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Beschreibung
vor 2 Jahren
Durch die US-Gazetten fliegen derzeit Begriffe wie Gen-Schere
CRISPR-Cas9 und Gen-Editierung. Hinter diesen Begriffen verbergen
sich aufregende Entwicklungen. Aber von vorn: Es geht um die
genetische Erkrankung Sichelzell-Anämie. Da hilft bisher nur eine
Knochenmarkspende. Allerdings fehlen Spender und es können
lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten. Also wird an
Alternativen geforscht – unter anderem an der Gen-Schere
CRISPR-Cas9. Aber wie funktioniert das? Und wie groß ist die
Gefahr, dass die Gen-Schere etwas schneidet, das nicht
abgeschnitten werden soll? Darum geht es in dieser Folge des
Gesundheits-Kompasses. Alexander Kekulé erklärt zunächst, wie bei
der Sichelzell-Anämie der Sauerstofftransport im Blut gestört wird
und was das mit den Betroffenen macht. Ein übles Krankheitsbild, so
der Mediziner. CRISPR-Cas9 soll nun helfen. Hinter der sperrigen
Bezeichnung verberge sich ein Schutzmechanismus, mit dem sich
Bakterien vor Virusinfektionen schützten. Dabei komme eine
Gen-Schere zum Einsatz, die Viren ausschalte. Nun werde geforscht,
wie dieser Mechanismus für die Bekämpfung der Sichelzell-Anämie
einsetzen lasse. Die Hoffnung reicht noch weiter. Ärzte wollen
damit auch Krebserkrankungen bekämpfen. Doch das Ganze ist teuer.
Und es gibt weitere kritische Punkte: Die Gen-Schere ist nicht
immer ganz passgenau. Was passiert, wenn sie an der falschen Stelle
schneidet? Und was passiert, wenn es unerwartete Nebeneffekte gibt?
Auch ethisch tun sich Fragen auf. Brauchen wir ein Menschenrecht
auf Erbgut? Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben
Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen
kostenlos an unter 0800 300 2200. Und hier unser Podcast-Tipp: Kein
Kinderwunsch
CRISPR-Cas9 und Gen-Editierung. Hinter diesen Begriffen verbergen
sich aufregende Entwicklungen. Aber von vorn: Es geht um die
genetische Erkrankung Sichelzell-Anämie. Da hilft bisher nur eine
Knochenmarkspende. Allerdings fehlen Spender und es können
lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten. Also wird an
Alternativen geforscht – unter anderem an der Gen-Schere
CRISPR-Cas9. Aber wie funktioniert das? Und wie groß ist die
Gefahr, dass die Gen-Schere etwas schneidet, das nicht
abgeschnitten werden soll? Darum geht es in dieser Folge des
Gesundheits-Kompasses. Alexander Kekulé erklärt zunächst, wie bei
der Sichelzell-Anämie der Sauerstofftransport im Blut gestört wird
und was das mit den Betroffenen macht. Ein übles Krankheitsbild, so
der Mediziner. CRISPR-Cas9 soll nun helfen. Hinter der sperrigen
Bezeichnung verberge sich ein Schutzmechanismus, mit dem sich
Bakterien vor Virusinfektionen schützten. Dabei komme eine
Gen-Schere zum Einsatz, die Viren ausschalte. Nun werde geforscht,
wie dieser Mechanismus für die Bekämpfung der Sichelzell-Anämie
einsetzen lasse. Die Hoffnung reicht noch weiter. Ärzte wollen
damit auch Krebserkrankungen bekämpfen. Doch das Ganze ist teuer.
Und es gibt weitere kritische Punkte: Die Gen-Schere ist nicht
immer ganz passgenau. Was passiert, wenn sie an der falschen Stelle
schneidet? Und was passiert, wenn es unerwartete Nebeneffekte gibt?
Auch ethisch tun sich Fragen auf. Brauchen wir ein Menschenrecht
auf Erbgut? Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben
Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen
kostenlos an unter 0800 300 2200. Und hier unser Podcast-Tipp: Kein
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