Russische Spione getarnt als Klimaaktivisten?
In mehreren Bundesländern wurden Fahrzeuge zum Ziel russischer
Sabotage. Wer hinter den Taten steckt. Und: Immer mehr deutsche
Unternehmer fühlen sich politisch heimatlos.
11 Minuten
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Beschreibung
vor 11 Monaten
Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln derzeit wegen einer Reihe
von Sabotageakten an Fahrzeugen in mehreren Bundesländern. Es wird
vermutet, dass die Täter für ihre Aktionen von einem russischen
Auftraggeber bezahlt wurden. Betroffen sind mehr als 270 Fahrzeuge
in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Ziel war
offenbar, Hass gegen die Grünen zu schüren. Bei einer
Polizeikontrolle in Brandenburg wurden im Dezember drei Verdächtige
aus Süddeutschland festgenommen. Nachfolgende Durchsuchungen
führten zur Sicherstellung von Beweismitteln. Grünenpolitiker
warnten vor der Bedrohung durch autoritäre Staaten, insbesondere
Russland. Kai Biermann ist Redakteur im Investigativressort der
ZEIT. Im Podcast analysiert er die Motive, die die mutmaßlichen
Täter mit dieser Aktion verfolgen könnten. Erfolgreiche Unternehmer
gehören aufgrund ihres Einflusses und ihrer finanziellen Ressourcen
zu einer wichtigen Wählergruppe in Deutschland. Politiker wie
Friedrich Merz (CDU) und Christian Lindner (FDP) haben in der
Vergangenheit versucht, diese Wählerschaft mit Versprechen von
Steuererleichterungen und Bürokratieabbau zu gewinnen. Doch die
rund vier Millionen mittelständischen Unternehmen zeigen sich
zunehmend enttäuscht von der Politik. Besonders nach der
Coronapandemie und den politischen Maßnahmen der Ampelregierung
sind viele Unternehmer unzufrieden. Diese Frustration führt dazu,
dass sich immer mehr in dieser Gruppe als "politisch heimatlos"
bezeichnen und sich von den traditionellen Parteien entfremden.
Götz Hamann, Redakteur für Technologie und Digitale Gesellschaft,
analysiert, welche Parteien diese "heimatlosen" Wähler nun
ansprechen könnten. Und sonst so? Biber setzen Baupläne um
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise
Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:
Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten Hybride Kriegsführung:
Putins Schattenkrieg in Deutschland Russland: Behörden vermuten
Russland hinter Auto-Sabotageserie Russische Sabotage in Europa:
Liberal, nicht blöd Unternehmer in der Politik: Sie reden jetzt mit
Wirtschaftswende: Merz sieht Gemeinsamkeiten mit Lindners
Wirtschaftsideen Mittelstand: Je kleiner das Unternehmen, desto
größer die Krise Wählermilieus: Politisch heimatlos Politik und
Unternehmen: Gesten der Unterwerfung Wir möchten mehr darüber
erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen.
Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
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von Sabotageakten an Fahrzeugen in mehreren Bundesländern. Es wird
vermutet, dass die Täter für ihre Aktionen von einem russischen
Auftraggeber bezahlt wurden. Betroffen sind mehr als 270 Fahrzeuge
in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Ziel war
offenbar, Hass gegen die Grünen zu schüren. Bei einer
Polizeikontrolle in Brandenburg wurden im Dezember drei Verdächtige
aus Süddeutschland festgenommen. Nachfolgende Durchsuchungen
führten zur Sicherstellung von Beweismitteln. Grünenpolitiker
warnten vor der Bedrohung durch autoritäre Staaten, insbesondere
Russland. Kai Biermann ist Redakteur im Investigativressort der
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Friedrich Merz (CDU) und Christian Lindner (FDP) haben in der
Vergangenheit versucht, diese Wählerschaft mit Versprechen von
Steuererleichterungen und Bürokratieabbau zu gewinnen. Doch die
rund vier Millionen mittelständischen Unternehmen zeigen sich
zunehmend enttäuscht von der Politik. Besonders nach der
Coronapandemie und den politischen Maßnahmen der Ampelregierung
sind viele Unternehmer unzufrieden. Diese Frustration führt dazu,
dass sich immer mehr in dieser Gruppe als "politisch heimatlos"
bezeichnen und sich von den traditionellen Parteien entfremden.
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