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Beschreibung
vor 1 Jahr
In den Sommern 2023 und 2024 hat es in Deutschland jeweils rund
3.000 Hitzetote gegeben. Das zeigt eine Studie vom Umweltbundesamt.
Für Klimaökonomin Claudia Kemfert ist "jeder Todesfall einer zu
viel". Sie erklärt, warum in der Vergangenheit unter den Opfern
mehr Frauen als Männer waren – und warum inzwischen eine
Angleichung stattgefunden hat. Außerdem führt sie aus, warum
hitzebedingte Todesfälle nicht eindeutig gekennzeichnet
werden.
Nach Meinung der Wissenschaftlerin trägt die Politik an den vielen
Hitzetoten eine Mitschuld. Dabei verweist sie auf Länder wie
Frankreich, Italien oder Spanien, die bei den Schutzmaßnahmen viel
weiter seien. Claudia Kemfert führt aus, wie sich dort um
gefährdete Menschen gekümmert wird. Außerdem erklärt sie, warum die
Gebäude in diesen Ländern die Menschen besser schützen.
Host Theresa Brenner spricht mit Claudia Kemfert auch über die
Abschaffung der Familienreservierung bei der Deutschen Bahn. Die
Wissenschaftlerin hält diese Entscheidung für falsch. Familien
würden wieder auf das Auto umsteigen. Auch hier zeigten andere
Länder, wie es besser gehe. Dafür nennt sie mehrere Beispiele.
Natürlich beantwortet Kemfert auch die Frage einer Hörerin. Sie
will wissen, warum ihre gut isolierte Wohnung im Sommer nicht kühl
bleibt und wie sich das ändern lässt.
Studie des Umweltbundesamtes zu Hitzetoten:
https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltbundesamt-veroeffentlicht-studie-zu
Hitzeschutzpläne der Bundesregierung:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/hitze.html
Interview mit Expertin für klimagerechtes Bauen:
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/interview/audio-hausbau-klimawandel-hitze-100.html
Podcast Tipp "WDR 5 – Das philosophische Radio":
https://1.ard.de/philosophisches-radio
Anmeldung ARD-Klima-Update: mdr.de/klima
MDR-Aktuell-App: https://1.ard.de/mdr-aktuell-app
Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns an
klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter 0800 40 40 008.
3.000 Hitzetote gegeben. Das zeigt eine Studie vom Umweltbundesamt.
Für Klimaökonomin Claudia Kemfert ist "jeder Todesfall einer zu
viel". Sie erklärt, warum in der Vergangenheit unter den Opfern
mehr Frauen als Männer waren – und warum inzwischen eine
Angleichung stattgefunden hat. Außerdem führt sie aus, warum
hitzebedingte Todesfälle nicht eindeutig gekennzeichnet
werden.
Nach Meinung der Wissenschaftlerin trägt die Politik an den vielen
Hitzetoten eine Mitschuld. Dabei verweist sie auf Länder wie
Frankreich, Italien oder Spanien, die bei den Schutzmaßnahmen viel
weiter seien. Claudia Kemfert führt aus, wie sich dort um
gefährdete Menschen gekümmert wird. Außerdem erklärt sie, warum die
Gebäude in diesen Ländern die Menschen besser schützen.
Host Theresa Brenner spricht mit Claudia Kemfert auch über die
Abschaffung der Familienreservierung bei der Deutschen Bahn. Die
Wissenschaftlerin hält diese Entscheidung für falsch. Familien
würden wieder auf das Auto umsteigen. Auch hier zeigten andere
Länder, wie es besser gehe. Dafür nennt sie mehrere Beispiele.
Natürlich beantwortet Kemfert auch die Frage einer Hörerin. Sie
will wissen, warum ihre gut isolierte Wohnung im Sommer nicht kühl
bleibt und wie sich das ändern lässt.
Studie des Umweltbundesamtes zu Hitzetoten:
https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltbundesamt-veroeffentlicht-studie-zu
Hitzeschutzpläne der Bundesregierung:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/hitze.html
Interview mit Expertin für klimagerechtes Bauen:
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/interview/audio-hausbau-klimawandel-hitze-100.html
Podcast Tipp "WDR 5 – Das philosophische Radio":
https://1.ard.de/philosophisches-radio
Anmeldung ARD-Klima-Update: mdr.de/klima
MDR-Aktuell-App: https://1.ard.de/mdr-aktuell-app
Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns an
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