fremden, der das Leben einer Familie auf
immer verändert. Der Originaltitel des zweiten passt für alle
beide: "The Night Visitor".



A) E.T. – Der Außerirdische / E.T. – The
Extra-Terrestrial
Amerikanisches Science-Fiction-Märchen von 1982

Als ein Raumschiff aus einer fernen Galaxis seinen Erkundungsflug
zur Erde Hals über Kopf beendet und abfliegt, bleibt einer der
Passagiere in einem Waldgebiet nahe Los Angeles zurück. Der
kleine runzlige Kerl versteckt sich in einem Geräteschuppen, wo
er vom Sohn der Familie Toomey entdeckt wird. Der zehnjährige
Elliott nimmt E.T., den Extra-Terrestrischen, heimlich mit auf
sein Zimmer, füttert ihn mit Schokolade und bringt ihm Sprechen
bei. Während E. T. ein Funkgerät zusammenbastelt, um seine
Artgenossen zu Hilfe zu rufen, macht sich die Regierung auf die
Suche nach ihm. Sie hat von seiner Ankunft Wind bekommen und
möchte ihn konfiszieren. Es stellt sich heraus, dass E.T. die
Anwesenheit auf der Erde gesundheitlich nicht bekommt. Ein
Wettlauf mit der Zeit beginnt – und der uralte Kampf der
unschuldigen Kinderseele gegen die korrupte Welt der
Erwachsenen.

Über Steven Spielbergs alles überragenden Welterfolg ist kaum
etwas Freundliches ungesagt geblieben. Hier kommt ein
stellvertretendes Zitat von vielen, die die Begeisterung teilten.
Das Filmlexikon des Katholischen Filmdienstes freute sich über
ein Werk, das die unbeschwerte Trivialität des Comicstrip, die
technische Phantasie des Science-Fiction-Films und
familienfreundliche Sentimentalität zur perfekten
Kinounterhaltung verarbeitet.

B) Der unheimliche Besucher / The Night
Visitor
Amerikanischer Gruselthriller von 1971

Der schweigsame schwedische Bauer Salem sitzt in einer
festungsartigen Irrenanstalt ein. Sie gilt als ausbruchsicher,
was man angesichts der mittelalterlich-robusten Bauweise sofort
glaubt. Der unschuldige Salem wurde nach einer Intrige seiner
Schwester Ester und ihres Mannes Dr. Jenks hier eingekerkert, die
ihm einen gemeinsam begangenen Mord untergejubelt haben, um sich
die Erbschaft unter den Nagel zu reißen und ein Verbrechen zu
vertuschen. Sie haben ihn in der Psychiatrie verschwinden zu
lassen, um eine mögliche Begnadigung auszuschließen. Salem mimt
den netten Bastler, der friedlich mit seinem Kerkermeister Schach
spielt. Doch das täuscht. Wie wir schon in der ersten Szene sehen
können, bricht er regelmäßig aus - und wieder ein, die
zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen trickreich umgehend. In der
Zwischenzeit unternimmt er, durch ein perfektes Alibi geschützt,
einen blutigen Rachefeldzug …

In einer winterlichen Landschaft und mit einem Ensemble, das eher
an Ingmar Bergman erinnert, drehte Laslo Benedek ein
stimmungsvolles Vergeltungsdrama, dessen autistischer Held
tatsächlich wie ein Alien wirkt.

Nächste Woche: Chihiros Reise ins
Zauberland  und The Innocents (De
uskyldige) 

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