No trust, no action? - Wege zur kritischen Vertrauensbildung
vor 10 Monaten
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Beschreibung
vor 10 Monaten
“If life is to be sustained hope must remain, even where
confidence is wounded, trust impaired.” – Erik Erikson
Vertrauen ist das Fundament aller menschlichen Verbindungen – und
zugleich eine zentrale Grundlage für gesellschaftliches Handeln
und demokratische Teilhabe. Anders als oft angenommen, führt
Vertrauen nicht zu Naivität oder Passivität, sondern fördert
prosoziales Verhalten, Kooperation und die Bereitschaft zur
Veränderung.
Doch wie entwickelt sich kritisches Vertrauen, das weder blind
noch destruktiv ist? Wie wirken gesellschaftliche Verhältnisse,
individuelle Verhaltensweisen und psychologische Prozesse
zusammen, um Vertrauen aufzubauen oder zu untergraben? Welche
Rolle spielt die Angst um die Zukunft auf diesem Planeten beim
Verlust von Selbstvertrauen und in Institutionen?
In diesem Gespräch wird der Blick auf die Bedingungen für
Vertrauen und die Herausforderungen seiner Bildung gelenkt.
Mazda Adli, Psychiater und Experte für urbane
Stressforschung, beleuchtet die Rolle von sozialen Spannungen im
urbanen Raum, während Lea Dohm, Psychologin und
Aktivistin, ihre Erfahrungen aus der Klimakommunikation und
kollektiven Transformationsarbeit einbringt. Emina
Saric, Expertin für Integration und Geschlechterfragen,
zeigt, wie patriarchale Strukturen Vertrauen behindern und
gesellschaftliche Kooperation erschweren. Unter der Moderation
von Irina Nalis, Transformationspsychologin,
fragt dieses Gespräch, wie Vertrauen in uns selbst und ein
wirkungsvolles Miteinander erneuert werden kann.
Diese Veranstaltung ist Teil von "New Perspectives for Action".
Ein Projekt von Re-Imagine Europe.
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