Wie eine tanzende Boje - der 39. Impuls

Wie eine tanzende Boje - der 39. Impuls

Meerblicke nach Innen von Juist
2 Minuten
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Beschreibung

vor 10 Monaten
Gestern hast du deine Richtung gewählt. Heute geht es darum, bei
dir zu bleiben – auch wenn alles in Bewegung ist. Du sitzt auf der
Fähre nach Juist. Draußen: wildes Wasser, weiße Gischt, unruhiger
Himmel. Und mittendrin eine Boje. Sie tanzt. Hoch und runter, mal
zur Seite, dann wieder zurück. Sie wird gedrückt, gezogen, fast
verschluckt. Und trotzdem: Sie geht nicht unter. Sie kämpft nicht
gegen die Wellen. Sie bewegt sich mit ihnen – und bleibt dabei ganz
bei sich. Nicht starr. Aber verlässlich. Heute ist deine Übung:
Werde zur Boje. Stell dich aufrecht hin – oder setz dich, wenn dir
das lieber ist. Schließe die Augen. Stell dir vor, du bist im
Wasser. Nicht in Gefahr. Nur getragen von Bewegung. Und während um
dich herum alles schwankt, bleibt dein Inneres ruhig. Dann beginne,
dich ganz leicht zu wiegen. Vor und zurück. Seitlich. So wie die
Boje. Spür die Kraft im Boden, spür die Beweglichkeit im
Oberkörper. Lass dich treiben – ohne die Mitte zu verlieren. Du
darfst dich bewegen. Du darfst unsicher sein. Aber du musst dich
nicht verlieren. Morgen schauen wir, wie du anderen ein solcher
Anker sein kannst.

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