Was bleibt nach dem Tod von mir übrig? (4/4)

Was bleibt nach dem Tod von mir übrig? (4/4)

vor 1 Jahr
Der Ort der Trauer ist zukünftig das Internet und nicht der Friedhof. Doch wie verändern digitale Technologien unser Verhältnis zum Tod? Hilft KI uns beim Trauern? Und werden wir durch Avatare und Chatbots "unsterblich"?
24 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Der Ort der Trauer ist zukünftig das Internet und nicht der
Friedhof. Doch wie verändern digitale Technologien unser Verhältnis
zum Tod? Hilft KI uns beim Trauern? Und werden wir durch Avatare
und Chatbots "unsterblich"?

Wir Menschen können nur schwer akzeptieren, dass mit unserem Tod
einfach alles vorbei sein soll. Deshalb - so sagt es die
Sozialpsychologie - tun wir alles, um etwas in der Welt zu
hinterlassen: zeugen Kinder, bauen Häuser, schreiben Bücher. Doch
immer mehr Menschen reicht das nicht: Sie nutzen KI-basierte
Anwendungen, um sich und ihre Persönlichkeit über den Tod hinaus
lebendig zu halten. Doch wie verändern diese Technologien unser
Verhältnis zum Sterben, zur Trauer und zur eigenen Endlichkeit?:
https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/tod-sterben-digitale-trauer-ki-chatbots-avatare-100.html


Studie: Trauerkultur in der Moderne - Zum gesellschaftlichen Wandel
des Friedhofs (Universität Passau, 2016-2018):
https://www.blaurock-markenkommunikation.de/files/Bilder/Pressemitteilungen/Kongress%20Heilsame%20Abschiede/Benkel-Meitzler_Trauerkultur_Endfassung%20-%20end.pdf


Bestatterin, Trauerbegleiterin und Dozentin Sarah Benz aus Berlin
glaubt, dass selbstbestimmtes Handeln und Gestalten helfen, wenn
der Tod ins Leben tritt. Mit dem Buch- und Filmprojekt
"Sarggeschichten" will sie deshalb Menschen dazu ermutigen, sich
intensiver und offener mit dem Thema auseinanderzusetzen und bietet
u.a. kostenlose Kurzfilme über das Sterben, über Abschiednehmen und
Beerdigen und über Trauern und Erinnern:
https://sarggeschichten.de/

Die neuste Generation von KI verspricht Unsterblichkeit und bessere
Partnerschaften als im realen Leben. Der Journalist Frank Seibert
will in dieser Dokumentation herausfinden, wie diese Technologie
unser Leben verändern könnte. Doku-Tipp: Mein Mann lebt als KI
weiter - Lieben und Sterben mit Künstlicher Intelligenz:
https://1.ard.de/KI-Lieben-Sterben?web=mdrwissen

Seit Ende 2022 ist Chat GPT frei zugänglich und hat den Menschen
gezeigt, wie stark Künstliche Intelligenz die Welt verändern
könnte. Aber kann KI auch unsere emotionalen Bezugspersonen
ersetzen? Doku-Tipp: Better Than Human? - Leben mit KI:
https://1.ard.de/KI-Doku?pc=challenge

Studie: Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens
(Edilife) - Forschungsergebnisse und Gestaltungsvorschläge zum
Umgang mit Avataren und Chatbots von Verstorbenen (Universität
Tübingen & Fraunhofer-Institut, 2024):
https://www.sit.fraunhofer.de/fileadmin/dokumente/studien_und_technical_reports/Edilife_Buch.pdf?_=1732618285


Podcast-Tipp: Der KI-Podcast:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-ki-podcast/94632864/

Wer tief in die eigenen Gene blickt, kann dort sein Schicksal
finden. In der DNA verstecken sich Mutationen, Risikofaktoren und
Erbkrankheiten. Und damit vielleicht auch eine Antwort auf die
Frage nach der Lebensdauer. Aber will man das wirklich wissen?
Doku-Tipp: Willst Du wissen, wann Du stirbst? Frank Seibert und die
Gendiagnostik: https://1.ard.de/gene?pc=mc
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