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Beschreibung
vor 9 Monaten
Alfred Wolfensteins expressionistisches Sonett "Städter" (zweite
Fassung, 1920) zeichnet ein beklemmendes Bild des
Großstadtlebens. ️ Die Stadt ist ein Ort der Enge und Überfüllung
– Fenster drängen sich wie Löcher eines Siebes, Menschen sitzen
dicht an dicht, und doch bleibt jeder für sich.
Die Sprache ist rau und eindringlich, die Bilder düster und
bedrückend: Mauern sind dünn wie Haut, jede Regung dringt
hindurch – und trotzdem bleibt die Isolation unüberwindbar.
Inmitten der Masse herrscht Einsamkeit. Ein zeitloses Gedicht
über die innere Entfremdung in der modernen Welt. Gelesen von
Siri Wiedenbusch.
Siri Wiedenbusch auf Instagram:
https://www.instagram.com/balensiriaga/
Technische Umsetzung: Constantin Wiedemann
️ Schnitt, Musik und Ansage: Christopher Peters
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