#24 - Neue Wege gegen den innerstädtischen Leerstand ländlicher Kleinstädte mit Katrin Hitziggrad
36 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Überall in Deutschland machen sich in Kommunen Menschen auf den
Weg, ihre Innenstädte wiederzubeleben und neue
Entwicklungsimpulse zu setzen. Unser Gast in der heutigen Folge,
Katrin Hitziggrad, begleitet Kommunen und Eigentümer:innen auf
diesem Weg. Als gelernte Immobilienkauffrau und Expertin für
Leerstandsentwicklung und Standort-/Immobilienmarketing kennt sie
die gängigen Herausforderungen und bringt die nötigen Ideen,
Visionen und Instrumente mit, Leerstand neu zu denken.
Denn in vielen ländlichen Kleinstädten zeigt sich ein ähnliches
Bild: immer mehr Drogerien, Metzgereien, Eisdielen und andere
Ladenzeilen in Innenstädten stehen leer. Laut dem
Immobilienverband Deutschland IVD lag die bundesweite
Leerstandsquote im Einzelhandel 2021 bei 20 Prozent
(https://t1p.de/u2dad). Besonders betroffen sind dabei auch
Nebenlagen in Klein- und Mittelstädten, in denen der Anteil im
Schnitt sogar bei 25 % lag (https://t1p.de/4sngv). Zu den
Ursachen gehören neben der zunehmenden Bedeutung von
Onlineshopping auch die Folgen der Covid-Pandemie, fehlende
Nachfolger:innen und fehlendes Personal, das viele Läden vor
Herausforderungen stellt.
In unserer heutigen Folge ging es unter anderem um Katrin
Hitziggrads jüngste Projekte, die FreiRaumStationen in Homberg
(Efze) und Borken im Schwalm-Eder Kreis. Über eine digitale
Plattform konnten hier verschiedene Leerstände mit Nutzungsformen
gematcht und teils über Stipendien gefördert werden. Auch die
Fragen, welche Impulse von temporären Zwischennutzungen ausgehen
können, wie man die Bevölkerung vor Ort mitnimmt und welche
Nutzungsformen die ländliche Kleinstadt der Zukunft beheimatet,
waren Thema.
Über das städtebauliche Leitbild hinter dem Slogan „Innen- vor
Außenentwicklung“ könnt ihr euch im Handwörterbuch der Stadt‐ und
Raumentwicklung der Akademie für Landforschung und Landesplanung
(ARL) weiter informieren:
https://www.arl-net.de/system/files/media-shop/pdf/HWB%202018/Innenentwicklung.pdf
Als Land Ü-Ei hat uns Katrin Hitziggrad das maßstab:werk im
thüringischen, Bad Liebensteiner Ortsteil Schweina mitgebracht,
in dem ein leerstehendes Fabrikgelände in ein Kulturzentrum mit
Coworking Space umgenutzt wurde. Ein besseres Bild könnt ihr euch
auf dessen Website: https://maßstabwerk.de/ machen.
Eine Kurzdokumentation des Hessischen Rundfunks über die
Raumstationen in Homberg (Efze) und Borken, in der auch Katrin
Hitziggrad und ihre Projektflächen zu sehen sind, ist in der
ARD-Mediathek abrufbar:
https://www.ardmediathek.de/video/erlebnis-hessen/mission-innenstadt-neue-ideen-fuer-leere-schaufenster/hr-fernsehen/MjY1ODFmYjAtZmU5MS00Y2RiLTg2ZjMtNGJmZWQ3ZWEzZjM5
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