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Episoden
22.07.2026
32 Minuten
Das grosse Interesse an der Fussballweltmeisterschaft in den USA scheint Donald Trump zu euphorisieren. Er brachte Gianni Infantino sogar als möglichen UNO-Generalsekretär ins Spiel und regte an, die WM in vier Jahren erneut in den USA auszutragen. Tatsächlich haben die Amerikanerinnen und Amerikaner aus dem Turnier ein Fussballfest gemacht, obwohl Soccer nicht zu ihren Lieblingssportarten zählt. Weniger begeistert sind sie von ihrem Präsidenten: Viele kritisieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, werfen seiner Regierung Korruption und Inkompetenz vor und lehnen gemäss Umfragen den Irankrieg mehrheitlich ab.
Trump lässt sich davon nicht beirren. Er soll eine Ausweitung des Konflikts mit Angriffen auf die Region um die Strasse von Hormuz erwägen, während die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Blockade der Meerenge zum Roten Meer, die Bab-al-Mandab-Strasse, drohen. Zugleich bekräftigte Trump, den Iran am Bau einer Atomwaffe hindern zu wollen, und kündigte einen baldigen, heftigen Angriff auf die unterirdische Anlage Pickaxe Mountain südlich des Atomkomplexes Natanz an.
Wird die Begeisterung für die Fussball-WM Donald Trump bei den Zwischenwahlen helfen? Können die Demokraten davon profitieren, dass Trump im Irankrieg ohne klare Strategie vorzugehen scheint? Und was droht dem US-Präsidenten, falls er am 3. November das Repräsentantenhaus an die Demokraten verliert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zum Thema
«Der Versager sind Sie»: Demokraten konfrontieren Hegseth mit seinen Aussagen Nach der Strasse von Hormuz rückt die nächste kritische Schiffspassage in den Fokus Trump genehmigt Atomdeal, der Saudiarabien Urananreicherung erlaubt
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Trump lässt sich davon nicht beirren. Er soll eine Ausweitung des Konflikts mit Angriffen auf die Region um die Strasse von Hormuz erwägen, während die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Blockade der Meerenge zum Roten Meer, die Bab-al-Mandab-Strasse, drohen. Zugleich bekräftigte Trump, den Iran am Bau einer Atomwaffe hindern zu wollen, und kündigte einen baldigen, heftigen Angriff auf die unterirdische Anlage Pickaxe Mountain südlich des Atomkomplexes Natanz an.
Wird die Begeisterung für die Fussball-WM Donald Trump bei den Zwischenwahlen helfen? Können die Demokraten davon profitieren, dass Trump im Irankrieg ohne klare Strategie vorzugehen scheint? Und was droht dem US-Präsidenten, falls er am 3. November das Repräsentantenhaus an die Demokraten verliert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.
Produzentin: Jacky Wechsler
«Der Versager sind Sie»: Demokraten konfrontieren Hegseth mit seinen Aussagen Nach der Strasse von Hormuz rückt die nächste kritische Schiffspassage in den Fokus Trump genehmigt Atomdeal, der Saudiarabien Urananreicherung erlaubt
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15.07.2026
37 Minuten
US-Präsident Trump hat ein neues Lieblingsthema: Seit etwa drei Wochen warnt er bei jeder Gelegenheit vor dem Kommunismus. Eine Agentur hat mitgezählt und kam auf über 80-mal. Offenbar versucht der Präsident, das alte Feindbild aus dem Kalten Krieg zu reaktivieren. Das gemahnt an die McCarthy-Ära Anfang der 1950er-Jahre.
Gleichzeitig feiern linke Kandidatinnen und Kandidaten bei den demokratischen Vorwahlen Erfolge. Der progressive Flügel bedrängt das Parteiestablishment. Aushängeschild der Demokratischen Sozialisten, wie sich die jungen Linken bezeichnen,ist Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York City. Mamdani unterstützte etwa Darializa Avila Chevalier. Sie besiegte in New York einen Amtsinhaber und dürfte am 3. November ins Repräsentantenhaus einziehen. Chevalier fordert einen höheren Mindestlohn, mehr soziale Gerechtigkeit, setzt sich für Migrantinnen und Migranten ein – und kritisiert Israels Vorgehen in Gaza, was die Demokraten seit Längerem spaltet. Für Trump ist Chevalier eine Kommunistin..
Wie reagiert das Establishment der demokratischen Partei auf die drohende Spaltung der Partei? Weshalb sind junge Demokraten wie Darializa Avila Chevalier derzeit so erfolgreich? Verfängt Trumps antikommunistische Rhetorik mit Blick auf die Zwischenwahlen? Und weshalb blickt der US-Präsident entspannt auf 2028? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Walser ist USA-Korrespondentin mit Sitz in Washington, D.C.
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zum Thema
Wie Trump die «Rote Angst» schürt Eine demokratische Sozialistin regiert künftig die Hauptstadt der USA Mit diesen fünf Strategien zieht Trump die Massen in seinen Bann
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Wie reagiert das Establishment der demokratischen Partei auf die drohende Spaltung der Partei? Weshalb sind junge Demokraten wie Darializa Avila Chevalier derzeit so erfolgreich? Verfängt Trumps antikommunistische Rhetorik mit Blick auf die Zwischenwahlen? Und weshalb blickt der US-Präsident entspannt auf 2028? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Walser ist USA-Korrespondentin mit Sitz in Washington, D.C.
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01.07.2026
57 Minuten
Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von Verträgen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere für die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und überall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewählt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten.
Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprägt.
Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?
Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
Mehr zum 250. Jubiläum der USA:
So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken
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Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?
Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
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So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken
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24.06.2026
31 Minuten
Jedes Jahr besuchen mehrere hundert Millionen Menschen die amerikanischen Nationalparks. Sie waren Orte, auf die sich das heute politisch so gespaltene Land einigen konnte. Die Postkarten-USA.
Doch dann kam Donald Trump. Er war erst seit wenigen Wochen zurück im Weissen Haus, als er Ende März 2025 ein Dekret mit dem Titel «Restoring Truth and Sanity to American History» unterzeichnete. Offiziell sollte das Dekret verhindern, dass Bundesinstitutionen aus Sicht der Regierung «anti-amerikanische» oder «ideologisch verzerrte» Geschichte verbreiten. Daraufhin wurden historische Ausstellungen diversen Nationalparks abgebaut.Jetzt hat ein Gericht in den USA dieses Vorgehen vorerst gestoppt – und Trumps Regierung aufgefordert, die entfernten Erinnerungen bis zum 250. Nationalfeiertag am 4. Juli 2026 wieder anzubringen.
Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei.
Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles?
Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Mehr zum Thema:
USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern
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Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei.
Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles?
Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern
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17.06.2026
34 Minuten
US-Präsident Trump hatte beim G7-Gipfel im französischen Évian einmal mehr betont, der Iran werde nicht über Atomwaffen verfügen. In der Vereinbarung ist die zentrale Frage des iranischen Atomprogramms jedoch nicht geregelt. Man wolle sich in den 60 Tagen nach der Unterzeichnung auf ein abschliessendes Abkommen einigen, heisst es. Fürs Erste verpflichtet sich der Iran, keine Atomwaffen zu bauen. Das versichert das islamistische Regime allerdings seit Jahren – und baute gleichzeitig sein Nuklearprogramm aus.
Die geplante Zeremonie zur Unterzeichnung des Memorandum of Understanding am Freitag auf dem Bürgenstock hoch über dem Vierwaldstättersee ist eigentlich überflüsslig geworden. Trump hatte das Rahmenabkommen mit dem Iran im Schloss Versailles bei Paris in der Nacht auf Donnerstag unterzeichnet. Danach reiste der US-Präsident nach Hause. Für den Iran unterschrieb der iranische Präsident Massud Peseschkian sein Vertragsexemplar in Teheran.
Was ist von Trumps Deal mit dem Iran zu halten? Wer kommt besser weg, der Iran oder die USA? Und was sind die Folgen für den Nahen Osten, insbesondere für Israel, für die USA, die Europäer – und für Trump selbst? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian in Charlottesville, Virginia.
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zu Trumps Deal mit dem Iran:
Die Drohung mit der Atombombe ist für Teheran wichtiger als die Waffe selber Trump löst kein Problem ausser eines, und das hat er selbst verursacht Friedensdeal: Die USA und der Iran einigen sich – doch worauf genau? Ticker zum G7-Gipfel Selbst Hegseth und Rubio zweifeln an Trumps Iran-Deal
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Über diesen Podcast
Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in
Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.
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