Kekulé #329: Isolationspflicht weitgehend abschaffen

Kekulé #329: Isolationspflicht weitgehend abschaffen

vor 3 Jahren
Die Isolationspflicht sollte nur noch in speziellen Bereichen gelten, findet Prof. Kekulé. Der Grund: Nur wenige Patienten seien noch Risikopersonen. Außerdem: Wie ein Brite nach 411 Tagen Covid gesund wurde.
1 Stunde 4 Minuten
0
0 0

Beschreibung

vor 3 Jahren
Die allgemeine Isolationspflicht ist nach Meinung des Virologen
Prof. Alexander Kekulé überflüssig. Sie sei außerhalb von
besonderen Risikobereichen wie Pflegeheimen oder Krankenhäusern
nicht durchsetzbar. Außerdem führe sie zu einer Verzerrung der
Fallzahlen. Wie kommt es dazu? Darüber hinaus spricht sich Kekulé
dafür aus, die Risikogruppen enger zu fassen. Asthmatiker,
Diabetiker oder Menschen mit Bluthochdruck gehörten nicht mehr
automatisch dazu. Ein weiteres Thema ist die Situation in den
Krankenhäusern. Vor einigen Wochen gab es Meldungen von überfüllten
Stationen. Nun sind die Einlieferungszahlen wieder rückläufig. Der
Personalmangel ist aber geblieben. Sind die Schutzmaßnahmen in den
Kliniken noch die richtigen? Schon lange ist klar, dass eine
Corona-Infektion nicht nur die Atemwege krank machen kann. Auch
neurologische Folgen wurden früh beschrieben. Eine Studie der
Universität Queensland in Australien gibt nun Hinweise, was genau
diese Folgeerkrankungen verursacht. Prof. Kekulé hat sich außerdem
einen besonderen Fall in Großbritannien angeschaut. Dort war ein
Mann 411 Tage Corona-positiv. Wie es dazu kam und wie es den Ärzten
gelang, den Mann zu heilen, klären wir in dieser Folge. Für Fragen
zu "Kekules Corona-Kompass" schreiben Sie gern an
mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800
300 2200.
15
15
Episode teilen
Kekulé #329: Isolationspflicht weitgehend abschaffen
Kekulé #329: Isolationspflicht weitgehend abschaffen

Close