Audio Einführung zu "Aus dem Nichts" im Jungen SchauSpielHaus
Bei einem brutalen Nagelbombenanschlag in Hamburg…
20 Minuten
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Was haben wir uns dabei gedacht? Was haben wir da…
Beschreibung
vor 1 Jahr
Bei einem brutalen Nagelbombenanschlag in Hamburg kommen Katja
Şekercis Ehemann und ihr achtjähriges Kind ums Leben.
Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse vermuten, dass es sich um
eine islamistisch motivierte Tat oder um einen Racheakt innerhalb
der türkischen, kurdischen oder albanischen Mafia handelt. Die
deutsche Familie mit türkischkurdischen Wurzeln, Opfer eines
brutalen Gewaltaktes, wird zum Sündenbock. Die Brutalität und
Unmenschlichkeit der Tat und das rassistische Vorgehen der
staatlichen Apparate lassen Katja verzweifeln und die Wut in ihr
wachsen. Doch Katjas bester Freund und Anwalt lässt nicht locker
und vermutet hinter dem Ganzen einen Terrorakt von Nazis. Kann es
Gerechtigkeit geben in einer Gesellschaft, die Menschen nach ihrer
Herkunft unterteilt und beurteilt und sie aufgrund ihrer Wurzeln
diskriminiert und ihnen mit Hass begegnet? Und wird Rache zu einer
Option, wenn der Rechtsstaat versagt? Der Hamburger Filmemacher
Fatih Akin, dessen Filme international gefeiert werden, hat mit
„Aus dem Nichts“ 2018 den Golden Globe gewonnen. Sein Film
beleuchtet den zwar fiktiven Fall eines Nazi-Terroranschlags, nimmt
dabei aber sehr deutlich Bezug auf die NSU-Morde. Angesichts
gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen – europaweiter und
internationaler Rechtsruck, Erstarken rechtsextremer Parteien auch
in Deutschland, Pläne zur Deportation von Menschen mit
migrantischen Wurzeln – möchte das Junge SchauSpielHaus diesen
politischen Stoff in einer eigenen Fassung für ein junges Publikum
für die Bühne adaptieren. Klaus Schumacher wird mit dem gleichen
künstlerischen Team, das auch bei „Making of Sophie Scholl“ dabei
war, diese Geschichte visuell und akustisch eindringlich
inszenieren. Empfohlen für die Klassenstufen 9-13 Wir möchten
darauf hinweisen, dass das Stück Rassismus, rechte Gewalt,
Diskriminierung, Ableismus, Antisemitismus, Suizid und Gewalt
thematisiert. Foto: Sinje Hasheider
Şekercis Ehemann und ihr achtjähriges Kind ums Leben.
Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse vermuten, dass es sich um
eine islamistisch motivierte Tat oder um einen Racheakt innerhalb
der türkischen, kurdischen oder albanischen Mafia handelt. Die
deutsche Familie mit türkischkurdischen Wurzeln, Opfer eines
brutalen Gewaltaktes, wird zum Sündenbock. Die Brutalität und
Unmenschlichkeit der Tat und das rassistische Vorgehen der
staatlichen Apparate lassen Katja verzweifeln und die Wut in ihr
wachsen. Doch Katjas bester Freund und Anwalt lässt nicht locker
und vermutet hinter dem Ganzen einen Terrorakt von Nazis. Kann es
Gerechtigkeit geben in einer Gesellschaft, die Menschen nach ihrer
Herkunft unterteilt und beurteilt und sie aufgrund ihrer Wurzeln
diskriminiert und ihnen mit Hass begegnet? Und wird Rache zu einer
Option, wenn der Rechtsstaat versagt? Der Hamburger Filmemacher
Fatih Akin, dessen Filme international gefeiert werden, hat mit
„Aus dem Nichts“ 2018 den Golden Globe gewonnen. Sein Film
beleuchtet den zwar fiktiven Fall eines Nazi-Terroranschlags, nimmt
dabei aber sehr deutlich Bezug auf die NSU-Morde. Angesichts
gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen – europaweiter und
internationaler Rechtsruck, Erstarken rechtsextremer Parteien auch
in Deutschland, Pläne zur Deportation von Menschen mit
migrantischen Wurzeln – möchte das Junge SchauSpielHaus diesen
politischen Stoff in einer eigenen Fassung für ein junges Publikum
für die Bühne adaptieren. Klaus Schumacher wird mit dem gleichen
künstlerischen Team, das auch bei „Making of Sophie Scholl“ dabei
war, diese Geschichte visuell und akustisch eindringlich
inszenieren. Empfohlen für die Klassenstufen 9-13 Wir möchten
darauf hinweisen, dass das Stück Rassismus, rechte Gewalt,
Diskriminierung, Ableismus, Antisemitismus, Suizid und Gewalt
thematisiert. Foto: Sinje Hasheider
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