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Beschreibung
vor 1 Jahr
Liebe Familie, liebe Freunde,
wir stehen heute hier, um meinen geliebten Bruder zu
verabschieden. Ein Mann, der für mich immer mehr als nur ein
Bruder war – er war ein Held, ein Idol. Schon als kleiner Junge
zeichnete er sich durch seine außergewöhnlichen Talente aus. Ich
erinnere mich noch daran, wie er stundenlang in unserem Garten
stand, sein Jo-Jo in der Hand, und den schwierigsten Trick von
allen übte – die Affenschaukel. Oh, wie elegant er das Jo-Jo
durch die Luft schwang! Es war, als würde die Zeit stillstehen,
wenn er den Faden durch die Luft tanzen ließ.
Und es blieb nicht beim Jo-Jo. Nein, mein Bruder war auch ein
Meister der Inlineskates. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir
in der Stadt unterwegs waren und Passanten stehen blieben, nur um
zu sehen, wie er den Kreuzschritt rückwärts perfekt beherrschte.
Es sah so leicht aus, wie er sich mit diesen glatten Bewegungen
durch die Straßen manövrierte, während ich stets hinter ihm her
stolperte.
Nicht zu vergessen seine Vorliebe für Mode – diese gelbe G-Shock,
die er stolz an seinem Handgelenk trug, leuchtend wie ein
Sonnenschein, der immer wieder alle Blicke auf sich zog. Und
natürlich die Buffalos! Oh, wie stolz er auf diese klobigen
Schuhe war! Kein Outfit war komplett ohne sie. Er trug sie wie
eine Rüstung – und in diesen Momenten war er für mich
unbesiegbar, der coolste Mensch, den ich kannte.
Aber das alles war nur ein kleiner Teil dessen, wer mein Bruder
wirklich war. Er war voller Lebensfreude, immer bereit, Neues
auszuprobieren, immer bereit, alle um sich herum zum Lachen zu
bringen. Seine Energie war ansteckend, seine Präsenz
unvergleichlich.
Und doch, selbst in den letzten Jahren, als sein Körper älter
wurde, blieb diese jugendliche Energie in ihm erhalten. Wir haben
so viele schöne Erinnerungen zusammen – von den Abenden, an denen
wir lachten, bis wir Bauchschmerzen hatten, bis hin zu den
Momenten, in denen er mir sagte, dass er immer noch, auch mit
grauen Haaren, dieser Junge mit dem Jo-Jo in der Hand war.
Er... er ist jetzt gegangen... und ich kann es immer noch kaum
glauben. 84 Jahre... Moment, er wurde 84 Jahre alt? 84... Oh mein
Gott, 84?!
ICK… ICK... ICK! Wie konnte er nur mit dieser... dieser...
geraden Zahl sterben?! Das ist so... so unangenehm! Ich… ich kann
das nicht fassen. 84! Warum konnte es nicht... irgendwas anderes
sein? 85, 83, aber 84?! ICK, ICK, ICK! Ich... Entschuldigt mich,
ich... muss weg. Ich kann einfach nicht... Ich muss kotzen. ICK,
ICK, IIIIIIICK!“
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