“Es sind zu wenig Geschichten übrig, an die wir kollektiv glauben” (Express)

“Es sind zu wenig Geschichten übrig, an die wir kollektiv glauben” (Express)

Autor Friedemann Karig über Narrative, Zukunftsvisionen und griechische Mythen
9 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren

Unmöglich zu datieren, wann, wer, wem zum ersten Mal eine
Geschichte erzählt hat. Das Erzählen von Geschichten ist die
vermutlich älteste Kulturtechnik.


Bevor Menschen geschrieben und gelesen haben, haben sie erzählt.
Erst mündlich, dann durch Höhlenmalerei, durch Mythen und
Märchen, Legenden und Romane, Poesie und Malerei, Theater und
Tweets, Kampagnen und Propaganda, Instagram und
TikTok-Video. 


Es gibt Zahlen, Fakten, Argumente – doch ohne eine Geschichte
erreichen sie uns nicht. Welche Geschichten wir einander erzählen
bestimmt maßgeblich mit, wie wir auf Politik, Medien, Kultur –
wie wir auf uns selbst blicken, welches Menschen- und Weltbild
wir haben.


 


Alev Doğan spricht in diesem Achten Tag mit dem Autor
Friedemann Karig über Reichsbürger und Robert
Habeck, Verschwörungsmythen und erzählerische Müdigkeit – und
über das Modewort Narrativ. 


 


Die Stilfrage empfiehlt Gelassenheit durch bewusste Haltung
während der Feiertag; Alev Approved guten, alten Weihnachtskitsch
und die Zukunft gehört… der Kernfusion.


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