Cannabis-Gesetz geht zu weit

Cannabis-Gesetz geht zu weit

vor 2 Jahren
Die bisherige Drogenpolitik sei gescheitert, sagt Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Da stimmt ihm Prof. Alexander Kekulé zu. Das Gesetz zur Cannabis-Legalisierung hält er dennoch für falsch.
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Beschreibung

vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Jan Kröger und der Mediziner Prof.
Alexander Kekulé über Cannabis. Am Ostermontag wird das
Cannabisgesetz der Ampel-Koalition in Kraft treten. Kekulé geht das
Gesetz zu weit. Er hat allerdings Verständnis über die Freude, die
die neuen Regeln bei einigen auslöst. Er verweist aber auch auf die
Gefahren, die ein Konsum mit sich bringen kann.

Kekulé erklärt, was im Gesetz steht und warum er davon ausgeht,
dass die Ziele nicht erfüllt werden. Er erläutert, weshalb die
Justiz seiner Meinung nach nicht entlastet werden wird. Ebenso
sieht er nicht, wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach beim Thema
Gesundheitsschutz für Jugendliche etwas bewegen will, denn de facto
würden mehr Drogen in Umlauf gebracht. Kekulé macht erneut einen
Gegenvorschlag zum Cannabisgesetz. Der Stoff sollte verboten
bleiben, Strafen sollten aber erst ab einer bestimmten Grenze
angesetzt werden.

Kekulé geht außerdem auf aktuelle Studien ein, unter anderem aus
Ländern, in denen Cannabis legalisiert wurde. Konkret geht es um
Ergebnisse aus dem US-Bundesstaat Colorado und aus Kanada.

Link zur Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums
"Auswirkungen der Legalisierung von Cannabis" (Mai 2023):
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Drogen_und_Sucht/Abschlussbericht/230623_Technical_Report_de_bf.pdf


Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern
an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie
rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
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