Das Controlling - Zentrale Steuerungseinheit oder Trolle mit Daten? | Oliver Ulbrich
60 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Man kann Controlling ja nicht ohne Troll buchstabieren! Aber
steckt denn wirklich in der Controllerin ein kleiner Troll, wenn
sie dich mal wieder wegen cent Beträgen an die Wand nageln
wollen? Darüber spricht Christian Krug, der Host des Podcasts
„Unf*ck Your Data“ mit Oliver Ulbrich, Head of Reporting
Excellence bei Teamplayers.
𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗖𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲 𝗠𝗮𝗹?
Aber tun sie das wirklich? Da gehen die Meinungen von @Oliver
Ulbrich (he/him) und mir dann doch ein bisschen auseinander. Oder
scheint das nur so?
Das Controlling versteht sich in seiner Selbstwahrnehmung oft als
zentrale Steuerungseinheit des Unternehmens. Sie macht Dinge
transparent und belegt das Bauchgefühl mit Daten. Dabei soll es
nicht wie in der Buchhaltung um absolute Genauigkeit und cent
Beträge gehen, sondern das Gesamtbild dargestellt werden und auf
Grund der Sachlage Entscheidungen getroffen werden.
Und genau da kommen die Spannungen auf.
Denn zum einen sind nicht alle an Transparenz interessiert.
Gerade dann wenn diese bei Manager*innen zu unangenehmen
Erkenntnissen führen würde, die dann vielleicht den Bonus negativ
beeinflussen. Dann müssen die Controller*innen die Zahlen
rechtfertigen. Daher treten sie oft der IT oder dem Data Team auf
die Füße, bis diese wirklich stimmen. Denn die Controller*innen
sind dann in erster Linie für die Zahlen die sie präsentieren
verantwortlich.
Zum anderen sind Controller*innen oft als Kassandrarufer
verdammt. Denn sie können zwar alle Informationen auf den Tisch
bringen. Szenarien durchrechen und Prognosen wagen. Aber am Ende
des Tages bereiten sie oft Entscheidungen vor, treffen sie jedoch
nicht selbst. Das heißt auch mit der besten Vorlage und
Handlungsempfehlung sind Controller*innen oft zu zuschauen
verdammt, wenn dann falsche Entscheidungen getroffen werden.
All das kann natürlich für Frust sorgen.
Und wäre das nicht schlimm genug, wird oft durch das Controlling
auch die mangelnde Digitalisierung und Automatisierung
schonungslos offengelegt. Nämlich genau dann, wenn die
Controller*innen wieder mal manuell adhoc Analysen basteln müssen
oder in Excel Standardberichte per Hand zusammenführen. Dann
macht der Job meistens noch weniger Spaß. Denn eigentlich wollen
die meisten selbst mit den Endergebnissen arbeiten und nicht
diese in Excel cruchen.
𝗔𝗹𝘀𝗼 𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗖𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲𝗿*𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻: 𝗡𝗮𝘁𝘂̈𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳
𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗼̈𝗵𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗡𝗼𝘁𝗲. 𝗪𝗶𝗿 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗲𝘂𝗿𝗲𝗻 𝗦𝗰𝗵𝗺𝗲𝗿𝘇 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻
𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗷𝗮 𝗵𝗲𝗹𝗳𝗲𝗻.
Denn wenn eure Berichte automatisiert laufen hat das Data Team
eine der schönsten Success Stories und Fachanwender*innen mit
extrem hoher Datenkompetenz.
An dieser Stelle Grüße an alle Controller*innen.
Wir schaffen das zusammen!
Ach ja und wir machen noch einen Abstecher ins HR. Was müssen die
Damen und Herren bei Volkswagen jetzt bei der Gehaltsinventur
genau machen? Und warum geht das nicht auf Knopfdruck?
Mit dem VW ID.5 ende ich nicht auf einer versöhnliche Note ;)
Aber das ist eine andere Geschichte.
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