Happy bleeding oder bloody hell? Über Periodenarmut in Deutschland
46 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Menstruieren – das bedeutet einen vielfachen Nachteil – bis hin
zu einer Gefahr.
Ob Zugang zu öffentlichen Toiletten und Hygienebedingungen, die
nicht entsprechend den Anforderungen sind, In-/Exklusion von
Orten, Skandalisierung oder hohe laufende Kosten.
Der öffentliche Diskurs tabuisiert noch immer dieses prekäre
Verhältnis, dass Menstruierende nicht nur kollektiv
benachteiligt, sondern auch verstummt. Denn über’s Bluten reden
ist noch immer oft mit Scham verbunden, was Menschen, anstatt
sich (zurecht!) zu echauffieren, verstummen lässt. Denn: Es
bedarf noch immer Mut, andere um Tampons zu bitten, geschweige
denn für flächendeckende kostenlose Hygieneartikel einzustehen.
Seltsam eigentlich. Denn was soll man sonst tun – einfach nicht
bluten?
Der Konsens würde wohl antworten: Leise bluten.
Maxi und Rosalie sind Teil des Vereins Periodensystem und
versorgen Schulen, Institutionen und Unternehmen mit Wissen zu
Menstruation und kostenlosen Periode-Artikel. Sie wehren sich
gegen das Leise-Bluten. In dieser Folge der Vomens Bar digitale
rechnen sie mit der Ungerechtigkeit ab: Wer wird durch
Tabuisierung und strukturelle Benachteiligung von Menstruation
ausgeschlossen – und wo? Inwiefern vertieft diese Benachteiligung
patriarchale Ungleichheit? Und was braucht es für Veränderungen?
Und was ist mit Periodenarmut gemeint?
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