Back to School im Trump-Land

Back to School im Trump-Land

Neben Putin und den Zöllen ist dem US-Präsidenten auch die Bildung wichtig. Er ordnete er tiefgreifende Veränderungen an. Einblicke vom ersten Tag des neuen Schuljahres.
37 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten

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***


US-Präsident Donald Trump hat kurz nach Amtsantritt per Dekret
verfügt, dass das nationale Bildungsministerium abgeschafft
werden soll. Er will die Hoheit über Bildungsfragen vollständig
den amerikanischen Bundesstaaten überlassen. Ausserdem bekämpft
Trump – wie im Wahlkampf versprochen – die Diversitätsprogramme,
die viele seiner Anhängerinnen und Anhänger ablehnen. Die Schule
ist deshalb eine Kulturkampfzone.


Die Bildung ist in den USA seit langem ein politisches
Streitthema. Die Republikaner möchten vermehrt Privatschulen
fördern, die Demokraten treten für die öffentlichen Schulen ein.
Eltern stehen vor der Wahl, ob sie ihre Kinder in eine
öffentliche oder private Schule schicken sollen. Sofern sie sich
diese Wahl überhaupt leisten können: Private Schulen sind teuer,
bis zu 50’000 Dollar im Jahr. Aber auch bei den öffentlichen
Schulen gibt es grosse Qualitätsunterschiede. Wohlhabende
Gegenden profitieren von höheren Steuereinnahmen und haben
deshalb besser ausgestattete Schulen.


Welche Werte ein Kind in der Schule vermittelt bekommt, hängt
deshalb auch davon ab, wo es zur Schule geht: In einem
Bundesstaat, der von Demokraten geführt wird, werden eher
liberale Inhalte vermittelt, während in einem republikanischen
Staat konservative Sichtweisen dominieren.


Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaft in
Birmingham, Alabama, ist Mutter von zwei schulpflichtigen
Kindern. In der neuen Folge von «Alles klar, Amerika?» berichtet
sie, was Trumps Bildungspolitik für Auswirkungen hat, ob sie ihre
Buben in eine öffentliche oder private Schule schickt und wie ihr
älterer Sohn den ersten Schultag erlebt hat. Gastgeber im neuen
USA-Podcast von Tamedia ist Christof Münger, Leiter des Ressorts
International.


Produzent: Noah Fend


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