“Männliche Tugenden nicht über Bord werfen” (Express)
Philosophie-Redakteurin Theresa Schouwink über eine feminisierte
Kultur.
12 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Zur Zeit gilt Männlichkeit als die Wurzel allen
gesellschaftlichen Übels. Nicht nur in dezidiert
feministisch-progressiven Kreisen scheint man sich sicher: Die
Welt wäre eine bessere, würde sie von Frauen und femininen Werten
bestimmt.
Manspreading; mansplaining; fragile masculinity; toxic
masculinity – Männer nehmen zu viel Platz ein, sind ewige
Besserwisser, ihr Ego erträgt keine Kritik und gewalttätig sind
sie auch.
Der Zeitgeist setzt kultur-historisch mit Weiblichkeit
assoziierte Werte wie Empathie, Sensibilität, Schutz und Sorge.
Doch eine Kultur, die ausschließlich diese Werte propagiert,
gerät in Schieflage, meint die Philosophie-Redakteurin
Theresa Schouwink.
Mit ihr spricht Alev Doğan in diesem Achten Tag
über die Balance zwischen Beziehung und Begrenzung, über
Konformismus und Individualismus.
Die Stilfrage würdigt Karl Lagerfeld; Alev
Approved das Buch Das Einhorn - Geschichte einer Faszination und
die Zukunft gehört… der Reparatur.
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