Extreme Hitze in der Schweiz: Was ist heute schon möglich?
Temperaturen von 40 Grad und mehr wurden nördlich der Alpen noch
nie gemessen. In wenigen Jahrzehnten dürfte das aber Teil des
Schweizer Wetters werden. Ein neuer Forschungszweig hinterfragt, ob
das wirklich noch Zukunftsmusik ist.
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vor 7 Monaten
Temperaturen von 40 Grad und mehr wurden nördlich der Alpen noch
nie gemessen. In wenigen Jahrzehnten dürfte das aber Teil des
Schweizer Wetters werden. Ein neuer Forschungszweig hinterfragt, ob
das wirklich noch Zukunftsmusik ist. Der aktuelle Sommer brachte
bereits zahlreiche Hitzetage mit 30 Grad und mehr. Eines von vielen
Wettermodellen bei SRF Meteo zeigte vor kurzem Anzeichen eines
neuen Rekords: Gemäss dem Modell wären 40 Grad und mehr, vielleicht
sogar ein neuer Landesrekord möglich gewesen (bisher in Grono/GR:
41,5 Grad). Diese spezifische Prognose hat sich nicht bewahrheitet.
Dennoch wissen die ETH-Forschenden im Team von Erich Fischer, dass
rund 43 Grad bereits heute möglich sind. Auch wenn sehr
unwahrscheinlich, helfen diese «Worst-Case»-Szenarien, um zu
untersuchen, ob das Gesundheitssystem, die Energieversorgung oder
die Landwirtschaft auf mögliche Extremfälle vorbereitet sind.
Ausserdem steigt deren Wahrscheinlichkeit mit fortschreitender
Klimaerwärmung an. Ohne Klimaschutz rechnet MeteoSchweiz damit,
dass beispielsweise in Genf bereits in wenigen Jahrzehnten die
40-Grad-Marke in jedem Sommer überschritten wird. Im Klima am Ende
des Jahrhunderts gälten die bisherigen Rekordsommer wie 2003 oder
2018 gar «kühler als normal».
nie gemessen. In wenigen Jahrzehnten dürfte das aber Teil des
Schweizer Wetters werden. Ein neuer Forschungszweig hinterfragt, ob
das wirklich noch Zukunftsmusik ist. Der aktuelle Sommer brachte
bereits zahlreiche Hitzetage mit 30 Grad und mehr. Eines von vielen
Wettermodellen bei SRF Meteo zeigte vor kurzem Anzeichen eines
neuen Rekords: Gemäss dem Modell wären 40 Grad und mehr, vielleicht
sogar ein neuer Landesrekord möglich gewesen (bisher in Grono/GR:
41,5 Grad). Diese spezifische Prognose hat sich nicht bewahrheitet.
Dennoch wissen die ETH-Forschenden im Team von Erich Fischer, dass
rund 43 Grad bereits heute möglich sind. Auch wenn sehr
unwahrscheinlich, helfen diese «Worst-Case»-Szenarien, um zu
untersuchen, ob das Gesundheitssystem, die Energieversorgung oder
die Landwirtschaft auf mögliche Extremfälle vorbereitet sind.
Ausserdem steigt deren Wahrscheinlichkeit mit fortschreitender
Klimaerwärmung an. Ohne Klimaschutz rechnet MeteoSchweiz damit,
dass beispielsweise in Genf bereits in wenigen Jahrzehnten die
40-Grad-Marke in jedem Sommer überschritten wird. Im Klima am Ende
des Jahrhunderts gälten die bisherigen Rekordsommer wie 2003 oder
2018 gar «kühler als normal».
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