Podcaster
Episoden
14.03.2026
8 Minuten
In dieser Folge wird der C-Dur Akkord erklärt. Der "Griff" wird
mit Tönen und Intervallen erklärt.
Dann wird der C-Dur Akkord verändert: ohne Zeigefinger wird
dieser zum Cmaj7. Weitere C-Dur Akkorde: Cadd9 Csus4.
Viel Spaß
#Gitarrenpodcast #LandyLandinger #CAGEDrules #Gitarrefueralle
#LouReed #F6Akkord #Songwriting #Gitarrenleadsheet #MusicTheory
#TakeAWalkOnTheWildSide #Gitarrenunterricht #DustInTheWind
Mehr
07.03.2026
15 Minuten
"Warum kennen Gitarristen die Töne in ihren Akkorden
nicht?"(Und wie du sofort damit
aufhörst!) 1. Die 3 Hauptgründe – warum wir Akkorde
"blind" spielen1. Das "Griff-Denken" – Fluch und Segen der
Gitarre
Problem: Gitarristen lernen Akkorde oft als
Fingerformen ("Shapes"), nicht als
Tonkombinationen.
Gitarristen denken an die Finger, die Saiten und die Bünde,
denken also nicht in Tönen
"C-Dur ist X32010 – aber welche Töne sind das
eigentlich?"
Warum?
Gitarre ist visuell – wir sehen
Griffbilder, nicht Noten.
Klavierspieler müssen Töne kennen (weil
sie einzeln gespielt werden), Gitarristen können sich
verstecken.
Folge: Wir spielen Akkorde, bzw
Griffe – ohne zu wissen, was wir eigentlich
tun.
Problem: Tabs zeigen wo man
greift, aber nicht was man spielt.
"Ein C-Dur-Griff sagt dir nicht, dass du C-E-G spielst –
nur 'Finger hier, da, dort'."
Folge: Wir werden zu
"Griffbrett-Robotern" – ohne Verbindung
zwischen Ohr, Kopf und Händen.
Problem: Viele denken, Töne zu lernen sei
trocken – dabei ist es wie Kochen
lernen:
"Stell dir vor, du kochst ein Curry – aber weißt nicht,
welche Gewürze drin sind!"
Folge: Wir improvisieren
nicht, sondern wiederholen nur.
Übung: Nimm einen Akkord (z. B. C-Dur:
=X32010) und sage laut:
"C (Grundton), E (Terz), G (Quinte)" – jedes
Mal, wenn du ihn spielst.
Trick: Klebe Post-its mit den
Tönen an dein Griffbrett (z. B. "G" auf die 6. Saite, 3. Bund).
Übung: Spiele nur die Terz
(B) von C-Dur und summe sie.
"Klingt sie hell (Dur) oder
dunkel (Moll)?"
Ohrwurm-Methode:
Grundton (C): "Alle meine
Ent-chen..."
Terz (E): "Jin-gle
Bells..."
Quinte (G): "Lasst uns
froh..."
Spiel 1: "Akkord-Zerleger"
Spiele C-Dur (C-E-G) und lass einen Ton
weg (z. B. E). Hörst du, was fehlt?
Offenen Saiten
Notenstrang A B C D E F G
Halbtöne
2. Die "Tabulatur-Falle"3. Der Mythos: "Theorie ist
langweilig" 2. Was du verpasst, wenn du die Töne nicht
kennst"Stell dir vor, du sprichst eine Sprache – aber
verstehst keine Wörter. So fühlt sich Gitarre spielen an, wenn du
die Töne nicht kennst!"Was du nicht kannstWas du
könntestBeispielAkkorde transponierenJeden Song
in jede Tonart verschieben"Wonderwall" von G-Dur nach A-Dur
umschreibenImprovisierenSolos bauen, die
zum Akkord passenÜber C-Dur nur C-E-G spielen –
klingt immer gut!Akkorde erweiternAus C-Dur ein
Cmaj7 oder C6 machenStatt X32010 X32000 (Cmaj7)Songs
verstehenWarum "Let It Be" in C-Dur
tröstlich klingtDie Töne C-E-G = reine
HarmonieMit anderen Musikern
kommunizieren"Spiel mal die Terz von A-Dur!"
Cis!Bandprobe: "Spiel die 9.
Stufe!" – und du weißt, was gemeint ist 3. Die
Lösung: "Töne lernen wie Vokabeln"
(3-Schritte-Methode)"Es geht nicht um Theorie – es geht
um Sprache. Und die lernt man durch
Hören, Sprechen, Anwenden!"Schritt 1:
Töne benennen (wie Vokabeln pauken)Schritt 2: Töne hören (wie ein
Kind Laute lernt)Schritt 3: Töne anwenden (wie Sätze
bilden)Gitarristen brauchen 3 DingeAkkordtöne mit den 5
Fingern der rechten HandBeispiel C, G E 4. Der große
Vorteil: Du wirst frei auf der Gitarre!"Wenn du die Töne
kennst, kannst du: Jeden Akkord bauen (z. B.
"Ich brauche einen Dm7 – das sind D-F-A-C!"). Jeden Song
verstehen (Warum klingt "Stairway to Heaven" so
geheimnisvoll? Am7 C/G!). Mit jedem
Musiker jammen (Bassist: "Spiel die 7.
Stufe!" – du weißt: B bei C-Dur).
Improvisieren – weil du weißt, was du tust."
5. Die häufigsten Ausreden – und warum sie Quatsch
sind
"Das brauch ich nicht!"Doch! Sonst bleibst du ewig
Cover-Spieler.
Fang mit 1 Akkord pro Woche an."Das ist zu
kompliziert!"Nein – es sind nur 3 Töne pro
Akkord! Es gibt nur 5 Shapes!
Lern nur die Terz – das reicht für den
Anfang!"Ich spiel schon 10 Jahre so!"Genau deshalb merkst
du keine Fortschritte mehr.Probier’s 1 Monat
lang – du wirst überrascht sein!
#Gitarrenpodcast #LandyLandinger #CAGEDrules #GitarrenTheorie
#TöneLernen #KeineAngstVorAkkorden #Gitarrenfreiheit
#MusicTheoryForGuitar
Mehr
28.02.2026
11 Minuten
TEIL 1: LEADSHEET
[Intro]
C - F6 - C - F6 (2x) [Strophe]
C
F6
Holly came from Miami, F-L-A...
C
F6
Hitchhiked her way across the U-S-A...
C
F
Plucked her eyebrows on the way
Dm
F
Shaved her legs and then he was a she...
C
F
She says hey babe, take a walk on the wild side
Said hey honey, take a walk on the wild side
[Refrain]
C
F6
Doo doo doo, doo doo doo doo...
Doo doo doo, doo doo doo doo... Der Song ist in der Tonart
C-Dur.
Die Akkordfolge ist simpel: C, F, Dm
/C / F / C / F / - ganztaktiker Wechsel
danach halbtaktiker Wechsel /C F /Dm F/
und schliesslich wieder /C / F / C / F /
TEIL 2: DIE AKKORDE
C-Dur (X32010): Der 'Heimathafen' des Songs. Der Daumen berührt
zum dämpfen die tiefe E-Saite F-Dur (XX3211 oder 133211,
Barreeakkord im E-Shape)Dm (XX0231)
TEIL 3: DER F6-AKKORD (5:00 – 6:30)"Der F6 ist
wie ein F-Dur mit einem Lächeln. Technisch gesehen ist er ein
F-Dur mit großer Sexte (D). F6 (XX3231 oder 1X3231)
F-Dur und F6 abwechseln
Zuerst C - F, dann C - F6, um den Sextakkord zu lernen, damit
geht dieser auch gut ins Ohr
Warum F6? Er fügt die Sexte (D-Note) hinzu und macht den Klang
weicher, jazziger. Der F6 klingt, als würde er schweben!
Übung für euch: Ersetzt in der Strophe und im Refrain F-Dur durch
F6 – plötzlich klingt es wie Lou Reed selbst!"
TEIL 4: PRAXIS-TIPPS
Langsam starten: Spielt die Akkordfolge im Halbtempo und
konzentriert euch auf saubere Wechsel.Metronom nutzen: Beginnt mit
60 BPM – Lou Reeds Original ist übrigens bei ~100 BPM.
*"Wie übt man das?Und nicht vergessen: Der Song lebt vom
Feel – nicht von Perfektion. Also:
Locker bleiben!"*
#Gitarrenpodcast #LandyLandinger #CAGEDrules #LouReed #F6Akkord
#Songwriting #Gitarrenleadsheet #MusicTheory
#TakeAWalkOnTheWildSide #Gitarrenunterricht
Mehr
21.02.2026
8 Minuten
In Folge 29 von „Gitarre für alle – Walk on the Wild Side
Pt. 2“ geht es darum, das Lied mit abwechslungsreicheren
Schlagmustern zu begleiten. Nach der Wiederholung der einfachen
Abschläge aus der ersten Folge zeigt der Kurs, wie man
Standard-Schlagmuster individuell gestalten kann – etwa durch
Betonungen, Dämpfen oder Weglassen einzelner Schläge. Besonders
wichtig sind die Akzente auf 2 und 4, ein
weltweit verbreiteter Rhythmus-Standard.
Anschließend werden Achtel- und
Sechzehntelbewegungen eingeführt, um das Spiel
lebendiger zu machen. Dabei steht eine lockere, entspannte rechte
Hand im Fokus. Die Muster reichen von einfachen Downstrokes über
Achtel-„Bum-Tschicka“-Rhythmen bis hin zu komplexeren
16tel-Varianten. Gleichzeitig wird betont, dass Schlagmuster beim
Singen eher einfach bleiben sollten, während man beim reinen
Begleiten mehr variieren kann. Ziel ist es, sicher zu spielen,
ohne über Technik nachdenken zu müssen, damit der musikalische
Ausdruck im Vordergrund steht.
Hashtags:
#GitarreFürAlle #WalkOnTheWildSide #Gitarrenunterricht
#Schlagmuster #Strumming #Rhythmusgitarre #Akkorde
#LagerfeuerGitarre #Musiklernen #Gitarrentipps
Mehr
13.02.2026
9 Minuten
Einführung:
Lied: Take a Walk on the Wild Side
Album: Transformer
Produzent: David Bowie
Besonderheit: Einfache Akkordfolge, ideal für
Anfänger und Fortgeschrittene.
Akkordfolge:
Hauptteil:
C-Dur (1 Takt, 4/4)
F-Dur (1 Takt, 4/4)
Wiederholung: 2x (C-Dur, F-Dur)
Variation: Halbtaktig: C-Dur,
D-Moll (2 Takte)
Struktur: Strophe-Refrain-Form mit typischen
Wiederholungen.
Lernmethode:
Lied oft anhören und Akkorde im Ohr haben
Tipp: Akkorde nicht nur ablesen, sondern vorhören – z. B.
wissen, was im letzten Refrain kommt.
Akkordformen isoliert üben (ohne Rhythmus oder
Melodie)
Ziel: Abfolge der Akkorde verinnerlichen (C F C
D-Moll).
Mit Text mitsingen (auch im Kopf)
Beispiel: "Holly came from Miami, Fla." mit Akkorden
CF, CF, C-D-Moll, CF, CF.
Einfaches Schlagmuster üben
Technik:
Viertelnoten abwärts (dick dünn), 1. Zählzeit
betont.
Variation: Bassseite auf 1, Melodieseiten auf 2, 3, 4.
Fake-Muster: Leersaiten anschlagen während Umgreifen für
flüssigen Wechsel.
Praktische Tipps:
Publikum einbinden: Drip-Drip-Effekt
verlängern, wenn Publikum mitklatscht.
Rhythmus: Schlagmuster solide und repetitiv
halten, um Mitspielen zu erleichtern.
Flexibilität: Lied kann in verschiedenen
Stilen (Reggae, Jazz, Rock) gespielt werden.
Abschluss & Ausblick:
Nächste Folge: Vertiefung der Schlagmuster und
musikalischen Feinheiten.
Motivation: "Einfache, solide Muster machen
das Spiel für alle zugänglich!"
#GitarreLernen #GitarreFürAlle
#GitarrenPodcast#LouReed #WalkOnTheWildSide
#GitarrenAkkorde#C-Dur #F-Dur #D-Moll
#Schlagmuster#Gitarrenübungen #Gitarrenlehrer
#Musikproduktion#GuitarPro #PreSonusStudioOne
#PodcastFürMusiker#GitarrenTutorial
#Akkordwechsel #GitarrenRhythmus#GitarrenStil
#RockGitarre #JazzGitarre
#ReggaeGitarre#GitarrenTipps #GitarrenCommunity
#GitarrenLiebe#GitarrenAnfänger#GitarrenFortgeschrittene
#GitarrenPodcastDeutschland
Mehr
Über diesen Podcast
CAGEDrules! ist der Podcast für Gitarrist:innen, die ihr Griffbrett
verstehen statt nachspielen wollen. Gitarrenlehrer und Autor Landy
Landinger, bekannt durch seine Buchreihe „CAGED rules!“, nimmt dich
Woche für Woche mit auf eine Reise durch Akkordformen, Skalen,
Intervallverständnis und musikalischen Ausdruck – auf Basis des
CAGED-Systems. Die Inhalte basieren auf den Erkenntnissen aus über
35 Jahren Unterrichtserfahrung und dem System, das in der CAGED
rules!-Reihe systematisch erklärt und visuell aufbereitet wurde. 🎸
Jede Folge ist ein Baustein – mit Erklärungen, Klangbeispielen, PDF
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.