#22: Krankenhausreform – Lauterbachs große Baustelle
vor 3 Jahren
Die Krankenhausreform ist für Gesundheitsminister Lauterbach der
Lackmustest. Der Reformbedarf ist groß, die Bedenken vorab ebenso.
Prof. Kekule erklärt Hintergründe und Streitpunkte - und warum wir
alle betroffen sind.
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Es ist ein großes Vorhaben der Bundesregierung – die
Krankenhausreform. Die deutsche Krankenhauslandschaft gleicht einer
Baustelle. Es gibt Geldprobleme, immer wieder schließen Kliniken,
gerade im ländlichen Raum dünnt das Angebot aus. Es klingt zunächst
abstrakt, wenn es bei der Reform um Fallpauschalen und
Versorgungslevel geht, das alles hat aber große Auswirkungen für
uns alle. Deswegen erklären Jan Kröger und der Mediziner Alexander
Kekulé die Reformpläne und die strittigen Punkte sachlich und
verständlich. Der Mediziner Kekulé sieht durchaus Reformbedarf. Das
deutsche Gesundheitssystem sei viel zu teuer. Es gebe zu viele
Krankenhäuser und Krankenhausbetten in Deutschland. Um diese zu
füllen, würden zu viele Menschen stationär statt ambulant
behandelt. Und es gebe von bestimmten Therapien und Operationen im
Vergleich zu anderen Ländern zu viel. Der Nutzen sei im Einzelfall
oft gering. Kekulé sagt deswegen: Das Ziel müsse es sein, den
medizinischen Bereich effektiver und schlanker zu organisieren.
Einige Krankenhäuser müssten schließen, um die Versorgung in den
anderen zu verbessern. Vorschläge hat Kekulé ebenfalls. Er sagt,
wie er sich trotz Klinikschließungen eine gute medizinische
Versorgung auf dem Land vorstellt. Er erklärt, was es mit den
sogenannten Versorgungsleveln in Kliniken auf sich hat. Und warum
er Fallpauschalen früher gut fand, inzwischen aber kritischer ist.
Wichtige Links: OECD-Gesundheitsstatistik für 2022 Commonwealth
Fund: Gesundheitssysteme im globalen Vergleich Cochrane-Analyse zur
Evidenz für bestimmte Therapieformen Für Fragen zu "Kekulés
Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
Krankenhausreform. Die deutsche Krankenhauslandschaft gleicht einer
Baustelle. Es gibt Geldprobleme, immer wieder schließen Kliniken,
gerade im ländlichen Raum dünnt das Angebot aus. Es klingt zunächst
abstrakt, wenn es bei der Reform um Fallpauschalen und
Versorgungslevel geht, das alles hat aber große Auswirkungen für
uns alle. Deswegen erklären Jan Kröger und der Mediziner Alexander
Kekulé die Reformpläne und die strittigen Punkte sachlich und
verständlich. Der Mediziner Kekulé sieht durchaus Reformbedarf. Das
deutsche Gesundheitssystem sei viel zu teuer. Es gebe zu viele
Krankenhäuser und Krankenhausbetten in Deutschland. Um diese zu
füllen, würden zu viele Menschen stationär statt ambulant
behandelt. Und es gebe von bestimmten Therapien und Operationen im
Vergleich zu anderen Ländern zu viel. Der Nutzen sei im Einzelfall
oft gering. Kekulé sagt deswegen: Das Ziel müsse es sein, den
medizinischen Bereich effektiver und schlanker zu organisieren.
Einige Krankenhäuser müssten schließen, um die Versorgung in den
anderen zu verbessern. Vorschläge hat Kekulé ebenfalls. Er sagt,
wie er sich trotz Klinikschließungen eine gute medizinische
Versorgung auf dem Land vorstellt. Er erklärt, was es mit den
sogenannten Versorgungsleveln in Kliniken auf sich hat. Und warum
er Fallpauschalen früher gut fand, inzwischen aber kritischer ist.
Wichtige Links: OECD-Gesundheitsstatistik für 2022 Commonwealth
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Evidenz für bestimmte Therapieformen Für Fragen zu "Kekulés
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0800 300 2200.
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