Keine Panik wegen Dunkelflauten

Keine Panik wegen Dunkelflauten

vor 1 Jahr
Wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, wird kaum Ökostrom produziert. Claudia Kemfert erklärt, warum dann trotzdem kein Blackout droht. Außerdem wirbt sie für Stromspeicher, die für stabile Preise sorgten.
47 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Kaum Wind, die Sonne schafft es nicht durch die Wolken - solche
Wetterlagen drücken nicht nur aufs Gemüt, sondern sorgen auch für
sogenannte Dunkelflauten. Windkraft- und Photovoltaikanlagen
erzeugen dann wetterbedingt kaum Strom. Im vergangenen Jahr gab es
mindestens zwei solcher Phasen. Die Folge: Die Börsenstrompreise
stiegen zeitweise drastisch an. Wie problematisch sind diese
Dunkelflauten wirklich? Darüber spricht Host Marcus Schödel mit der
Klimaökonomin Claudia Kemfert. Gemeinsam erklären sie, warum solche
Wetterlagen kein Grund zur Sorge sind und welche Auswirkungen die
kurzzeitigen Preisexplosionen auf Verbraucher haben. Zudem klären
sie, warum Energiekonzerne nicht gegensteuern und Reservekraftwerke
hochfahren.


Außerdem geht es um einen Strompreisstreit zwischen Deutschland und
Schweden. Die schwedische Energieministerin Eva Busch hat die
deutsche Energiepolitik scharf kritisiert. Sie soll dafür
verantwortlich sein, dass Duschen in Schweden zwischenzeitlich
ziemlich teuer wurde. Claudia Kemfert ordnet die Vorwürfe aus
Stockholm ein.

Die Klimaökonomin klärt in dieser Folge auch über falsche
Informationen zu fehlenden Stromspeichern auf und beantwortet damit
die Frage einer Hörerin.

Podcast-Tipp „L.A. River – Aufstieg und Fall eines Flusses“
https://www.ardaudiothek.de/episode/dok-5-das-feature/der-l-a-river-fall-und-aufstieg-eines-flusses/wdr-5/14011871/


Anmeldung
MDR-Klima-Update: https://1.ard.de/klima-update

MDR-Aktuell-App: https://1.ard.de/mdr-aktuell-app

Haben Sie Fragen an Frau Kemfert? Dann schreiben Sie uns an
klimapodcast@mdraktuell.de oder rufen Sie an unter 0800 40 40 008.
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