#17: Wie wir den Krebs besiegen können

#17: Wie wir den Krebs besiegen können

vor 3 Jahren
Jede Krebserkrankung ist anders. Immuntherapien lassen sich individuell einsetzen, sind aber aufwändig und teuer. Prof. Kekulé erklärt, weshalb er dennoch auf sie hofft. Und was mRNA-Impfungen gegen Krebs leisten können.
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Geißel der Menschheit, König aller Krankheiten – so wird die
Krankheit manchmal tituliert, um die es in dieser Folge geht. Kein
Wort aber ist so mächtig, wie der schlichte Name dieser Krankheit
selbst: Krebs. Hinter diesem einen Begriff verbergen sich zahllose
Erkrankungen. Welche neuen Therapieansätze es gibt und wie
vielversprechend sie sind, darüber sprechen Jan Kröger und
Alexander Kekulé in dieser Folge. Zunächst geht es darum, wie Krebs
entsteht. Dabei breche im Körper ein zerstörerisches Chaos aus,
erklärt Kekulé. In der Geschichte habe es viele verschiedene
Therapieansätze gegeben. Noch immer seien wir allerdings zu oft
machtlos im Kampf gegen den Krebs. Inzwischen spielt die
Immuntherapie eine große Rolle. Prof. Kekulé sagt, er verspüre nach
langen Forschungen zu dem Thema Optimismus, dass es vorangehe. So
könnten künftig Strahlen- und Chemotherapien seltener nötig sein.
Und: Wo stehen wir bei Impfungen gegen Krebs? So hat Biontech
angekündigt, mRNA-Impfstoffe gegen Krebs entwickeln zu wollen.
Kekulé sieht weitere Therapiemöglichkeiten, die vielversprechender
sein könnten. Es geht um genetisch veränderte Körperzellen,
hochspezifische Immunantworten und die Überlistung von Tumoren. Das
Problem wird sein, wie man die Therapien, die sehr teuer und
aufwändig sind, für alle zugänglich macht. Die Königin der
Krebsbekämpfung ist aber laut Kekulé: die Prophylaxe. Für Fragen zu
"Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
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