Namibia und Deutschland - der schwierige Weg zur Aussöhnung
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Adler-Apotheke, Bismarckstraße-Straße, Hansa-Hotel. In Swakopmund,
der mit 75.000 Einwohnern viertgrößten Stadt Namibias, ist das Erbe
der deutschen Kolonialzeit allgegenwärtig. Es gibt eine deutsche
Kirche, eine deutsche Schule, ein deutsches Brauhaus. Und es gibt
bis heute ein, vorsichtig gesagt, schwieriges deutsches Erbe. 120
Jahre nach dem Völkermord der weißen Kolonialherren aus dem weit
entfernten Kaiser reich an den Nama und Herero kommt die Aussöhnung
nur schleppend voran. Die Arbeit an einem entsprechenden Abkommen
stockt. Die Vertreter der Nama und Herero fühlen sich übergangen,
sie verlangen Mitsprache und eine großzügige Entschädigung. Dass
immer noch Militär-Denkmale das unselige Wirken der deutschen
Soldaten glorifizieren, trägt nicht zur Verständigung bei.
ARD-Südafrika-Korrespondent Stephan Ueberbach berichtet.
der mit 75.000 Einwohnern viertgrößten Stadt Namibias, ist das Erbe
der deutschen Kolonialzeit allgegenwärtig. Es gibt eine deutsche
Kirche, eine deutsche Schule, ein deutsches Brauhaus. Und es gibt
bis heute ein, vorsichtig gesagt, schwieriges deutsches Erbe. 120
Jahre nach dem Völkermord der weißen Kolonialherren aus dem weit
entfernten Kaiser reich an den Nama und Herero kommt die Aussöhnung
nur schleppend voran. Die Arbeit an einem entsprechenden Abkommen
stockt. Die Vertreter der Nama und Herero fühlen sich übergangen,
sie verlangen Mitsprache und eine großzügige Entschädigung. Dass
immer noch Militär-Denkmale das unselige Wirken der deutschen
Soldaten glorifizieren, trägt nicht zur Verständigung bei.
ARD-Südafrika-Korrespondent Stephan Ueberbach berichtet.
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