Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Eine Nachricht aus der Wirtschaft sorgt für Wirbel. Der zweitgrößte
Stahlkonzern der Welt, ArcelorMittal, will seine Pläne für grünen
Stahl zum Teil stoppen. Deutschland ist direkt betroffen. In den
Werken in Bremen und Eisenhüttenstadt soll die Produktion nun doch
nicht umgestellt werden. Das Unternehmen schlägt damit auch einen
Milliardenbetrag an Fördergeldern in den Wind. Die Begründung:
Grüner Stahl lohne sich nicht, auch wegen zu hoher Strompreise in
Deutschland. Stimmt das? Klimaökonomin Claudia Kemfert erklärt, wie
Stahl in Deutschland hergestellt wird und wie die Chancen für die
Produktion von grünem Stahl stehen. Die Begründungen von
ArcelorMittal für dem Projektstopp kann sie nicht
nachvollziehen.
Außerdem geht es um Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche
(CDU). Sie stellt die deutschen Klimaziele infrage. Deutschland
müsse nicht bis 2045 klimaneutral sein, wie derzeit geplant. 2050
reiche auch, entsprechend den Vorgaben der EU. Claudia Kemfert hält
den Vorschlag nicht für sinnvoll. Sie hat mehrere Gründe dafür,
unter anderem befürchtet sie wirtschaftliche Schäden für
Deutschland und negative Auswirkungen aufs Klima. Kritisch sieht
Kemfert auch die Pläne, die Stromsteuern nicht flächendeckend zu
senken, sondern vor allem für große Unternehmen.
Hörerfrage: E-Autos und das bidirektionale Laden – wie es
funktioniert, was es bringt und wann es sich durchsetzen
könnte.
Links:
- Podcast-Tipp: Im Grünen Bereich (NDR) -
https://1.ard.de/imgruenenbereichstauden
- Anmeldung ARD-Klima-Update: mdr.de/klima
- MDR-Aktuell-App: https://1.ard.de/mdr-aktuell-app
Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns an
klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter 0800 40 40 008.
Stahlkonzern der Welt, ArcelorMittal, will seine Pläne für grünen
Stahl zum Teil stoppen. Deutschland ist direkt betroffen. In den
Werken in Bremen und Eisenhüttenstadt soll die Produktion nun doch
nicht umgestellt werden. Das Unternehmen schlägt damit auch einen
Milliardenbetrag an Fördergeldern in den Wind. Die Begründung:
Grüner Stahl lohne sich nicht, auch wegen zu hoher Strompreise in
Deutschland. Stimmt das? Klimaökonomin Claudia Kemfert erklärt, wie
Stahl in Deutschland hergestellt wird und wie die Chancen für die
Produktion von grünem Stahl stehen. Die Begründungen von
ArcelorMittal für dem Projektstopp kann sie nicht
nachvollziehen.
Außerdem geht es um Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche
(CDU). Sie stellt die deutschen Klimaziele infrage. Deutschland
müsse nicht bis 2045 klimaneutral sein, wie derzeit geplant. 2050
reiche auch, entsprechend den Vorgaben der EU. Claudia Kemfert hält
den Vorschlag nicht für sinnvoll. Sie hat mehrere Gründe dafür,
unter anderem befürchtet sie wirtschaftliche Schäden für
Deutschland und negative Auswirkungen aufs Klima. Kritisch sieht
Kemfert auch die Pläne, die Stromsteuern nicht flächendeckend zu
senken, sondern vor allem für große Unternehmen.
Hörerfrage: E-Autos und das bidirektionale Laden – wie es
funktioniert, was es bringt und wann es sich durchsetzen
könnte.
Links:
- Podcast-Tipp: Im Grünen Bereich (NDR) -
https://1.ard.de/imgruenenbereichstauden
- Anmeldung ARD-Klima-Update: mdr.de/klima
- MDR-Aktuell-App: https://1.ard.de/mdr-aktuell-app
Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns an
klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter 0800 40 40 008.
Weitere Episoden
2 Minuten
vor 8 Monaten
11 Minuten
vor 9 Monaten
43 Minuten
vor 10 Monaten
50 Minuten
vor 11 Monaten
42 Minuten
vor 1 Jahr
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.