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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge spricht Host Susann Böttcher mit Arzt und
Epidemiologe Prof. Alexander Kekulé über Männergesundheit. Anlass
ist der "Movember". Das Wort setzt sich zusammen aus November und
dem englischen Wort moustache (deutsch: Schnurrbart). Im "Movember"
lassen sich weltweit Männer Schnurrbärte wachsen, um Aufmerksamkeit
für Männerkrankheiten wie Prostatakrebs zu schaffen. Zunächst
klären Böttcher und Kekulé, ob Männer gegenüber Frauen genetisch
benachteiligt sind. Danach gehen sie der Frage nach, warum Männer
statistisch früher sterben. Dabei schauen sie sich auch eine neue
US-Studie an, bei der festgestellt wurde, dass der Unterschied bei
der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern zugenommen hat.
2010 lag der Unterschied noch bei knapp fünf Jahren, jetzt sind es
knapp sechs Jahre. Kekulé nennt als Hauptgrund Corona, das Männern
mehr zu schaffen mache.
Kommen Männer in die Wechseljahre? Auch auf diese Frage gibt Kekulé
Antworten. Wechseljahre bei Männern seien nach derzeitigem Stand
biologisch nicht vorhanden. Trotzdem fänden auch bei ihnen
Veränderungen statt. So nehme das männliche Sexualhormon
Testosteron im Laufe des Lebens allmählich ab. Die Symptome hielten
sich aber vergleichsweise in Grenzen. Kekulé erklärt, warum Männer
manchmal trotzdem das Gefühl haben, in den Wechseljahren zu sein.
Können Testosteron-Therapien helfen? Kekulé rät davon ab. Sie seien
potenziell gefährlich. Prof. Alexander Kekulé erklärt auch die
Besonderheiten von Prostatakrebs und warum er so tückisch ist. Es
handelt sich um die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Welche
Untersuchungen helfen? Sind Behandlungen immer sinnvoll? Wie lassen
sich die Überlebenschancen steigern? Ist Fahrradfahren ein
Risiko?
Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
Und hier unser Podcast-Tipp: Hormongesteuert
Epidemiologe Prof. Alexander Kekulé über Männergesundheit. Anlass
ist der "Movember". Das Wort setzt sich zusammen aus November und
dem englischen Wort moustache (deutsch: Schnurrbart). Im "Movember"
lassen sich weltweit Männer Schnurrbärte wachsen, um Aufmerksamkeit
für Männerkrankheiten wie Prostatakrebs zu schaffen. Zunächst
klären Böttcher und Kekulé, ob Männer gegenüber Frauen genetisch
benachteiligt sind. Danach gehen sie der Frage nach, warum Männer
statistisch früher sterben. Dabei schauen sie sich auch eine neue
US-Studie an, bei der festgestellt wurde, dass der Unterschied bei
der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern zugenommen hat.
2010 lag der Unterschied noch bei knapp fünf Jahren, jetzt sind es
knapp sechs Jahre. Kekulé nennt als Hauptgrund Corona, das Männern
mehr zu schaffen mache.
Kommen Männer in die Wechseljahre? Auch auf diese Frage gibt Kekulé
Antworten. Wechseljahre bei Männern seien nach derzeitigem Stand
biologisch nicht vorhanden. Trotzdem fänden auch bei ihnen
Veränderungen statt. So nehme das männliche Sexualhormon
Testosteron im Laufe des Lebens allmählich ab. Die Symptome hielten
sich aber vergleichsweise in Grenzen. Kekulé erklärt, warum Männer
manchmal trotzdem das Gefühl haben, in den Wechseljahren zu sein.
Können Testosteron-Therapien helfen? Kekulé rät davon ab. Sie seien
potenziell gefährlich. Prof. Alexander Kekulé erklärt auch die
Besonderheiten von Prostatakrebs und warum er so tückisch ist. Es
handelt sich um die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Welche
Untersuchungen helfen? Sind Behandlungen immer sinnvoll? Wie lassen
sich die Überlebenschancen steigern? Ist Fahrradfahren ein
Risiko?
Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
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