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Beschreibung
vor 8 Monaten
In Kambodscha löschten die kommunistischen Roten Khmer unter der
Führung von Pol Pot zwischen 1975 und 1979 fast ein Viertel der
Bevölkerung aus. Die Menschen verhungerten, starben an
Überarbeitung oder wurden auf brutalste Weise hingerichtet. Die
Roten Khmer wollten einen Neustart, sozusagen im Jahr Null; einen
Agrarstaat, in dem Besitz keine Rolle spielt. Lehrer, Ärzte,
Rechtsanwälte waren der Feind. Die Folgen der Schreckensherrschaft
sind bis heute im Land zu spüren. Ein tief verwurzeltes kollektives
Trauma prägt Generationen, die demografische Struktur wurde
nachhaltig verändert und die wirtschaftliche sowie soziale
Entwicklung blieb jahrzehntelang hinter den Möglichkeiten zurück.
Eine BR24-Reportage von unserer ARD-Korrespondentin in Südostasien
Jennifer Johnston
Führung von Pol Pot zwischen 1975 und 1979 fast ein Viertel der
Bevölkerung aus. Die Menschen verhungerten, starben an
Überarbeitung oder wurden auf brutalste Weise hingerichtet. Die
Roten Khmer wollten einen Neustart, sozusagen im Jahr Null; einen
Agrarstaat, in dem Besitz keine Rolle spielt. Lehrer, Ärzte,
Rechtsanwälte waren der Feind. Die Folgen der Schreckensherrschaft
sind bis heute im Land zu spüren. Ein tief verwurzeltes kollektives
Trauma prägt Generationen, die demografische Struktur wurde
nachhaltig verändert und die wirtschaftliche sowie soziale
Entwicklung blieb jahrzehntelang hinter den Möglichkeiten zurück.
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