Höre hinter die Worte - der 28. Impuls

Höre hinter die Worte - der 28. Impuls

Meerblicke nach Innen von Juist
2 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 10 Monaten
„Ich sehe es, bevor es klar ist. Aber nicht alles, was du nicht
siehst, ist nicht da.“ Die Nordseeküste ist voller alter
Geschichten. Eine davon erzählt von den Föhrloppern. Menschen, die
Dinge vorausspüren konnten. Sie kamen und gingen, wie Schatten
zwischen den Welten, mal deutlich, mal verschwommen. Wer sie traf,
wusste nie genau: Ist das Einbildung oder Wahrheit? Doch
diejenigen, die ihnen vertrauten, fanden oft den richtigen Weg.
Manchmal sagen Menschen mehr, als ihre Worte verraten. Ein Zögern
in der Stimme, ein unausgesprochener Gedanke, ein Blick, der für
einen Moment länger bleibt. Doch oft sind wir zu beschäftigt, um
diese Zeichen wahrzunehmen. Heute ist deine Übung: Höre hinter die
Worte. Führe ein Gespräch – mit einer vertrauten Person oder mit
jemandem, dem du sonst wenig Aufmerksamkeit schenkst. Hör nicht
nur, was gesagt wird, sondern achte auf das, was zwischen den
Zeilen liegt. Welche Emotionen schwingen mit? Welche
unausgesprochenen Gedanken stehen im Raum? Vielleicht fällt dir ein
Satz besonders auf, vielleicht zeigt sich eine Geste, die mehr sagt
als Worte. Lass diese Zeichen zu dir sprechen, ohne sofort eine
Antwort zu suchen. Morgen entdecken wir, wie du dieser Wahrnehmung
noch mehr vertrauen kannst. +++++ Ruhe spüren. Wind atmen. Einfach
da sein. Die Nordsee formt den Rhythmus der Insel – und vielleicht
auch deinen. In diesem Podcast nehmen wir dich mit nach Juist: mit
kurzen Achtsamkeitsimpulsen, inspiriert von der Weite des Meeres,
dem Rauschen der Dünen und der Stille des Wattenmeers. Kleine
Denkanstöße, die dich entschleunigen und dich zurück in den Moment
bringen.

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