Beschreibung

vor 7 Monaten

Die Anzahl der Bünde auf deiner Gitarre bestimmt, wie viele Töne
du spielen kannst. Ab dem 12. Bund wiederholensich alle Töne eine
Oktave höher – du kannst also ab dort rechnerisch 'bei 0' neu
beginnen.


Beispiel: Der 19. Bund ist wie der 7. Bund (19 - 12 = 7) – nur
eine Oktave höher. Je mehr Bünde, desto größer der Tonumfang –
aber desto schwieriger wird auch die Bespielbarkeit in den
höchsten Lagen (enge Bünde, kleine Abstände, schwächere
Tonansprache).


Merksatz: „Ab dem 12. Bund beginnt alles von vorn – jede
Lage spiegelt die Grundtöne, nur eine Oktavehöher.“





Konzertgitarre (klassisch)


Bund 19 = Bund 7 (Oktave höher)


Höchster Ton (E-Saite) B


12. Bund meist letzter vor Korpus


Kein Cutaway


 


Westerngitarre


Bund 21 = Bund 9 (Oktave höher)


Höchster Ton (E-Saite) Db/C#


Gut spielbar bis ca. Bund 15, danach schwieriger


Häufig mit Cutaway für besseren Zugang


 


E-Gitarre (Retro)


Bund 21 = Bund 9


Höchster Ton (E-Saite) C#/ Db


Bespielbarkeit: Gut bis sehr gut, abhängig vom Modell


 


E-Gitarre (Standard) Bund 22 = Bund 10


Höchster Ton (E-Saite) D


Bespielbarkeit: Gut bis sehr gut, abhängig vom Modell


Kompromiss zwischen Vintage & Moderne


 


E-Gitarre (Shred / Modern)


Bund 24 = Bund 12 (2Oktaven)


Höchster Ton (E-Saite) E


Sehr gut (oft mit tiefem Cutaway)


Maximaler Tonumfang auf regulärem Hals


 


Washburn EC36 (USA)


Bund 36 = Bund 0 + 3 Oktaven


Höchster Ton (E-Saite)


E (3 Oktaven!)


Extrem anspruchsvoll ab Bund 24


Rekordmodell: 36 Bünde, Spezialanfertigung


 


Sonderformen (z. B. Ibanez RG550XH, Caparison)


Bund 27 = Bund 3 (2. Oktave + 3)


G - je nach Stimmung


Ab Bund 24 zunehmend schwer bespielbar


High-performance Gitarren für Extreme


 



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