Was hat Dich und die Gilde in die Ukraine und die USA geführt? (Folge 11)

Was hat Dich und die Gilde in die Ukraine und die USA geführt? (Folge 11)

Adrian Kutter spricht über seine Reisen für die Gilde der Deutschen Filmkunsttheater, interkulturellen Austausch und Erlebnisse bei Festivals wie Cannes. Er reflektiert technische Entwicklungen und persönliche Anekdoten aus der Filmgeschichte.
56 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
In dieser Episode von "Liebes Kino" sprechen wir ausführlich mit
Adrian Kutter über seine Reisen für die Gilde der Deutschen
Filmkunsttheater und die international bedeutenden Filmfestivals,
die er besucht hat, um den deutschen Film zu präsentieren und
Netzwerke zu knüpfen. Adrian, unser Dauergast und Filmexperte,
beginnt mit einem Rückblick auf die Geschichte der Gilde und
beschreibt, wie sie seit ihrer Gründung im Jahr 1953 in die
Internationalität expandiert hat. Die Gilde hat sich im Laufe der
Jahre mit anderen Verbänden fusioniert, wodurch sie sich als
wichtiger Vertreter der Filmkunst in Deutschland etabliert hat.
Adrian erörtert die Motive hinter den Reisen. Ursprünglich wurden
sie initiiert, um den Austausch zwischen deutschen Kinobetreibern
und internationalen Kollegen zu fördern. Er hebt hervor, dass die
Reisen nie rein touristisch waren, sondern vor allem dem
gegenseitigen Informationsaustausch und der Analyse von Kino- und
Filmstrukturen dienten. Dabei schildert er auch besondere
Erlebnisse, wie die Teilnahme an verschiedenen internationalen
Filmfestivals in Cannes, Venedig und Locarno, sowie an bedeutenden
historischen Orten wie Paris und Budapest. Ein besonderes Augenmerk
liegt auf den technischen Entwicklungen im Kino, die Adrian während
seiner Reisen beobachtet hat. Er spricht über die Einführung von
Multiplex-Kinos und deren wirtschaftliche Relevanz sowie die
technischen Innovationen, die das Kinoerlebnis revolutioniert
haben. Von Kinos in New York und Los Angeles bis hin zu den
beeindruckenden Filmstudios in Moskau und Kiew erzählt Adrian von
den vielfältigen Perspektiven und dem Wissen, das er und die Gilde
aus diesen Erfahrungen mit nach Deutschland brachten. Ein Höhepunkt
der Episode ist die Erzählung über die Gilde-Reise nach Kalifornien
im Jahr 1989, in der Adrian beeindruckende Einblicke in die
amerikanische Filmindustrie und Kinokultur bietet. Er teilt
amüsante Anekdoten über die Organisation der Reise und die
Herausforderungen, ein großes Mitgliederkollektiv
aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus thematisiert Adrian die
emotionalen Erlebnisse, die er während seiner Reisen in Osteuropa,
insbesondere während der Wendezeit in der DDR und der Sowjetunion,
hatte. Diese Segmente sind nicht nur informativ, sondern zeigen
auch die menschliche Seite der Filmindustrie und die Bedeutung des
kulturellen Austauschs in bewegenden Zeiten der Geschichte.
Abschließend äußert Adrian den Wunsch, noch mehr solcher
Geschichten zu teilen, um das Erlebnis des Kinos und die Mission
der Gilde weiter in die Welt zu tragen. Dies führt zu einem
Ausblick auf zukünftige Episoden, in denen noch mehr über seine
Reisen erzählt werden soll.

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