Doping im Sport: Ein krankes System

Doping im Sport: Ein krankes System

vor 2 Jahren
Eine ARD-Dokumentation macht mutmaßliche Dopingfälle in China öffentlich. Prof. Kekulé erstaunt vor allem die aus seiner Sicht lasche Reaktion der Welt-Anti-Doping-Agentur. Die ganze Geschichte im Podcast.
1 Stunde 7 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Wer sportlich besser werden will, sollte gut trainieren und sich
passend ernähren. Und dann gibt es noch medizinische Möglichkeiten.
Einige sind erlaubt, andere nicht. Über letztere sprechen Jan
Kröger und der Mediziner Alexander Kekulé in dieser Folge. Anlass
ist eine ARD-Dokumentation, die sich mit möglichen Dopingpraktiken
in China beschäftigt. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Mittel
Trimetazidin. Kekulé erklärt, dass das Mittel den Stoffwechsel
verbessert und Sportlern gerade beim Training hilft, wenn sie sich
auf Wettkämpfe vorbereiten. Im Detail geht es darum, wie
Dopingfälle im Sport auffliegen und wie mutmaßliche Dopingsünder im
Normalfall darauf reagieren. Stichworte: Leugnen und Ausreden
finden. Kekulé findet bei den konkreten Fällen in China die
Reaktion der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) erstaunlich. Denn
allzu kritisch scheint die Organisation die Angaben zu den Fällen
aus China nicht hinterfragt zu haben. Im Ergebnis sind die
Sportlerinnen und Sportler nicht gesperrt worden. Aus
wissenschaftlicher Sicht, so Kekulé, seien die Erklärungen der WADA
dazu schwer haltbar. Damit ist er in Deutschland nicht
allein.

ARD-Dokumentation Geheimsache Doping - "Die Akte China":
https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/geheimsache-doping-die-akte-china/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvMjA2MGE2MmMtNjNlYS00MzEzLWIxYmUtY2VjN2E2MGM0YmEx


Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an
gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter
0800 300 2200.
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