Rasen: Sattgrüner Teppich oder Wildblumenwiese?
35 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Monaten
Beim Rasen gehen die Meinungen oft weit auseinander. Die einen
lieben einen sattgrünen Teppich, bei dem Halm akkurat neben Halm
steht. Die anderen schwärmen für eine Wildblumenwiese, auf der sich
Insekten tummeln können. Um einen sattgrünen Rasenteppich zu
bekommen, ist schon die Auswahl des richtigen Rasensamens
entscheidend. Bitte deshalb nicht zur billigsten Samenmischung
greifen, sondern eine entsprechende Regelsaatgutmischung (RSM)
kaufen, beispielweise die RSM 1.1 (Zierrasen). Die Rasenfläche
sollte auch regelmäßig gedüngt werden, damit Halme genügend
Nährstoffe bekommen.
Empfohlen werden fünf Düngergaben: Im Juli eine Sommerdüngung,
Anfang September eine Herbstdüngung, Mitte Oktober eine
Winterdüngung, Anfang März eine Startdüngung und Anfang Mai eine
Hauptdüngung. Wenn aufmerksam gedüngt wird, wächst der Rasen
natürlich und muss regelmäßig gemäht werden. Gerade im Frühjahr
bedeutet dies, dass bei optimalen Wachstumsbedingungen bis zu drei
Schnitte in der Woche anfallen. Und wichtig: den Rasen im Sommer
bei starker Sonneneinstrahlung ruhig etwas höher wachsen lassen,
dann beschatten sich die Halme gegenseitig.
Wer sich für eine Wildblumenwiese entscheidet, sollte die
bestehende Rasenfläche runtermähen und bei schweren Böden ein wenig
Sand ausbringen, um den Boden abzumagern. Eine Wildblumenwiese
funktioniert übrigens nur auf sonnigen Standorten optimal. Im
Handel gibt es verschiedene Saattüten mit Wildblumensamen. Achtet
bitte darauf, dass ihr eine Regio-Mischung nehmt, die Samen von
Pflanzen enthält, die bei euch auch typischerweise vorkommen. Die
Fläche muss während der Keimperiode leicht feucht gehalten werden.
Gemäht wird eine Wildblumenwiese am besten mit einer scharfen
Sense. Ein normaler Rasenmäher könnte bei der Größe der Blumen auch
gar nicht eingesetzt werden. Die Mahd bleibt einige Tage auf der
Fläche liegen, damit die Samen herausfallen und dadurch neue
Wildblumen wachsen. Und bitte nicht die gesamte Fläche auf einmal
mähen, denn dann hätten die Insekten keine Nahrung mehr. Lieber
zeitlich etwas versetzt zweimal zur Sense greifen.
Welches Thema findet ihr interessant? Habt ihr Fragen rund ums
Gärtnern? Schreibt uns an garten@ndr.de
In der ARD Audiothek gibt es die neuen Folgen immer zuerst:
https://1.ard.de/imgruenenbereich2
Mehr Infos zum Thema:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Rasen-duengen-maehen-und-pflegen-Die-besten-Tipps,rasen120.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Moos-und-Unkraut-im-Rasen-entfernen-und-vermeiden,rasen280.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Rasen-neu-anlegen-So-gehts,rasen324.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Rasen-richtig-duengen-So-waechst-er-gruen-und-dicht,duengen126.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Den-Garten-im-Sommer-richtig-bewaessern,giessen103.html
Unser Podcast-Tipp: "Mission Klima"
https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
lieben einen sattgrünen Teppich, bei dem Halm akkurat neben Halm
steht. Die anderen schwärmen für eine Wildblumenwiese, auf der sich
Insekten tummeln können. Um einen sattgrünen Rasenteppich zu
bekommen, ist schon die Auswahl des richtigen Rasensamens
entscheidend. Bitte deshalb nicht zur billigsten Samenmischung
greifen, sondern eine entsprechende Regelsaatgutmischung (RSM)
kaufen, beispielweise die RSM 1.1 (Zierrasen). Die Rasenfläche
sollte auch regelmäßig gedüngt werden, damit Halme genügend
Nährstoffe bekommen.
Empfohlen werden fünf Düngergaben: Im Juli eine Sommerdüngung,
Anfang September eine Herbstdüngung, Mitte Oktober eine
Winterdüngung, Anfang März eine Startdüngung und Anfang Mai eine
Hauptdüngung. Wenn aufmerksam gedüngt wird, wächst der Rasen
natürlich und muss regelmäßig gemäht werden. Gerade im Frühjahr
bedeutet dies, dass bei optimalen Wachstumsbedingungen bis zu drei
Schnitte in der Woche anfallen. Und wichtig: den Rasen im Sommer
bei starker Sonneneinstrahlung ruhig etwas höher wachsen lassen,
dann beschatten sich die Halme gegenseitig.
Wer sich für eine Wildblumenwiese entscheidet, sollte die
bestehende Rasenfläche runtermähen und bei schweren Böden ein wenig
Sand ausbringen, um den Boden abzumagern. Eine Wildblumenwiese
funktioniert übrigens nur auf sonnigen Standorten optimal. Im
Handel gibt es verschiedene Saattüten mit Wildblumensamen. Achtet
bitte darauf, dass ihr eine Regio-Mischung nehmt, die Samen von
Pflanzen enthält, die bei euch auch typischerweise vorkommen. Die
Fläche muss während der Keimperiode leicht feucht gehalten werden.
Gemäht wird eine Wildblumenwiese am besten mit einer scharfen
Sense. Ein normaler Rasenmäher könnte bei der Größe der Blumen auch
gar nicht eingesetzt werden. Die Mahd bleibt einige Tage auf der
Fläche liegen, damit die Samen herausfallen und dadurch neue
Wildblumen wachsen. Und bitte nicht die gesamte Fläche auf einmal
mähen, denn dann hätten die Insekten keine Nahrung mehr. Lieber
zeitlich etwas versetzt zweimal zur Sense greifen.
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