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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Folge sprechen Jan Kröger und Prof. Alexander Kekulé über
die Maskenpflicht. Ab 2. Februar braucht man bundesweit in Bussen
und Bahnen keinen Mund-Nasenschutz mehr zu tragen. Damit fällt die
letzte Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Für Kekulé ist das die
richtige Entscheidung, sofern sich das Infektionsgeschehen nicht
bis dahin verändert. Was bleibt, sind Vorgaben für Arztpraxen,
Krankenhäuser und Pflegeheime. Doch auch dort wird die
Maskenpflicht hinterfragt. Kekulé findet, dass hier auf die
Eigenverantwortung der Ärzte gesetzt werden sollte: "Es gibt kaum
eine Berufsgruppe, die das besser entscheiden könnte." Der Virologe
erläutert auch, warum es der Politik so schwer falle, in diesem
Bereich von der Maskenpflicht abzurücken. Außerdem geht es in
dieser Folge um den Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar
Wieler. Er wird in wenigen Wochen sein Amt niederlegen. Kekulé
zieht Bilanz und stellt fest: "Wieler lag am Anfang voll daneben."
Dafür nennt der Virologe mehrere Beispiele. So habe Wieler unter
anderem behauptet, dass sich das Corona-Virus in der Welt nicht
sehr stark ausbreiten werde. Außerdem spricht Kekulé über das
Verhältnis zwischen Wieler und Bundesgesundheitsminister Karl
Lauterbach. Wielers angekündigter Rücktritt hat auch eine Debatte
darüber ausgelöst, ob das RKI neu aufgestellt werden sollte. Kekulé
ist dagegen, das Institut mit anderen Behörden zusammenzulegen.
Stattdessen müsse sich das RKI auf seine Aufgaben fokussieren.
"Alles andere wäre Geldverschwendung", meint der Virologe. Außerdem
beschäftigen sich Jan Kröger und Prof. Alexander Kekulé mit
Medikamenten, die im Vergleich zum Beispiel zu Paxlovid öffentlich
kaum wahrgenommen werden. Es geht um ACE2-Köder. Wie wirken sie und
wie vielversprechend ist der Ansatz? Die neuesten Daten werden in
dieser Folge bewertet. Für Fragen zu "Kekulés Corona-Kompass"
schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen
kostenlos an unter 0800 300 2200.
die Maskenpflicht. Ab 2. Februar braucht man bundesweit in Bussen
und Bahnen keinen Mund-Nasenschutz mehr zu tragen. Damit fällt die
letzte Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Für Kekulé ist das die
richtige Entscheidung, sofern sich das Infektionsgeschehen nicht
bis dahin verändert. Was bleibt, sind Vorgaben für Arztpraxen,
Krankenhäuser und Pflegeheime. Doch auch dort wird die
Maskenpflicht hinterfragt. Kekulé findet, dass hier auf die
Eigenverantwortung der Ärzte gesetzt werden sollte: "Es gibt kaum
eine Berufsgruppe, die das besser entscheiden könnte." Der Virologe
erläutert auch, warum es der Politik so schwer falle, in diesem
Bereich von der Maskenpflicht abzurücken. Außerdem geht es in
dieser Folge um den Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar
Wieler. Er wird in wenigen Wochen sein Amt niederlegen. Kekulé
zieht Bilanz und stellt fest: "Wieler lag am Anfang voll daneben."
Dafür nennt der Virologe mehrere Beispiele. So habe Wieler unter
anderem behauptet, dass sich das Corona-Virus in der Welt nicht
sehr stark ausbreiten werde. Außerdem spricht Kekulé über das
Verhältnis zwischen Wieler und Bundesgesundheitsminister Karl
Lauterbach. Wielers angekündigter Rücktritt hat auch eine Debatte
darüber ausgelöst, ob das RKI neu aufgestellt werden sollte. Kekulé
ist dagegen, das Institut mit anderen Behörden zusammenzulegen.
Stattdessen müsse sich das RKI auf seine Aufgaben fokussieren.
"Alles andere wäre Geldverschwendung", meint der Virologe. Außerdem
beschäftigen sich Jan Kröger und Prof. Alexander Kekulé mit
Medikamenten, die im Vergleich zum Beispiel zu Paxlovid öffentlich
kaum wahrgenommen werden. Es geht um ACE2-Köder. Wie wirken sie und
wie vielversprechend ist der Ansatz? Die neuesten Daten werden in
dieser Folge bewertet. Für Fragen zu "Kekulés Corona-Kompass"
schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen
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