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Beschreibung
vor 3 Jahren
Ein Fallbericht von Ende 2019 wirft die Frage auf, ob es bereits
damals den ersten Corona-Patienten in Deutschland gegeben hat. Das
wäre vor den ersten Berichten aus Wuhan in China gewesen.
Radiologen an der Berliner Charité haben in ihren Unterlagen
Hinweise darauf gefunden, dass ein Patient von ihnen damals Covid
hatte. Bisher gab es den ersten dokumentierten deutschen
Corona-Fall erst Ende Januar 2020 bei einem Automobilzulieferer in
Bayern. Der Virologe Alexander Kekulé sagt, abwegig wäre es nicht,
dass Corona schon vorher nach Deutschland kam. Bewiesen sei in dem
Fall aber nichts. Die letzten Maßnahmen aus dem
Infektionsschutzgesetz laufen aus. Auch der Corona-Expertenrat
beendet seine Arbeit. Host Jan Kröger und Kekulé ziehen eine kleine
Bilanz. Der Virologe hatte sich schon früh in der Pandemie einen
solchen Rat gewünscht. Er sei 2021 viel zu spät gekommen, um in der
Bekämpfung der Pandemie noch eine große Wirkung zu entfalten.
Kekulé hätte sich außerdem gewünscht, dass der Rat transparenter
tagt. Es sei wenig nach außen gedrungen. Kekulé wäre dafür, dass
Sitzungen eines solchen Rates live übertragen werden und jeder
zuschauen kann. Neben den Corona-Maßnahmen endet auch die
bundesweite Impfverordnung. Die Krankenkassen streiten deswegen
derzeit mit Ärzten und Apotheken, wie Corona-Impfungen künftig
vergütet werden. Kekulé sagt, die Impfungen seien zu teuer gewesen,
die Ärzte hätten gut daran verdient. Es wäre nun an der Zeit, die
Vergütung deutlich zu senken. Außerdem geht es um die Frage, für
wen sich eine Impfung derzeit überhaupt noch lohnt. Und:
Neuigkeiten bei der Entwicklung von Nasensprays, um gegen Covid-19
zu impfen. Es geht um eine Entwicklung aus Deutschland, die Studie
dazu findet Kekulé sehr gelungen. Wissenschaftler haben mit einem
abgeschwächten Lebendimpfstoff verwendet und Hamster immunisiert.
Kekulé dazu: Der Impfstoff werde keine Auswirkungen mehr haben im
Kampf gegen Corona haben, interessant sei die Entwicklung für die
Zukunft aber dennoch. Zu dem Thema gibt es auch eine interessante
Studie aus Finnland. Weiterführende Links: Fallbericht: Erster
Covid-19-Fall schon 2019 in Deutschland? Schwedische Studie zur
Kreuzimmunität bei Kindern Charité-Nasenspray bei
Hamster-Experimenten erfolgreich Finnisches Nasenspray (TriSb92)
auch gegen aktuelle Subvarianten wirksam Für Fragen zu "Kekulés
Corona-Kompass" schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de.
Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
damals den ersten Corona-Patienten in Deutschland gegeben hat. Das
wäre vor den ersten Berichten aus Wuhan in China gewesen.
Radiologen an der Berliner Charité haben in ihren Unterlagen
Hinweise darauf gefunden, dass ein Patient von ihnen damals Covid
hatte. Bisher gab es den ersten dokumentierten deutschen
Corona-Fall erst Ende Januar 2020 bei einem Automobilzulieferer in
Bayern. Der Virologe Alexander Kekulé sagt, abwegig wäre es nicht,
dass Corona schon vorher nach Deutschland kam. Bewiesen sei in dem
Fall aber nichts. Die letzten Maßnahmen aus dem
Infektionsschutzgesetz laufen aus. Auch der Corona-Expertenrat
beendet seine Arbeit. Host Jan Kröger und Kekulé ziehen eine kleine
Bilanz. Der Virologe hatte sich schon früh in der Pandemie einen
solchen Rat gewünscht. Er sei 2021 viel zu spät gekommen, um in der
Bekämpfung der Pandemie noch eine große Wirkung zu entfalten.
Kekulé hätte sich außerdem gewünscht, dass der Rat transparenter
tagt. Es sei wenig nach außen gedrungen. Kekulé wäre dafür, dass
Sitzungen eines solchen Rates live übertragen werden und jeder
zuschauen kann. Neben den Corona-Maßnahmen endet auch die
bundesweite Impfverordnung. Die Krankenkassen streiten deswegen
derzeit mit Ärzten und Apotheken, wie Corona-Impfungen künftig
vergütet werden. Kekulé sagt, die Impfungen seien zu teuer gewesen,
die Ärzte hätten gut daran verdient. Es wäre nun an der Zeit, die
Vergütung deutlich zu senken. Außerdem geht es um die Frage, für
wen sich eine Impfung derzeit überhaupt noch lohnt. Und:
Neuigkeiten bei der Entwicklung von Nasensprays, um gegen Covid-19
zu impfen. Es geht um eine Entwicklung aus Deutschland, die Studie
dazu findet Kekulé sehr gelungen. Wissenschaftler haben mit einem
abgeschwächten Lebendimpfstoff verwendet und Hamster immunisiert.
Kekulé dazu: Der Impfstoff werde keine Auswirkungen mehr haben im
Kampf gegen Corona haben, interessant sei die Entwicklung für die
Zukunft aber dennoch. Zu dem Thema gibt es auch eine interessante
Studie aus Finnland. Weiterführende Links: Fallbericht: Erster
Covid-19-Fall schon 2019 in Deutschland? Schwedische Studie zur
Kreuzimmunität bei Kindern Charité-Nasenspray bei
Hamster-Experimenten erfolgreich Finnisches Nasenspray (TriSb92)
auch gegen aktuelle Subvarianten wirksam Für Fragen zu "Kekulés
Corona-Kompass" schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de.
Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
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