Folge 11 - Denkfehler in der Softwareentwicklung

Folge 11 - Denkfehler in der Softwareentwicklung

39 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten

Denkfehler in der Softwareentwicklung stellen eine erhebliche
Herausforderung dar, die oft zu suboptimalen Entscheidungen
führt. In dieser Diskussion erörtern Florian und Gregor
verschiedene kognitive Verzerrungen, die in der Praxis häufig
anzutreffen sind, insbesondere den Survivorship Bias und die Sunk
Cost Fallacy. Diese Denkfehler können dazu führen, dass
Entwickler sich auf erfolgreiche Beispiele konzentrieren, während
sie die weniger sichtbaren Misserfolge ignorieren. Zudem wird
thematisiert, wie die Verhaftung an bereits getätigten
Investitionen die objektive Bewertung zukünftiger Entscheidungen
erschwert. Durch das Bewusstsein für diese Denkfehler und deren
Auswirkungen auf den Entscheidungsprozess können wir effektiver
und nachhaltiger arbeiten, indem wir datenbasierte Entscheidungen
fördern und eine kritische Reflexion über vergangene
Entscheidungen anregen.


Takeaways:


In der Softwareentwicklung ist der Survivorship Bias
besonders ausgeprägt, da erfolgreiche Beispiele oft die
Misserfolge überstrahlen und somit eine verzerrte Wahrnehmung
erzeugen.

Der Sunk Cost Fallacy führt dazu, dass Entwickler an
schlechten Entscheidungen festhalten, nur weil sie bereits Zeit
und Ressourcen investiert haben, was objektives Handeln
erschwert.

Der Kontrasteffekt kann zu verzerrten Entscheidungen führen,
da Bewertungen oft nicht isoliert, sondern im Vergleich zu
vorhergehenden Eindrücken getroffen werden.

Es ist entscheidend, regelmäßige Architektur-Checkpoints
einzuführen, um bestehende Entscheidungen ohne Vorurteile zu
bewerten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Die Beurteilung von Architekturen sollte stets auf klaren
projektbezogenen Kriterien basieren, anstatt sich auf subjektive
Vergleiche zwischen Technologien zu stützen.

Die Anwendung datenorientierter Entscheidungen ist
unerlässlich, um sicherzustellen, dass Softwareentwicklungen auf
fundierten Metriken basieren und nicht nur auf Erfolgsstorys.

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