Nachwuchskrise im Journalismus: Wie wird der Job wieder attraktiver?
26 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für den Journalismus
- obwohl der Beruf gesellschaftlich vielleicht so wichtig ist wie
lange nicht. Heute ist weniger als ein Viertel der Journalistinnen
und Journalisten in Deutschland jünger als 36. Vor etwa 30 Jahren
war es noch die Hälfte. Woran liegt das? Welche Folgen hat das auch
für die Gesellschaft? Und was kann man tun? In dieser Folge von
BR24 Medien spricht Linus Lüring mit der früheren
Journalistik-Studentin Steffi (Name geändert) über ihren Ausstieg
noch vor dem Einstieg in die Medienbranche. Aus finanziellen
Gründen musste sie ihre Pläne ändern. Ihre Geschichte steht
exemplarisch für eine Branche, die Nachwuchs sucht, aber es jungen
Menschen schwer macht, dauerhaft Fuß zu fassen. Prekäre Bezahlung
ist aber nur Teil des Problems. Auch öffentliche Angriffe und
Burn-Out spielen eine Rolle. Das sind die Gäste: - Der
Kommunikationswissenschaftler Thomas Hanitzsch von der LMU in
München sagt, Journalismus werde elitärer, denn man müsse es sich
leisten können, in der Branche zu arbeiten. - Malte Werner von
Netzwerk Recherche stellt ein Angebot für psychisch belastete
Medienschaffende vor: Die Helpline. Er ist überzeugt, dass es mehr
Unterstützung braucht - vor allem für jüngere Journalistinnen und
Journalisten. *** Shownotes: Die Nummer der Helpline ist 030 - 7543
7633 Mehr Informationen auch unter
https://netzwerkrecherche.org/helpline/ Studie von Thomas Hanitzsch
und anderen (2025): Burning (Out) For Journalism: Aktuelle Befunde
zur psychosozialen Gesundheit im deutschen Journalismus
https://doi.org/10.5282/ubm/epub.123416 Studie von Thomas Hanitzsch
und Jana Rick (2021): Prekarisierung im Journalismus
https://www.ifkw.uni-muenchen.de/lehrbereiche/hanitzsch/projekte/prekarisierung.pdf
Recherche von Oskar Vitlif: So viel zahlen deutsche Medienhäuser
für ein Praktikum
https://vitlif.de/blog/praktikumsgehalt-journalismus-deutschland/
- obwohl der Beruf gesellschaftlich vielleicht so wichtig ist wie
lange nicht. Heute ist weniger als ein Viertel der Journalistinnen
und Journalisten in Deutschland jünger als 36. Vor etwa 30 Jahren
war es noch die Hälfte. Woran liegt das? Welche Folgen hat das auch
für die Gesellschaft? Und was kann man tun? In dieser Folge von
BR24 Medien spricht Linus Lüring mit der früheren
Journalistik-Studentin Steffi (Name geändert) über ihren Ausstieg
noch vor dem Einstieg in die Medienbranche. Aus finanziellen
Gründen musste sie ihre Pläne ändern. Ihre Geschichte steht
exemplarisch für eine Branche, die Nachwuchs sucht, aber es jungen
Menschen schwer macht, dauerhaft Fuß zu fassen. Prekäre Bezahlung
ist aber nur Teil des Problems. Auch öffentliche Angriffe und
Burn-Out spielen eine Rolle. Das sind die Gäste: - Der
Kommunikationswissenschaftler Thomas Hanitzsch von der LMU in
München sagt, Journalismus werde elitärer, denn man müsse es sich
leisten können, in der Branche zu arbeiten. - Malte Werner von
Netzwerk Recherche stellt ein Angebot für psychisch belastete
Medienschaffende vor: Die Helpline. Er ist überzeugt, dass es mehr
Unterstützung braucht - vor allem für jüngere Journalistinnen und
Journalisten. *** Shownotes: Die Nummer der Helpline ist 030 - 7543
7633 Mehr Informationen auch unter
https://netzwerkrecherche.org/helpline/ Studie von Thomas Hanitzsch
und anderen (2025): Burning (Out) For Journalism: Aktuelle Befunde
zur psychosozialen Gesundheit im deutschen Journalismus
https://doi.org/10.5282/ubm/epub.123416 Studie von Thomas Hanitzsch
und Jana Rick (2021): Prekarisierung im Journalismus
https://www.ifkw.uni-muenchen.de/lehrbereiche/hanitzsch/projekte/prekarisierung.pdf
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https://vitlif.de/blog/praktikumsgehalt-journalismus-deutschland/
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